Sonntag, 22. Dezember 2013

Tarte mit Ziegenfrischkäse und karamellisierten roten Zwiebeln

Das Jahresende naht und ich muss mich sputen, um noch ein paar Einträge für 2013 festzuhalten. Fangen wir mit dieser Tarte mit roten Zwiebeln und Ziegenfrischkäse an, die auf meiner Liste der zehn Lieblingstartes einen oberen Platz belegt.


Zutaten für zwei längliche Tartes
  • 250 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Wasser
  • 6 rote Zwiebeln
  • 200 g Ziegenkäse
  • Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • 2 EL Akazienhonig
  • 200 g Créme fraiche
  • 4 Eier
  • frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer
Die Zutaten für den Mürbeteig rasch zu einem homogenen Teig verkneten, zu einer Kugel formen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung den Teig aus dem Kühlschrank holen, auswellen und eine Tarteform damit auskleiden, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und erneut für 15 Minuten kühl stellen. Dann ca. 15 Minuten bei 180°C blindbacken. Hülsenfrüchte (vom Blindbacken) entfernen und noch einmal für 5 Minuten in den Ofen geben und danach vollständig auskühlen lassen.

Die Zwiebeln schälen, in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Zwiebeln mit etwas Olivenöl bestreichen und im Backofen bei 180°C backen, bis sie leicht bräunen. Ziegenkäse zerbröseln und auf dem Boden der Tarteform verteilen. Zwiebelscheiben vorsichtig darauf verteilen, Balsamico mit Honig glatt rühren und die Zwiebeln damit bestreichen. Eier mit Créme fraiche verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und vorsichtig in die Zwischenräume gießen. Frischen Thymian darüberstreuen. Bei 180°C 30 - 40 Minuten backen.

Quelle: kuriositätenladen.de

Sonntag, 17. November 2013

Zimt-Hefezopf

Der Samstag endete so neblig, dass man die Hand kaum vor Augen sehen konnte und der Sonntag ist seit dem frühen Morgen grau in grau - genau die richtige Wetterlage für einen Hefezopf mit Zimt. Beim nächsten Mal mache ich aber gleich die doppelte Menge, damit wir uns nicht wieder um die Größe der Stücke zanken müssen. (Bei der unten angegebenen Menge erhielt jeder von uns Sechsen nur zwei kleine Stücke)



Zutaten
  • 30 g Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 250 g Mehl
  • 50 g zerlassene Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Butter
  • 4 EL Zucker
  • 3 TL Zimt
Zucker in der lauwarmen Milch auflösen, Hefe hineinbröckeln und 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Mehl mit Salz, Butter und Eigelb mischen, Hefemilch hineingeben und kneten (lassen), bis sich der Teig vom Schüsselboden löst. Anschließend ca. 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen und währenddessen die Butter schmelzen, mit Zimt und Zucker mischen und abkühlen lassen.

Teig auf einer bemehlten Fläche rechteckig ausrollen, mit Zimt-Zucker-Butter-Mischung bestreichen (etwas übrig lassen fürs Bestreichen des fertigen Zopfs) und längs aufrollen. Die Rolle nun mit einem Messer mittig durchschneiden, die Innenseiten nach außen drehen und an einem Ende zusammendrücken. Den Teig nun von oben nach unten aufwickeln, so dass die Schnittseiten immer nach außen zeigen. Wer sich das jetzt nicht so recht vorstellen kann, der schaue hier. Abschließend die Enden zusammendrücken, damit ein Kreis entsteht. Teig mit der restliche Zimtmasse bestreichen und den Zopf bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

Quelle: birds like cake

Freitag, 8. November 2013

Apple-Pie

Dieses Jahr meinte es die Obsternte gut mit uns. Körbeweise Birnen, Pflaumen und Äpfel. Letztere wurden auch erstmalig versaftet, weil es einfach zu viele waren, um sie pur, im Kuchen, als Mus oder auf Pfannkuchen zu essen. Lecker sind sie auch mit Ingwer und Zimt in einer Pie.


