Mittwoch, 1. Oktober 2014

Penne mit Tomaten, Kapern und Tapenade

Noch einmal schlafen, dann sind in NRW schon wieder Ferien. Höchste Zeit für ein Pastarezept, das nicht zu viel Zeit in der Küche erfordert.


Zutaten
  • 500 g Penne rigate
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 500 g Cocktailtomaten
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 Anchovis
  • 5 EL Tapenade
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 60 g schwarze Oliven, ohne Stein
  • 2 EL Kapern
  • 1 Bund Basilikum
Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Getrocknete Tomaten für 10 Minuten in Wasser einweichen, dann hacken. Cocktailtomaten häuten und je nach Größe halbieren oder vierteln. Knoblauch mit dem Messerrücken zerdrücken, hacken und zusammen mit den Anchovis in etwas Olivenöl schmelzen lassen. Die Hälfte der Cocktailtomaten zufügen, ebenso die Tapenade, Chili und die gehackten Oliven. Kapern ggf. hacken und gegen Ende mit den restlichen Tomaten und dem Basilikum zufügen. Schließlich noch die tropfnassen Nudeln unterheben. Eventuell etwas Nudelwasser zufügen.
..und kein weiteres Salz zufügen, da die Sauce durch Anchovis, Tapenade und Kapern salzig genug ist.

Quelle: Meuth/Neuner-Duttenhofer

Sonntag, 28. September 2014

Toastbrot

Butter war der Anlass, es einmal mit einem Toastbrot zu versuchen. Aus einem Liter frischer Sahne hat die Kitchen Aid innerhalb weniger Minuten Butter hergestellt. Als "Abfallprodukt" entstanden so 500 ml Buttermilch. Da die keiner freiwillig trinken wollte, haben wir nach einer alternativen Verwendungsmöglichkeit gesucht und sie bei Chili und Ciabatta in Form eines Toastbrots gefunden.
...bald machen wir wieder Butter selbst!


Zutaten

  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 700 g Weizenmehl, 550er
  • 500 ml Buttermilch (Raumtemperatur)
  • 60 g weiche Butter
  • 14 g Salz
  • 25 g Zucker
  • und weiche Butter zum Form fetten und Bepinseln
Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, Zucker, Buttermilch und Hefewasser zugeben und auf kleinster Stufe 5 Minuten kneten, bis sich der Teig zu einer Kugel formt. Weiche Butter in Flöckchen zugeben, Salz einrieseln lassen und ca 8 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den weichen Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen. Nun den Teig einmal falten und weitere 60 Minuten gehen lassen.

Teig auf eine Arbeitsfläche geben, halbieren und jede Hälfte nochmals kurz durchkneten, zu einer Kugel formen und 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit 2 Kastenformen mit 24 cm Länge gut buttern.  Einen Kugel zu einem Rechteck auseinander drücken, das etwa der Breite der Kastenform entspricht. Das obere Drittel nach unten einschlagen, gut andrücken und erneut nach unten falten. Wieder fest andrücken, so dass man eine Rolle mit glatter Oberfläche vor sich hat. Diese mit der Naht nach unten in die Kastenform geben, gleichmäßig in die Form drücken und die Form in eine Plastiktüte stecken. Mit der zweiten Kugel entsprechend verfahren. Die Teige 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat.

Den Backofen auf 175°C vorheizen und die Brote nach der Gare für 35 Minuten in den Backofen schieben, herausnehmen, aus der Form stürzen und für weitere 20 Minuten ohne Form backen. Die Brote auf ein Rost stellen, die noch heiße Oberfläche mit Butter bepinseln und auskühlen lassen.

Quelle: chili und chiabatta

Samstag, 27. September 2014

Möhrenquiche mit Salbei

Heute gibt es eine schnelle einfache Tarte mit Kräutern aus dem Garten. Das Wochenende beginnt mit schönem Herbstwetter - das muss ausgenutzt werden.



Zutaten für den Teig für eine 26er Form
  • 125 g kalte Butter
  • 200 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 1 großes Ei
  • Salz
...für die Füllung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 10 Salbeiblätter
  • 500 g Möhren
  • 2 Eier
  • 200 g Creme fraiche
  • 150 ml Sahne 
  • 1 Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Öl
Die Teigzutaten zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen. Anschliessend den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden. Mit der Gabel mehrfach einstechen und den Boden im 175°C heißen Ofen für 12 Minuten blind backen.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen, raspeln/stifteln/in Scheiben hobeln und Knoblauch und Zwiebel fein würfeln. Salbeiblätter hacken. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln hineingeben und glasig dünsten. Möhren zugeben und ca. 5 Minuten mit dünsten. Zum Schluss den Salbei unterrühren. Eier, Creme fraiche und Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Pfanneninhalt auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und die Eiermischung darüber verteilen. Tarte in den Backofen geben und in ca. 50 Minuten fertig backen.