Zutaten für den Teig
  • 200 g kalte Butter
  • 120 g Butterschmalz
  • 420 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
Zutaten für die Füllung
  • 4 Äpfel
  • 3 Birnen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm lang)
  • 3 EL Mehl
  • ca. 100 g Zucker
  • Zimt
Butter und Schmalz in kleine Stücke schneiden und ins Gefrierfach legen. Mehl, Salz und Zucker mischen, Butter und Schmalz zugeben und mit den Fingern zerkrümeln (nicht zu sehr, damit der Teig blättrig bleibt). 150 ml eiskaltes Wasser hinzugeben und kurz unterkneten, bis der Teig gerade so zusammenhält. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer dicken Scheibe formen und in Folie gewickelt für 2 Stunden in den Kühlschrank geben. (Theoretisch könnte man ihn dort auch für mehrere Tage parken, um die Pie zu einem späteren Zeitpunkt zu backen).

Den gekühlten Teig halbieren, eine Hälfte auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen und eine gefettete Tarteform (ca. 24 cm) damit auskleiden. Das Obst schälen, vierteln, entkernen und quer in dünne Scheiben schneiden, Ingwer schälen und fein reiben. Beides mit Mehl, Zucker und 1/4 TL Zimt mischen und gleichmäßig in die Pie füllen. Die zweite Teighälfte auch ca. 3 mm dick ausrollen, in 2 cm breite Streifen schneiden und diese so auf der Obstmischung verteilen, dass ein Gitter entsteht. (Am besten arbeitet man sich von zwei mittig gekreuzten Streifen nach außen vor). Pie bei Umluft in den 215°C heißen Backofen schieben und 15 Minuten backen (Ober- und Unterhitze bzw. Gas nicht empfehlenswert), dann die Temperatur auf 195°C reduzieren und weitere 15 Minuten backen. Erneut reduzieren und dieses Mal bei 185°C 10 bis 15 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu früh zu stark bräunen, ggf. mit Alufolie abdecken.


Quelle: lecker 9/2011

Freitag, 1. November 2013

Geburtstagskuchen

Der 11. Geburtstag wurde heute mit einem quitschig-süßen Schokoladenkuchen gefeiert - gut, dass nur ein Mal pro Jahr und Kind ein Geburtstag ansteht.


Zutaten für den Teig

  • 225 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 40 g ungesüßter Kakao
  • knapp 1 TL Natron
  • knapp 1 TL Backpulver
  • knapp 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 120 ml Milch
  • 60 ml Sonnenblumenöl
  • etwas Vanille
  • 120 ml kochendes Wasser

Zutaten für das Frosting

  • 40 g weiche Butter
  • 25 g Kakao
  • 120 g Puderzucker
  • etwas Milch

Den Boden einer Springform (20 cm) mit Backpapier auskleiden und den Rand fetten. Zucker mit Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen. Ei, Milch, Öl und Vanille zugeben und unterrühren. Das kochende Wasser zugeben und zu einer recht flüssigen Masse verrühren - das soll so sein! Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 40 Minuten backen und vorsichtshalber Stäbchenprobe machen. 10 Minuten in der Form abkühlen und dann auf einem Rost auskühlen lassen.

Für das Frosting die Butter mit Kakao verrühren, Puderzucker zugeben und zu einer streichfähigen Masse glatt rühren, ggf. etwas Milch zugeben. Den ausgekühlten Kuchen ganz damit  bestreichen, Rand mit ganzen oder halben Kitkat (im Doppel!) dekorieren und mit Smarties auffüllen.

Quelle: birds like cake

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Tarte mit Kastanienmehl und Zucchini

Eine Zucchinitarte war vor ungefähr 3 Jahren (!) der erste Eintrag in diesem Blog. Die Tarte erfreut sich immer noch großer Beliebtheit - lediglich der Teig erfuhr mittlerweile ein Update.


Zutaten für 8 kleine Tartes à 10 cm

  • 120 g Weizenmehl
  • 100 g Kastanienmehl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100 g kalte Butter
  • Salz
  • 600 g Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 150 g Crème fraiche
  • Cayennepfeffer
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Pfeffer, Salz

Weizen- und Kastanienmehl, Ei, Eigelb, Salz und kalte Butter rasch zu einem festen Teig verkneten, in Klarsichtfolie gewickelt für 1 Stunde in den Kühlschrank geben. Zucchini in Scheiben hobeln und mit einer gepressten Knoblauchzehe in 1 EL Olivenöl anbraten, pfeffern und zum Schluss salzen.

Teig ausrollen, die gefetteten Tarteletteförmchen damit auskleiden und mit einer Gabel mehrmals einstechen (ich habe sie erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt). Rosmarinnadeln fein hacken und auf dem Teig verteilen. Zucchini in die Förmchen füllen. Eier mit Crème fraiche, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verquirlen und über die Zucchini geben. Im Backofen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen auf 160°C ca. 25 Minuten backen.

Dazu gab es einen Salat aus Lollo Rosso, bunten Tomaten, gebackenem Kürbis, Ziegenfrischkäse und Kürbiskernen.

Quelle: Margit Proebst, Fingerfood

Montag, 21. Oktober 2013

Lauwarmer Risonisalat mit Kürbis und Paprika

Zwei Hokkaidos habe ich am letzten Wochenende erstanden. Der eine wurde zu einer Kürbissuppe mit roter Currypaste verarbeitet und der zweite wurde Teilnehmer eines lauwarmen Risonisalats mit Paprika, Zwiebeln und Feta.


Zutaten

  • 150 g rote Zwiebeln
  • 300 g rote Paprika
  • 500 g Hokkaido
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 350 g Risoni
  • 150 g Feta
  • 1 Bund Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Zitronensaft

Zwiebeln schälen, halbieren und in schmale Spalten schneiden, Paprika längs in 1 cm breite Streifen schneiden und das Fruchtfleisch des Kürbises in 1-2 cm große Würfel schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und Zwiebeln, Paprika und Kürbis unter Wenden anbraten, mit Wein ablöschen und bei mittlerer Hitze ca 10 Minuten schmoren lassen.

In der Zwischenzeit Risoni bissfest garen, Feta grob zerbröseln, Basilikum grob hacken und Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pfanne vom Herd nehmen und ein kleines bisschen abkühlen lassen. Die abgetropftten Risoni mit Feta, Gemüse und Basilikum mischen und mit Zitronensaft abschmecken.

Quelle: köstlich vegetarisch, 5/12

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Apfelkuchen-Porridge

Anfang der Woche sanken die Temperaturen bereits auf nur 4°C am frühen Morgen und vor dem Weg zum Job kam das lästige Freikratzen (nicht nur) der Windschutzscheibe des Autos. Zeit also für ein wohlig lauwarmes Frühstück:



Zutaten für 2 Portionen
  • 1 Apfel (gern mit roter Schale)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 400 ml Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Schuss Sahne/Milch
  • 1 EL Ahornsirup/Akazienhonig
  • etwas Zimtzucker/Zimt
Den Apfel mit der Schale vierteln, entkernen und klein würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Apfelwürfel mit Zucker, Zimt und Muskatnuss bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten dünsten. Haferflocken zugeben und mit der Hälfte der Milch aufgießen und verrühren. Bei kleiner Hitze unter Rühren leicht köcheln lassen. Sobald die Milch eingekocht ist, nach und nach die restliche Milch zugeben.

Nach ca. 5 Minuten ist das Porridge noch ein wenig flüssig. Weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel quellen lassen, dann noch einmal umrühren, auf Teller verteilen und 1 Schuss flüssige kalte Sahne/Milch, Ahornsirup/Akazienhonig sowie Zimtzucker/Zimt darüber geben.

Quelle: Nicole Stich, Sweets via schlammdackel.de

Montag, 7. Oktober 2013

Bulgursalat mit dunklem Sesamöl

Jedes Jahr im Herbst sind wir bei einem Grillfest zu Gast, zu dem jeder wahlweise Kuchen oder Salat beisteuert. Dementsprechend vielfältig ist dann das Angebot am Buffet. Wir brachten dieses Jahr eine Abwandlung von Paules Couscoussalat mit, der unsere bisherige Variante klar vom 1 Platz geschubst hat. Im Gegenzug habe ich sicher die halbe Schüssel eines Kartoffelsalats peu à peu auf meinen Teller geladen, dessen Rezept hoffentlich bald Einzug in dieses Blog hält...