Quelle: küchenchaotin

Sonntag, 21. September 2014

Couscous-Salat mit Avocado, Feta und getrockneten Tomaten

Ganz klar - ich schwimme gerade auf der Couscous-Welle. In verschiedenen Varianten könnte ich ihn tagtäglich essen. Der Couscous-Salat von Nadine schmeckt auch noch sehr gut am zweiten Tag und eignet sich daher hervorragend zur Mitnahme ins Büro an langen Montagen.


Zutaten für 4
  • 250 g Couscous
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Avocado
  • 200 g Feta
  • eine Hand voll schwarze Oliven
  • 6 getrocknete Tomaten
  • einige getrocknete Cranberries
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian
  • 1 TL Ras el Hanout

Den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten, dabei jedoch das Tomatenmark ins kochende Wasser einrühren. Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Avocado und Tomaten fein würfeln, Oliven in Ringe schälen und alles mit dem gequollenen Couscous mischen. Restliche Zutaten zugeben, Feta zerkleinern und darüber streuen. Zum Schluss alles mit den Gewürzen abschmecken und etwas durchziehen lassen. Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur.

Quelle: dreierlei-liebelei

Freitag, 19. September 2014

Salat mit geröstetem Gemüse, Ziegenkäse und Feigen

Diesen Salat hatte ich eigentlich für den vergangenen Dienstag geplant, doch wider Erwarten gab es keine Feigen im Laden. Ich war zu spät dran, sie waren alle schon weg. Und so habe ich mich die ganze Woche auf Freitag gefreut, denn heute kam ein neuer Schwung Feigen im Bioladen an. Eine Sorte, die ein wesentlich helleres Fruchtfleisch hat, als die, die ich bisher kannte.



Zutaten für 2
  • ein kleiner Lollo Rosso
  • 1 Süsskartoffel
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 2 kleine Rote Bete
  • 3 Möhren
  • 4 kleine Feigen
  • 1 Zwiebel
  • ein paar Walnüsse
  • ein Stück von einer Ziegenkäserolle
  • Olivenöl, Honig
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian
Dressing
  • 1 TL süsser Senf
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Himbeer-Essig
  • etwas Crema di Balsamico
Backofen auf 200 °C vorheizen, Gemüse waschen, vierteln oder achteln und in eine Auflaufform geben. Zwei Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Honig und einige Zweige Thymian darüber geben und im Ofen backen, bis es weich ist (ca. 30 Minuten).

In der Zwischenzeit den Salat vorbereiten, Walnüsse grob hacken und die Feigen vierteln. Aus Senf, Öl, Essig, Salz und Pfeffer das Dressing vorbereiten und mit dem Salat mischen. Gemüse, Ziegenkäse in kleinen Stücken, Feigen und Walnüsse darüber verteilen. Mit etwas Crema di Balsamico beträufeln.

Quelle: dreierlei-liebelei

Montag, 15. September 2014

Linsensalat mit getrocknete Feigen

Dies ist kein rein vegetarischer Blog, nur so zu 90 bis 95 % - denn ab und zu, da schleicht sich doch noch eine nicht-vegetarische Zutat hinein. Dieses Mal in Form von 50 g magerem Speck.

Vor ein paar Woche bekam ich unter anderem eine Packung Linsen (lenticchie umbre) geschenkt. Die letzten 125 g dieser sehr leckeren Linsen durften in diesen würzigen Salat. Wirklich zu schade, dass die Packung nun leer ist... 




Zutaten für 3 Personen
  • 60 g junger Spinat oder Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 50 g magerer Speck, gewürfelt
  • 3 getrocknete Feigen, in dünne Scheiben geschnitten
  • 125 g Linsen (d: lenticchie umbre)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL weisser Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • eine Prise Zucker
Die Gemüsebrühe aufkochen, Linsen hineingeben und bei kleiner Hitze ca 20 Minuten al dente kochen. Den Speck in wenig Öl knusprig anbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Zucker und Schalottenwürfel zu einer Vinaigrette verrühren und die abgetropften Linsen lauwarm mit 2/3 der Vinaigrette mischen.

Die restliche Vinaigrette mit dem Salat mischen und auf einen Teller geben. Linsen, Speckwürfel und Feigen darüber verteilen.

Quelle: foto e fornelli

Sonntag, 14. September 2014

Quinoa mit Süsskartoffeln, Reis und Feta

Getrocknete und gemahlene iranische Limette braucht man eigentlich für dieses Gericht - habe ich lange gesucht! Nix zu machen, ist vor Ort nicht zu finden. Aber die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone tat es für uns ebenso. 


Zutaten für 2-3 Personen

  • 1 Süsskartoffel (ca. 350 g), geschält und gewürfelt (2 cm)
  • 55 ml Olivenöl
  • 100 Basmati-Wildreis-Mischung
  • 100 g Quinoa
  • 2 Knoblauchzehen, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 EL Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
  • 1 EL Oregano, grob gehackt
  • 1 EL Limette, getrocknet u. gemahlen (d: abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone)
  • 3 EL Minze, in Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, nur das Grüne in dünne Ringe geschnitten
  • 1 TL Zitronensaft
  • 80 g Feta
Backofen auf 200°C vorheizen, die Süsskartoffelwürfel mit der Hälfte des Olivenöls mischen und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Salzen, pfeffern und 20 - 25 Minuten im Ofen rösten, bis sie gar sind.