Zutaten
  • 300 g Bulgur
  • 2 EL Sesamsaat
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Sumach
  • 1/2 TL Piment d'Espelette
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 Tomaten
  • 1 Salatgurke
  • 1 Bund Minze
  • 3 EL Rosinen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2-3 EL dunkles Sesamöl
  • 3 EL Zitronensaft
In einer Schüssel den Bulgur mit Sesam, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Sumach und Piment d'Espelette mischen. Tomatenmark mit dem Wasser verdünnen, mit dem Bulgur mischen und für 1 Stunde abgedeckt quellen lassen.
Tomaten würfeln, Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und würfeln. Petersilie und Minze fein haken.

Den Bulgur mit einer Gabel auflockern und mit den Gemüsewürfeln und den Kräutern mischen. Rosinen, Öle und Zitronensaft untermischen, salzen, pfeffern und etwas ziehen lassen. Läßt sich gut bereits am Vortag zubereiten.

Quelle: paules ki(t)chen

Sonntag, 6. Oktober 2013

Spaghetti mit ofengerösteten Tomaten

Mein derzeitiges Lieblings-Samstags-Essen, weil wenig zeitintensiv und sooooo lecker:


Zutaten 
  • 500 g Spaghetti
  • 1 kg bunte Tomaten
  • 1 Knolle frischer Knoblauch
  • 2 rote Zwiebeln
  • frisches Basilikum
  • Olivenöl, Aceito balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan
Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander in eine feuerfeste Form setzen. Die Zwiebeln achteln und zugeben. Von der Knoblauchknolle das untere Ende abschneiden, so dass alle Zehen angeschnitten sind und zu den Tomaten in die Form setzen.
Je einen "Schuß" Olivenöl und Balsamicoessig darüber geben. Die Form leicht hin und her schwenken, damit sich alles gut verteilt und dann für ca. 40 Minuten bei 180°C (Umluft) in den Ofen geben.
Vor Ende der Garzeit die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Tomaten aus dem Ofen holen. Die Knoblauchzehen vorsichtig aus der Schale drücken, die Schale entfernen und die Tomaten etwas zerdrücken. Spaghetti mit den Tomaten mischen, salzen und pfeffern, mit Basilikum und reichlich frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Quelle: applewoodhouse.blogspot.de

Dienstag, 17. September 2013

Nussecken

Erst eins, dann zwei, dann drei - und plötzlich ist die ganze Blechdose leer, obwohl man dachte, einen kleinen Vorrat fürs Wochenende eingeplant zu haben...



Zutaten
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 165 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 165 g kalte Butter
  • 4 EL Aprikosenmarmelade
  • 2 EL Wasser
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g gehackte Haselnüsse
  • 50 g dunkle Kuvertüre
Mehl und Backpulver mischen, auf die Tischplatte sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. 65 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker und das Ei hineingeben und mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeiten. 65 g Butter in kleinen Stücken auf den Brei setzen und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte er kleben, stellt man ihn für einige Zeit kalt. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck von ca. 32 x 24 cm ausrollen und auf ein gefettetes Backblech geben, mit Marmelade bestreichen (ggf. muss man diese kurz in einem Topf erwärmen, damit sie streichfähig ist).

Butter mit Zucker, Vanillinzucker und Wasser langsam erwärmen und zerlassen, alle Nüsse zufügen, unterrühren und die Masse erkalten lassen. Die Nussmasse dann auf dem Teig verstreichen und ein mehrfach gefaltetes Stück Alufolie um den Teig legen. Bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen und danach etwas (aber nicht zu lange) abkühlen lassen. In Vierecke von ca. 5 x 5 cm Seitenlänge schneiden und diese nochmals diagonal teilen, so dass Dreiecke entstehen. Erkalten lassen. Kuvertüre schmelzen und die beiden spitzen Ecken damit bestreichen.

Freitag, 6. September 2013

Financiers

Stundenlang könnte ich über die Wochenmärkte der kleinen Dörfer und Städte Frankreichs schlendern, die Regale der großen Supermärkte entlanggehen oder meine Nase an den Fenstern jeder boulangerie und patisserie platt drücken. Manches darf uns dann auf dem Heimweg begleiten und so wurde heute mit einem leicht abgeänderten Rezept die neue Backform eingeweiht.


Zutaten für 18 Stück
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 100 Puderzucker
  • 50 g gemahlene blanchierte Mandeln
  • 3 Eiweiß
  • einige Blaubeeren 
  • gehackte Pistazien
Butter schmelzen und mit Mehl, Puderzucker und gemahlenen Mandeln mischen. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Mehlmasse heben, bis alles gut gebunden ist. Den Teig in die kleinen Financierformen geben, mit ein paar Blaubeeren und Pistazien bestreuen und bei 130°C ca. 30 Minuten backen.



Quelle: franzoesischkochen.de

Dienstag, 3. September 2013

Tarte mit Ziegenfrischkäse und Tomaten

Josef, der Markt-Gemüsehändler meines Vertrauens, hat im Sommer immer "eigene" bunte Tomaten, von denen ich gar nicht genug bekommen kann: rot, gelb, grün, lila und in allen erdenklichen Größen und Formen. Sehr hübsch machen sie sich auf einer Tarte mit Ziegenfrischkäse, eine meiner liebsten Sommertartes.



Zutaten für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Wasser
Zutaten für den Belag
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Piment d'Espelette
  • Salz, Pfeffer
  • bunte Tomaten nach Wahl und Größe
Aus den Teigzutaten möglichst rasch einen homogenen Teig kneten, zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt für 1, besser aber 2 Stunden, im Kühlschrank ruhen lassen. Teig dann aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten akklimatisieren lassen, auf bemehlter Fläche ausrollen, eine gefettete Tartreform damit auskleiden und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Tarteform für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank geben und dann bei 180°C für 15 Minuten blindbacken (also Boden mit Backpapier belegen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren). Hülsenfrüchte entfernen und nochmals für 5 Minuten in den heißen Ofen geben.

Für den Belag Ziegenfrischkäse mit gewaschenen und abgeschüttelten Basilikumblättern sowie dem gepressten Knoblauch, Piment d'Espelette, Salz und Pfeffer zu einer cremigen Masse pürieren und abschmecken. Creme auf den gebackenen Tarteboden geben und mit den in Scheiben geschnittenen Tomaten belegen. Tarte mit frischem Pfeffer und Salz bestreuen und für 15 - 20 Minuten in den 180°C heißen Ofen geben.

Quelle: Diana Henry, Food from plenty

Mittwoch, 14. August 2013

Otsu

Ich muss gestehen: ich mag Tofu - geräucherten Tofu! - und zwar sehr gerne. Damit bin ich in unserem Familien- und Freundeskreis aber ziemlich allein auf weiter Flur. Daher ist dieser Salat auch nur etwas für Tage, an denen niemand außer mir satt werden muss. Positiv ist natürlich, dass auch niemand mit der Gabel hinter mir steht und "nur mal kurz probieren" möchte....

Bei der Zubereitung halte ich mich strickt an die bewährte Rezeptur von Frau Gröner.




Zutaten für 2
  • 300 g Sobanudeln
  • 200 g geräucherter Tofu
  • eine Hand voll Sesamsamen
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 3/4 TL Meersalz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 60 ml Reisessig
  • 80 ml Sojasauce
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sesamöl
Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen (nicht so lange wie herkömmliche Pasta!). Sesamsamen anrösten, bis sie duften und gewürfelten Tofu von allen Seiten knusprig anbraten. Die Salatgurke waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden, Zwiebel ebenfalls. Zitronenschale, geriebenen Ingwer, Honig, Cayennepfeffer, Salz, Zitronensaft, Reisessig, Sojasauce, Olivenöl und Sesamöl zu einem Dressing verrühren und mit den anderen Zutaten mischen.