Die Reismischung nach Packungsanweisung garen und abgießen. Den Quinoa in einem Topf mit reichlich kochendem Wasser begießen, 9 Minuten köcheln lassen und ebenfalls abgießen. Abgetropften, aber noch warmen Quinoa mit der Reismischung mischen. 

Den Knoblauch im restlichen Olivenöl ca 30 Minuten anbraten, Salbei und Oregano hinzufügen, kurz mitbraten (aber nicht aus den Augen lassen....) und über die Reis-Quinoa-Mischung geben. Süsskartoffeln inklusive Öl, Zitronenabrieb, Minze, Frühlingszwiebeln, Zitronensaft und Feta auch zugeben, vorsichtig unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Quelle: Yotam Ottolenghi, Genussvoll vegetarisch

Samstag, 13. September 2014

Erdbeerquarkkuchen

"Erdbeerkuchen" höre ich Euch fragend sagen - "im September?!?" Ich weiß, ich weiß - die Erdbeerzeit ist längst vorbei und die heimische Erdbeere von den Marktständen für dieses Jahr verschwunden. Man wird mit Pflaumen aus dem Garten und auf dem Markt zugeschmissen. Doch diesen Erdbeerkuchen, den müsst Ihr Euch schon einmal für 2015 zur Seite legen. Der schmeckt nämlich nicht nur lauwarm gut, sondern auch gekühlt direkt aus dem Kühlschrank. Super also fürs warme Sommerwetter....




Zutaten für eine 26er Springform
für den Boden
  • 200 g Dinkelmehl, 630er
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 70 g Rohrohrzucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
für die Füllung
  • 250 g Erdbeeren, je nach Größe vierteln oder achteln
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Pck Vanillepudding-Pulver
  • 750 g Sahnequark
  • Puderzucker
Backofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Zucker mischen, Butter und Ei unterkneten bis ein homogener Teig entsteht. Diesen mit den Händen in eine gefettete Form gleichmäßig hineindrücken, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit der Butter cremig verrühren, dann Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen untermischen. Puddingpulver und Quark zugeben und rasch unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Die Masse auf den Teigboden geben und glatt streichen. Erdbeeren darauf verteilen und den Kuchen 40 - 50 Minuten backen (ggf. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, falls er zu schnell zu stark bräunt). Lauwarm oder gekühlt mit Puderzucker bestäuben.

Quelle:  köstlich vegetarisch, 3/2014

Donnerstag, 21. August 2014

Salbei-Walnuss-Gnocchi mit Blattsalat

Was soll ich sagen? Eben schon wieder Salat - aber diesmal mit ein paar Gnocchi. Für Gnocchi habe ich leider kein Händchen - die Erfahrung hat gezeigt, dass ich die besser aus dem Kühlregal des Bioladens mitnehme. 


Zutaten für VIER
  • 1 Kopf Lollo Rosso
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Akazienhonig/Agavendicksaft
  • 5 EL Himbeeressig/weißer Balsamico
  • 3 EL Walnussöl
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Himbeeren
  • 75 g Ziegenfrischkäse
  • 1 kg Gnocchi (Kühlregal Bioladen)
  • 50 g Walnusshälften
  • 30 g Salbeiblätter
  • je 3 EL Butter und Olivenöl
Walnüsse nicht zu fein hacken, Salbei kalt abbrausen und trocken schütteln und den Salat und Himbeeren vorbereiten. Für die Vinaigrette Honig, Essig und Senf verschlagen, Oliven- und Walnussöl nach und nach zugeben, verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne je zwei EL Butter und Olivenöl erhitzen und den Salbei darin bei mittlerer Hitze kross  anbraten. Noch einen EL Butter und Olivenöl sowie die Gnocchi und die Walnüsse zugeben und ca. 4 Minuten braten, salzen und pfeffern.

Salat mit der Vinaigrette mischen, auf Teller verteilen, Gnocchi darüber geben und mit Ziegenfrischkäse und Himbeeren bestreuen.

Quelle: köstlich vegetarisch, 3/2014

Sonntag, 17. August 2014

Pastasalat mit Aprikosen, Tomaten und Mozzarella

Die Zutatenliste für diesen Pastasalat beherrsche ich fast schon im Schlaf.


Zutaten für VIER

  • 300 g kleine Farfalle
  • 400 g kleine Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3-4 Zweige Majoran (alternativ 1 EL getrockneter Majoran)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Zitronensaft
  • 3 EL Aprikosenkern- oder Olivenöl
  • 200 g Aprikosen
  • 200 g Mozzarella
  • 1 Bund Basilikum

Nudeln nach Anweisung al dente kochen. 200 g Tomaten vierteln, Knoblauch fein würfeln und Majoran fein hacken. 1/4 TL Salz, Pfeffer und 3 EL Zitronensaft verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat, Aprikosenkern- oder Olivenöl unterschlagen, bis die Sauce homogen ist und die abgetropfte Pasta untermischen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und geviertelte Tomaten bei starker Hitze und unter Rühren 3 Minuten anbraten. Majoran und Salz zugeben und mit dem Sud zu der Pasta geben.