Quelle: Anke Gröner

Sonntag, 11. August 2013

Kirschkuchen

Vor einigen Jahren haben wir zwei Kirschbäume gepflanzt. Die Ernte war in den letzten Jahren nicht sonderlich üppig, die geernteten Kirschen konnte an zwei Händen abzählen. Ganz anders in diesem Jahr: Aus dem Vollen konnten wir uns die Kirschen in den Mund schaufeln. Und ein paar konnte ich gerade noch abzweigen für den saftigsten aller Kirschkuchen, von dem Micha so schwärmt.



Zutaten für eine 20er Form

  • 60 g Zwieback
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Zucker
  • 60 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise. Muskatblüte
  • 1 Msp Nelke
  • Samen von 2 Kardamomkapseln
  • 150 ml Milch
  • 1 EL Kirschwasser
  • 30 g Schokoraspel
  • 400 g Kirschen
Zwieback in einem Gefrierbeutel mit der Backrolle nicht ganz fein zerbröseln und mit Milch und Kirschwasser mischen. 30 Minuten ziehen lassen. 1 EL des Zuckers in einem Mörser mit den Kardamomsamen zerstoßen.

Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und die Butter mit Zucker und Kardamomzucker schaumig schlagen. Eigelb nacheinander zugeben und weiter schlagen. Mandeln, Zwiebackmischung und Gewürze zugeben und den Eischnee unterheben.

Eine Springform (20 cm Ø) fetten und den Teig hineinfüllen. Die Kirschen (mit Stein) darüber geben und leicht in den Teig drücken. Im 175°C heißen Ofen für 50 - 60 Minuten backen.

Quelle: grain de sel

Freitag, 2. August 2013

Milchreiswaffeln

Sehr gefreut habe ich mich, als ich diese Woche eine Tour durch meine Lieblingsblogs machte und bei Verena von Schlammdackel las, dass ich Schürze und Kochbuch gewonnen habe. Vielen vielen Dank! Eigentlich kann ich mich gar nicht erinnern, jemals etwas gewonnen zu haben. Abgesehen vielleicht von den beiden aufblasbaren Wasserbällen im Orangen- bzw. Zitronenlook als Werbung für Erfrischungsstäbchen. Die konnte ich Dank der Kreuzworträtselleidenschaft meiner Oma ergattern - aber da war ich sicher unter 10! Um so mehr freue ich mich auf das nächste Klingeln des Postboten. Bis der vor der Tür steht, poste ich endlich einmal die Milchreiswaffeln, die Dank Verena bei uns weggehen wie nix.


Zutaten
  • 125 g Milchreis
  • 450 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 30 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • etwas Butter

Milch aufkochen lassen, Salz und Milchreis hineingeben und ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren quellen lassen. Hitze ausschalten und den Reis abkühlen lassen. 400 g Milchreis abwiegen und mit den restlichen Zutaten mischen. Waffeleisen aufheizen, ein wenig fetten und etwas Teig hineingeben. Die Waffeln sind relativ schnell fertig und werden bei uns nur noch mit Puderzucker bestäubt.

Quelle: schlammdackel

Dienstag, 30. Juli 2013

Scones mit Cranberries und weisser Schokolade

Am letzten Wochenende haben wir einen Ausflug zur Museumsinsel Hombroich bei Neuss gemacht. Bereits vor zwei Jahren haben wir dort einen Sonntag bei ähnlichen Temperaturen wie diesmal verbracht. Begleitet wurden wir außer von lieben Freunden auch von einigen Cranberry-Scones mit weißer Schokolade. Gänzlich unterschätzt hatte ich dieses Rezept - es schlummerte schon einige Zeit auf der Nachbackliste. Hätte ich aber gewusst, wie lecker die sind, so wären sie ganz schnell ans obere Ende der Liste gerutscht.


Zutaten

  • 230 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 150 ml Milch
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 50 g weisse Schokolade

Mehl, Butter, Zucker, Milch, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. Schokokade und Cranberries nicht zu fein hacken und unter den Teig mischen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche 2 cm flach drücken (ist er zu klebrig, etwas Mehl zufügen). Mit einem Messer in Dreiecke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im 200°C heißen Ofen ca. 12 Minuten goldgelb backen. Am besten schmecken sie auf jeden Fall am Backtag selbst.

Quelle: berlinerkueche

Samstag, 6. Juli 2013

Feta-Strudel-Dreiecke

Vorgestern noch eine deftige Minestrone gekocht, traue ich mich heute gar nicht, diese zu posten. Passt plötzlich definitiv nicht zu den Außentemperaturen. Zeig ich Euch lieber diese Feta-Strudel-Dreiecke, die diesmal zwar etwas blass aussehen, aber bei warmem Wetter mittlerweile ins Standardrepertoire übergegangen sind, weil sie sooo gut zum Salat (aber auch ohne) schmecken. Schnell gemacht, lassen sie sich notfalls auch mit anderen Zutaten füllen und schmecken auch kalt.




















Zutaten
  • 1 Paket Strudelteig
  • 150 g Feta
  • 50 g eingelegte, getrocknete Tomaten
  • 1/2 Bund Dill
  • 1 TL Za'atar
  • Piment d'Espelette
  • Olivenöl
  • 1 Ei
  • etwas Milch, Schwarzkümmel, Sesam oder Mohn 
Feta zerbröseln, Tomaten klein schneiden, Dill fein hacken und mit Olivenöl und Gewürzen zu einer Paste mischen. Strudelblätter gedanklich im langen Weg dritteln und die Längsseiten jeweils nach innen einschlagen.   Ca. einen Esslöffel der Paste auf das untere Ende geben und eine Ecke darüber einschlagen, so dass ein Dreieck entsteht. Dreieck nach oben umklappen und wieder zur Seite usw. -> eine kleine Bilderserie zum besseren Verständnis findet ihr hier. Ei mit etwas Milch verschlagen und die überstehenden Enden vor dem Einschlagen damit bestreichen. Die Oberflächen der Dreiecke ebenfalls mit der Eiermilch bestreichen und mit Schwarzkümmel, Sesam oder Mohn bestreuen. Im 180°C heißen Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind.

Quelle: Kuriositätenladen

Sonntag, 16. Juni 2013

Lieblings-Rhabarberkuchen 2013

...und hier noch unser Lieblingsrhabarberkuchen 2013, falls mal ein paar mehr Menschen am Tisch sitzen und auf Kuchen warten:


Zutaten

  • 1 kg Rhabarber
  • 600 g Mehl
  • 400 g Butter
  • 280 g Puderzucker
  • 150 g Zucker
  • 5 Eier
  • 130 ml lauwarme Milch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt

Zuerst die Streusel aus 200 g Mehl, 150 g Butter, Zucker und Zimt, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz verkneten und kalt stellen. Rhabarber waschen, putzen und klein schneiden. In der Küchenmaschine dann 250 g Butter, Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale cremig rühren. Nach und nach die Eier unterschlagen. 400 g Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der lauwarmen Milch unterrühren. Ein Backblech mit hohem Rand fetten, den Teig hineingeben und verstreichen. Rhabarber darauf verteilen und mit Streuseln bedecken. Im 180° C heißen Ofen ca. 40 Minuten backen.

Quelle: the stepford husband

Samstag, 15. Juni 2013

Bärlauchpesto mit Tomaten und Mozzarella

Letztes Wochenende habe ich ein großes Glas selbstgemachtes Bärlauchpesto geschenkt bekommen. Seitdem gibt es fast täglich einen Salat aus Tomaten, Mozzarella, Rucola und Bärlauchpesto - da kann ich gar nicht genug von bekommen. 


200 - 300 g möglichst kleine Tomaten sowie einen Bund Rucola waschen und mit 250 g Mini-Mozzarellakugeln und 3 EL Bärlauchpesto mischen. Ggf. noch etwas Olivenöl hinzufügen. 