Aprikosen waschen, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Abgetropften Mozzarella würfeln und Basilikum nicht zu fein hacken. Alles mit den restlichen Tomaten unter den Salat mischen und mit dem restlichen Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ggf. Aprikosenkernöl abschmecken.

Quelle: köstlich vegetarisch 3/2014

Mittwoch, 13. August 2014

Vegetarische Wraps

Diese Woche fahre ich (verhältnismäßig) viel Fahrrad - nicht einfach so zum Spaß, sondern morgens so 30 Minuten um zur Arbeitsstätte zu kommen und nachmittags wieder zurück - leider dann bergauf....
Zu Hause angekommen, hatte ich heute einfach nur vieeeel Hunger und gar keine Lust, noch viel Zeit in der Küche zu verbringen. Diese Wraps zu einem Salat sind da sehr zu empfehlen, doch immer öfter mag ich lieber eine vegetarische Variante.


Zutaten für 2 Wraps:

  • 2 Weizentortillas
  • einige Blätter Eisbergsalat
  • 20 g Rucola
  • etwas geraspelte Kringel-Beete (chioggia)
  • 2 EL Gemüseaufstrich
  • 3 getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Balsamico-Creme

Tortillas auf die Arbeitsplatte legen und mit je einem Eßlöffel des Gemüseaufstrichs (unserer war von Zwergenwiese) bestreichen - dabei den äußeren Rand freilassen. Rucola, geraspelte Kringel-Beete, in Streifen geschnittene Tomaten und den Eisbergsalat darauf verteilen. Salzen, pfeffern und etwas Balsamico-Creme darüber geben. Tortilla links und rechts je ca. 2 cm einklappen, so dass gerade Kanten entstehen und dann von der zugewandten Seite her nicht zu locker aufrollen. Wrap in der Mitte durchschneiden und beide Teile je mit einem Zahnstocher fixieren.

Quelle: Tobias kocht

Montag, 14. Juli 2014

Gelee und Marmelade

Wie Marmelade und Gelee gekocht wird, das wisst Ihr ja sicher. Für mich (und fürs nächste Jahr) halte ich hier aber einmal fest, in welchen Verhältnissen welche Marmelade und welches Gelee gut geschmeckt hat.



  • Gelee aus roten Johannisbeeren und Himbeeren: 600 g : 500 g auf 500 g Gelierzucker 2 :1
  • Gelee aus schwarzen und weissen Johannisbeeren: 750 g : 250 g auf 500 g Gelierzucker 2 : 1
  • Kirschmarmelade: 2 kg Kirschen netto (= entsteint) mit 1 kg Gelierzucker 2 : 1 und dem Saft von 2 Zitronen mischen und 2 Stunden stehen lassen. Kirschen leicht pürieren, so dass noch Stücke erhalten bleiben und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, mehrmals umrühren und den Schaum abschöpfen. Anschließend in die vorbereiteten Gläser füllen.



Quelle Kirschmarmelade: feinschmeckerle.blogspot.de

Sonntag, 22. Juni 2014

Grüner Spargel mit Tofu aus dem Wok

Bevor die Zeit für den grünen Spargel wieder vorbei ist, muss dieses Rezept noch fürs nächste Jahr festgehalten werden: 


Zutaten für 4 
  • 1,5 kg grüner Spargel
  • 200 g rote Zwiebeln
  • 2 - 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Räuchertofu
  • 2 EL Sesam
  • 3 - 4 EL milde Sojasauce
  • 2 - 3 EL Akazienhonig oder Ahornsirup
Spargel vorbereiten und schräg in 3 cm lange Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein und den Tofu in 1 - 2 cm große Stück würfeln. Den Sesam im Wok ohne Fett anrösten, bis er duftet und zur Seite stellen. Öl im Wok erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Spargel und Tofu darin goldbraun braten. Sesam zugeben, mit 3 EL Sojasauce ablöschen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel kurz garen, bis der Spargel bissfest ist. Mit Honig/Sirup und restlicher Sojasauce abschmecken. (statt Sojasauce geht auch Teriyakisauce, dann allerdings ohne Honig). Reis dazu passt immer.

Quelle: köstlich vegetarisch, 3/2014

Sonntag, 25. Mai 2014

Gemüseeintopf mit weißen Bohnen

Habt Ihr fürs morgige Mittagessen nicht viel Zeit, aber noch jede Menge Hülsenfrüchte im Vorratsschrank? Dann fangt doch mal mit den weißen Bohnen an:



Zutaten

  • 300 g getrocknete weiße Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Zucchini
  • 2 Möhren
  • 350 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • etwas Butter

Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag in frischem Wasser auf- und dann weich kochen, über einem Sieb abseihen. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, längs halbieren und in 1/2 cm breite Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Möhren schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Öl und Butter in einem Topf erhitzen, Hack und Möhren ca. 5 Minuten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Zucchini zugeben. Tomatenmark unterrühren und mit anschwitzen. Alles mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, Bohnen zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.

Quelle: so isst Italien, 2/2013

Dienstag, 13. Mai 2014

Boker Landbrot

Ein neues Brot in meinem Brot-Repertoire: das Boker Landbrot vom Plötz. Es sieht (noch) nicht ganz so schön aus, wie bei Plötz und das mit dem richtigen Einschnitt im Kreuzformat muss ich auch noch üben. Da es uns aber sehr gut schmeckt, wird es noch oft gebacken und somit kann das mit der Optik ja auch noch was werden.


Zutaten

für den Vorteig (14-18 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen)
  • 145 g Dinkelmehl 1050
  • 145 g Wasser
  • 1 g frische Hefe
für den Roggensauerteig (14-18 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen)
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 10 g Anstellgut
für den Hauptteig
  • Vorteig
  • Sauerteig
  • 245 g Weizenmehl 1050
  • 100 g Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Salz
Vorteig und Roggensauerteig entsprechen frühzeitig ansetzen. Für den Hauptteig alle Zutaten erst 5 Minuten bei niedrigster Stufe und dann noch einmal 7 Minuten auf der zweiten Stufe kneten, der Teig löst sich dann vom Schüsselrand. Teig für 60 Minuten zur Gare stellen.

Den Teig kräftig rund wirken und in einen mit Stärke bemehlten Gärkorb mit dem Schluss nach oben geben und erneut für 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Ofen mit einem Backblech auf 250°C vorheizen (keine Umluft), den Brotlaib aus dem Korb kippen, Stärke etwas abbürsten, Brot mit Wasser abstreichen und den Laib kreuzweise einschneiden. Das Brot mit Dampf fallend auf 230°C ca. 45 Minuten backen.

Quelle: plötzblog

Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Rhabarber-Galette

Falls Ihr einen Lichtblick für dieses regnerisch-stürmische Maiwetter sucht, kann ich Euch diese kleine Galette wärmstens empfehlen. Schnell gemacht und genauso schnell verputzt. Garantiert keine Reste.
@Karin: Für Dich!


Zutaten
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Milch
  • 200 g Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten
  • 200 g Erdbeeren, geputzt und ggf. halbiert
  • 75 g Zucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 3 EL Mandeln
  • 1 Eiweiss
  • etwas Zucker
Mehl mit Puderzucker, Salz und Butter verkrümeln, Eigelb mit Milch zufügen und schnell zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren mit Rhabarber, Zucker und der geriebenen Zitronenschale mischen. Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 cm dick und rund ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mandeln auf dem Teig verteilen, dabei aber einen ca. 3 cm breiten Rand frei lassen. Obst mit dem Saft auf die Mandeln geben, die Ränder über die Füllung nach innen falten und mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 30 Minuten backen und warm verzehren.
Schmeckt auch sehr gut mit Schlagsahne oder Vanilleeis.

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall, Drei gute Dinge

Sonntag, 4. Mai 2014

Paderborner Landbrot

Das zweite Brot dieses Wochenendes ist das Paderborner, das hat eine WG-Mitbewohnerin zu Unizeiten immer am liebsten gegessen. Und weil es einfach zu schön ist, dem Auftrieb des Brotteigs während der Gare zuzugucken, wurde es direkt zweimal hintereinander gebacken, so dass wir nun hoffentlich für die kommende Woche mit genug Brot versorgt sind.


Zutaten

für den Sauerteig (bei Raumtemperatur 16 - 18 Stunden ruhen lassen)

  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Wasser
  • 15 g Anstellgut

für den Hauptteig

  • Sauerteig
  • 135 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Vollkornweizenmehl
  • 160 g Weizenmehl 1050
  • 355 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 8 g Hefe
Den Sauerteig am Vortag ansetzen, um diesen dann am Backtag mit den restlichen Zutaten zu mischen und für 7 Minuten zu kneten. Teig dann 30 Minuten ruhen lassen. Eine ausreichend große Brotkastenform mit Butter gut fetten und den Teig löffelweise hineingeben. Den Löffel immer wieder unter kaltes Wasser halten, dann lässt sich der Teig gut verstreichen. Die Kastenform nun in einen großen Gefrierbeutel geben und an warmer Stelle so lang gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat (so ca. 1 Stunde). Teigoberfläche mehrfach mit einer feuchten Fleischgabel einstechen und die Kastenform in den 250°C heißen Ofen geben (eine Schale mit Wasser ist nicht notwendig). Nach 15 Minuten die Hitze reduzieren und bis auf 180°C fallend für 45 Minuten backen. Dann noch einmal für 5 Minuten bei Umluft 180°C und leicht geöffneter Ofentür backen.

Quelle: grain de sel

Freitag, 2. Mai 2014

Brot mit Sonnenblumenkernen

Vier freie Tage - ideal, um mal ein paar neue Brote auszuprobieren. Als erstes hatte ich mir ein Sauerteigbrot mit Sonnenblumenkernen von Micha ausgesucht. Doch während der Zubereitung wurde ich immer skeptischer, dass daraus ein brauchbares Brot entstehen sollte. Mein Teig war so klebrig, zäh und trotzdem irgendwie fest und wollte auch nicht wirklich aufgehen während der Gare. Nie hätte ich geglaubt, dass daraus doch noch ein so leckeres Brot werden könnte.


Zutaten

für den Sauerteig (16 - 18 Stunden bei 26°C)
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 200 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Roggen ASG

für das Brühstück (2 Stunden vorher)

  • 167 g Roggenvollkornmehl
  • 260 g Wasser (80 - 90°C)

für den Vorteig (12 - 16 Stunden vorher)

  • 150 g Weizenmehl, 1050
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • 2 g Hefe

für den Hauptteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • Vorteig
  • 200 g geröstete Sonnenblumenkerne
  • 150 g Weizenmehl, 1050
  • 350 g Weizenmehl, 550
  • 21 g Salz
  • 15 g Malzsirup
  • 160 g Wasser

Sauerteig, Brühstück und Vorteig entsprechend rechtzeitig ansetzen, den Vorteig bei Zimmertemperatur anspringen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Für den Hauptteig alle Zutaten in eine Schüssel geben, 10 Minuten kneten und dann 40 Minuten ruhen lassen.

Den Teig halbieren, erst rund und anschließend länglich wirken und in zwei bemehlte Gärkörbchen mit dem Schluss nach oben legen. Die Gärkörbchen abgedeckt je nach Temperatur ca. 2 Stunden gehen lassen.

Ofen auf 240°C vorheizen (ich heize immer das Backblech mit auf und stelle eine ofenfeste Form mit Wasser auf den Boden des Backofens), Brotlaibe auf das Backblech stürzen, einschneiden und in den Backofen schieben. Nach 10 Minuten die Ofentür kurz öffnen, um den Dampf entweichen zu lassen und bei fallenden Temperaturen (letzte 20 Minuten auf 180°C) ca. 50 Minuten backen. Zum Schluss für weitere fünf Minuten bei Umluft und leicht geöffneter Backofentür backen.

Quelle: grain de sel

Sonntag, 16. März 2014

Mini-Hackstrudel mit minzigem Dip

Alle sind ausgeflogen, nur der Hund ist noch da - das ist selten, sehr selten. Da nutze ich schnell die Zeit, um Euch diese Mini-Hackstrudel mit dem Minz-Dip zu zeigen, in die ich mich reinlegen könnte. Die Rosinen machen sie schön fruchtig, das Hack herzhaft und die Pinienkerne sorgen für den notwendigen Biss. Zusammen mit dem minzigen Joghurt unschlagbar. 



Zutaten für 5 Stück
  • 500 g gemischtes Hack
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 600 g Blattspinat
  • Öl, Salz, Pfeffer, Muskat
  • 250 g Filoteig
  • 2 EL Rosinen
  • 1 EL Pinienkerne
  • 2 EL gehackte Mandeln
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • etwas Butter
  • 300 g Vollmilchjoghurt
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Stiele Minze
Spinat vorbereiten. Eine Hälfte der gewürfelten Zwiebel in 1 EL Öl andünsten, Spinat zugeben und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Salzen und mit geriebener Muskatnuss abschmecken. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack in ca. 10 Minuten krümelig anbraten. Salzen, pfeffern und den fein gehackten Knoblauch sowie die andere Hälfte der gewürfelten Zwiebel, Rosinen, Pinienkerne und Mandeln zugeben und kurz braten. Vom Herd nehmen und Spinat zugeben, mit Salz, Pfeffer und etwas Kreuzkümmel würzen.

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Filoteigbältter ca. 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und die Butter schmelzen. Je zwei Filoteigblätter mit Butter bestreichen, etwas überlappend nebeneinanderlegen und ein Fünftel der Füllung an einem Ende verteilen (einen kleinen Rand lassen). Die Seiten über die Füllung schlagen und von Seiten der Füllung aufrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit etwas Butter bestreichen. Mit den restlichen Blättern ebenso verfahren und alle zusammen im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Für den Minzdip den Joghurt mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft mischen. Die gewaschene und trocken geschüttelte Minze fein hacken und unter den Joghurt rühren.

Quelle: Lecker, 4/2012

Freitag, 14. März 2014

Salat mit Brunnenkresse, Linsen und gerösteten Pastinaken

Ich liebe liebe liebe liebe Linsen und als ich gestern auf dem Markt Brunnenkresse entdeckte, war die Zeit reif für diesen Salat, der schon lange auf meiner Liste stand.


Zutaten für 4
  • 5 Pastinaken
  • 1 EL Rapsöl
  • 125 g Linsen (du Puy)
  • 1 Lorbeerblat
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 großes Bund Brunnenkresse
  • Meersalz, Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL scharfer Senf
  • 2 TL Akazienhonig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Rapsöl
  • ggf. Parmesanspäne zum Bestreuen (fiel mir erst wieder ein, als vom Salat nichts mehr übrig war)
Backofen auf 190 °C vorheizen. Die geschälten und in möglichst gleich große Würfel geschnittenen Pastinaken in eine Auflaufform geben und gründlich im Rapsöl wenden. 40 Minuten backen, nach 20 Minuten jedoch kurz durchmischen.

Die Linsen in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und 1 Minute kochen lassen. Abgießen, zurück in den Topf geben, knapp mit Wasser bedecken, Lorbeerblatt und Zwiebel zugeben. Zum Kochen bringen und 30 Minuten leicht köcheln lassen, bis sie knapp gar sind. Abgießen, abtropfen lassen und Lorbeerblatt und Zwiebel entfernen.

Knoblauch mit etwas Meersalz zerdrücken und mit Senf, Honig, Zitronensaft, Öl sowie Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und mit den noch heißen Linsen verrühren. Die warmen Linsen mit den gerösteten Pastinaken und der Brunnenkresse (harte Stiele vorher entfernen) auf den Tellern verteilen und mit Parmesanspänen betreuen. Schmeckt warm am besten!

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall, Täglich vegetarisch

Sonntag, 26. Januar 2014

Polentabrot

Auch mit Polenta kann man sehr schmackhaftes Brot backen. Begonnen habe ich mit einer vereinfachten Version, die wirklich sehr schnell geht (@Kathrin: also wirklich schnell jetzt!). Die lange Rezeptführung vom Plötzblog werde ich bei nächster Gelegenheit zum Vergleich aber sicher auch noch ausprobieren - jetzt wo ich weiß, wie gut es schmeckt.


Zutaten
  • 150 ml und 200 ml lauwarmes Wasser
  • 75 g Polenta
  • 250 g Weizenmehl, 550
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 16 g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
Die Polenta mit 150 ml kochendem Wasser begießen und quellen lassen, dabei mehrmals umrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. In den 200 ml lauwarmes Wasser die Hefe mit dem Zucker auflösen. Anschließend alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den Teig rund wirken und auf ein Backpapier mit dem Schluss nach unten geben, nochmals 30 bis 60 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C vorheizen (inklusive Backblech und einer Schale mit Wasser). Teig mit dem Backpapier auf das Blech ziehen und 40 Minuten backen. Ich habe nach 10 Minuten einmal kurz die Ofentür geöffnet, um Dampf entweichen zu lassen.

Quelle: berlinerkueche

Samstag, 25. Januar 2014

Minestrone II, die beste...

Samstag ist Suppen- bzw. Eintopftag - nicht immer, aber oft. Die Minestrone von Micha erfüllt all unsere Kriterien, dafür ist sie auf unseren Tellern immer sehr willkommen: am liebsten mit wenig Fleisch - für mich gern mit viel Gemüse - für manche mit Parmesan - und am liebsten einen großen Topf voll, damit noch etwas für den Montag Abend übrig bleibt.


Zutaten für 4 - 6 Personen

  • 200 g getrocknete weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht und gekocht (alternativ aus der Dose)
  • 50 g geräucherter Speck
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 2 Stangen Staudensellerie (Stangen!!! der Liebste brachte 2 Stauden vom Markt mit)
  • 1 Fenchelknolle
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Dosentomaten
  • ein Bund Basilikum
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Glas Rotwein
  • 200 g Mangold oder Spinat
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Pasta (z.B. Ditaloni lisci)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Parmesan

Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch, Möhren, Fenchel und Speck fein würfeln. Den Speck in einem großen Topf in etwas Öl andünsten, das Gemüse zugeben und bei niedriger Temperatur und halb offenem Deckel ca. 15 - 20 Minuten dünsten, bis das Gemüse weich, aber nicht gebräunt ist. Wein, Dosentomaten, gewürfelte Zucchini und die vorher gekochten Bohnen zugeben und leise köcheln lassen.

Nach ca. 15 Minuten den gewaschenen und und inklusive der Stiele grob in Stücke geschnittenen Mangold, die Brühe sowie die Pasta zugeben. Weiter köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind - ggf. noch etwas Brühe zugeben. Salzen und pfeffern, mit Olivenöl beträufeln sowie mit Basilikum und frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Quelle: grain de sel

Mittwoch, 22. Januar 2014

Schnelles Kamutbrot

Wenn es mal schnell gehen muss, weil zu spät erkannt wurde, dass kein Brot für den nächsten Tag vorhanden ist, dann ist das hier das Brot meiner Wahl. Ohne viel Vorarbeit und Warterei, mit einem Anteil Kamut ist es recht schnell gemacht und schmeckt auch noch gut.


Zutaten für 2 kleine Baguette
  • 350 g Mehl, 550er
  • 100 g Kamutmehl
  • 2,5 gestrichene TL Trockenhefe
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 1 gestrichener TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 270 ml lauwarmes Wasser
Die Mehle mit Salz, Zucker und Olivenöl mischen. Die Trockenhefe in lauwarmem Wasser auflösen und zum Mehl geben. Den Teig so lange mit den Händen kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig 5 Minuten lang auf einer bemehlten Arbeitsfläche immer wieder mit dem Handballen flach drücken und erneut verkneten. Anschließen abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Dann den Teig halbieren, aus jeder Teighälfte ein Baguette formen und spiralförmig drehen, erneut für 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 220°C vorheizen (inklusive einer Schale mit Wasser). Brote dann in 20-25 Minuten backen und auskühlen lassen.

Quelle: Saveur, 1/2013

Dienstag, 21. Januar 2014

Buttermilchbrot

Seit dem Jahreswechsel haben wir kein Brot mehr gekauft. Vielmehr wollen wir noch mal einen Anlauf nehmen, unser Brot selbst zu backen. Drei verschiedene Brote werden abwechselnd gebacken. Eines, dass etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt; eines, falls es mal schnell gehen muss und dieses hier, dessen Vorteig man locker am Vorabend ansetzen kann, um es am folgenden Abend zu backen.


Zutaten für den Vorteig
  • 150 g Weizenmehl
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 200 ml Wasser
  • 2 g frische Hefe
Zutaten für den endgültigen Teig
  • 220 g Weizenmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 170 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Buttermilch
  • 50 g Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 14 g Salz
Am Vortag die Zutaten für den Vorteig verrühren und 1 Stunde bei Zimmertemperatur (und mit einem feuchten Tuch bedeckt) ruhen lassen, dann für 12 bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Folgetag den Teig 30 Minuten vor Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Hefe direkt ins Mehl bröseln und alle Zutaten außer Salz in 4 Minuten auf niedrigster Stufe zu einem homogenen Teig verkneten. !Vorteig nicht vergessen, dass passiert mir nämlich gern! Dann das Salz zugeben und weitere 6 Minuten bei etwas höherer Stufe weiterkneten lassen. Teig zugedeckt 90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, nach der Hälfte der Zeit einmal falten. Dann den Teig zu einem länglichen Leib formen, mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes ovales Garkörbchen geben und 60 Minuten ruhen lassen.
Backofen mit Backblech und einem ofenfesten mit Wasser gefüllten Gefäß auf 240°C vorheizen. Das Brot direkt auf das Backblech geben und 20 Minuten backen. Die Ofentür kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen, die Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen. Nun die Hitze weiter auf 180°C reduzieren und für weitere 5 Minuten backen. Brot auf einem Küchengitter auskühlen lassen.

Quelle: 1 x umrühren via Chili & Ciabatta

Montag, 20. Januar 2014

Scharf gebratener Tofu mit Schalotten und Frühlingszwiebeln

Eine Empfehlung an alle Zwiebel-Besessenen unter Euch - auf jeden Fall aber eine Empfehlung in Richtung Innenstadt....!!! Falls Tofu in der Regel nicht auf Eurer Einkaufsliste zu finden ist, würde ich es mal mit Hühnchenfleisch ausprobieren, das könnte ich mir auch gut vorstellen. 


Zutaten für 4 (mit Reis)
  • 800 g geäucherter Tofu
  • Speisestärke
  • Pflanzenöl
  • 300 g Schalotten
  • 10 Knoblauchzehen
  • 6 milde rote Chilischoten
  • 3 EL frischer Ingwer
  • 150 g Butter
  • 3 EL Ketjab Manis
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 4 TL dunkle Sojasauce
  • 2 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 14 Frühlingszwiebeln
Schalotten, Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken. Tofu in mundgerechte Würfel schneiden, in Speisestärke wenden und scharf anbraten, bis er gebräunt und knusprig ist. Den Tofu dann aus der Pfanne fischen und zur Seite stellen. Pfanne kurz auswischen und die Butter darin schmelzen lassen. Gemüse hineingeben und ca 15 Minuten anschmoren lassen, bis es noch bissfest ist. Für die Sauce Ketjab Manis, beide Sojasaucen und Zucker verrühren und mit dem Tofu zum fertigen Gemüse geben und 2 Minuten mitköcheln lassen. Das Ganze gut pfeffern und die fein gehackten Frühlingszwiebeln zugeben. Schmeckt gut mit Reis - aber auch ohne.

Quelle: Yotam Ottolenghi via ankegroener.de

Sonntag, 19. Januar 2014

Tarte mit Frühlingszwiebeln und Möhren

Der Magen ist leer, der Kühlschrank auch - bis auf ein paar Möhren, Frühlingszwiebeln und natürlich Ziegenfrischkäse. Eine Tarte geht ja eigentlich einfach immer:


Zutaten
  • 120 g Butter
  • 250 g Mehl
  • Salz
  • 2 Eigelbe
  • 300 g junge Möhren
  • 250 g Frühlingszwiebeln
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 2 Eier
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss
Butter in kleine Stücke schneiden, mit Mehl, Salz, Eigelb sowie 3 - 5 EL kaltem Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Möhren schälen, je nach Dicke halbieren oder vierteln und auf ca.10 cm Länge schneiden - mit den Frühlingszwiebeln ebenso verfahren. Frischkäse mit Eiern glatt rühren, salzen, pfeffern und mit frisch geriebenem Muskat würzen.

Eine Tarteform fetten und mit dem ausgerollten Teig auskleiden. Möhren und Frühlingszwiebeln abwechseln hineinschichten und mit der Käse-Ei-Mischung begießen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Umluft auf unterster Schiene ca. 30 Minuten backen.

Quelle: lecker.de