Quelle: kk

Freitag, 14. Juni 2013

Tarte mit grünem Spargel, Ziegenfrischkäse und Lachs auf selbstgemachtem (!!!) Blätterteig

Alljährlich fährt der Liebste mit den Kindern an einem Freitag Mittag übers Wochenende an die niederländische Küste zum Zelten - in Begleitung von ca 10 anderen Vätern und dieses Jahr insgesamt 28 Kindern. Heute ist es wieder so weit. Für mich bedeutet das: Ein ganzes Wochenende lang kommt nur das auf den Teller, was ich mag (und eben nur ich) - ohne Zusatzgerichte oder Genörgel.
Den Auftakt macht eine Blätterteigtarte mit grünem Spargel, Ziegenfrischkäse und geräuchertem Lachs. Und weil ich heute mal mehr Zeit habe, als an einem 0815-Freitag, wird endlich mal Michas Blätterteig ausprobiert: Gar nicht schwer und um Welten um Galaxien besser als jeder Fertig-TK-Blätterteig.
!!!Nie wieder wird es hier gekauften Blätterteig geben!!!! - Vielen Dank an Micha.


Zutaten

  • ca. 220 g Blätterteig
  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 100 g geräucherter Lachs
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 EL Sherry
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 2 Eier
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4 Stängel Thymian
  • 120 g Creme fraiche
  • rote Pfefferbeeren

Vom Spargel die holzigen Enden abschneiden, in mundgerechte Stücke teilen und in wenig Wasser garen, bis er noch Biss hat. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in etwas Butter anschwitzen, bis sie ein wenig Farbe angenommen haben. Mit 1 EL Zucker karamellisieren und mit dem Sherry ablöschen. Salzen, pfeffern und zur Seite stellen.
Backofen auf 180°C vorheizen, Blätterteig auswellen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden. Den klein geschnittenen Lachs und den Spargel auf dem Boden verteilen, die Zwiebeln in kleinen Häufchen darauf setzen und den Ziegenfrischkäse teelöffelweise darüber geben. Die Eier mit der Creme fraiche und den gehakten Kräutern verschlagen, salzen, pfeffern und mit Chili würzen. Den Guss über die Tarte geben und einige Pfefferbeeren darüber streuen. In ca. 40 Minuten fertig backen.

Den Blätterteig macht man übrigens aus einem Wasserteig: 250 g Weizen, 250 g Dinkel 630, 100 g Dinkelvollkornmehl (alternativ 600 g Weizenmehl), 6 g Salz, 300 g Wasser, 30 g Butter, 1 Prise Zucker und einem Butterteig: 400 g Butter, 40 g Mehl. Eine genaue Beschreibung und Bebilderung, wie man daraus den Blätterteig herstellt, findet Ihr hier.

Quelle: grain de sel

Dienstag, 21. Mai 2013

Rhabarber-Galettes

Ihr wartet auf den Frühling mit wohligen Temperaturen und sonnigem Himmel? Erzähl ich Euch mal lieber nicht, dass ich noch letzte Woche im belgischen Nachbarland ein mobiles Verkehrsschild mit der Aufschrift "Glätte" am Straßenrand gesehen habe...

Den perfekten Frühlings-Nachmittag habe ich schon gefunden mit diesem Teig, etwas von dieser Marmelade, 2 bis 3 Stangen Rhabarber und ein wenig braunem Zucker. Das Wetter ist mir daher jetzt gleich - mein Lieblingsnachmittag ist bis in den Herbst hinein gesichert, alternativ mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Aprikosen, Pfirsichen oder Pflaumen:


Zutaten
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 110 g Frischkäse
  • 110 g Butter
  • 1 TL Himbeeressig
  • Aprikosenmarmelade
  • 2 - 3 Stangen Rhabarber
  • brauner Zucker 
  • Milch

Mehl mit Salz mischen, Frischkäse und gewürfelte Butter untermengen. Himbeeressig zugeben und mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten (ggf. etwas Mehl oder etwas kaltes Wasser zugeben). Den zu einer Kugel gerollten Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank geben. Rhabarber putzen und in kleine Würfel schneiden. Teig halbieren und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit einem Ausstecher (dani: 11 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Etwas Marmelade in der Mitte verstreichen und mit ca. 1 EL Rhabarberwürfel belegen. Die Ränder umklappen und etwas andrücken. Mit Milch bestreichen, mit braunem Zucker bestreuen und für 30 Minuten kalt stellen. Im 190°C warmen Ofen für ca. 20 Minuten backen.

Quelle: milas-deli.com

Samstag, 23. März 2013

Kartoffel-Pizza mit Speck und Rosmarin

Samstag ist Pizzatag ... oder Suppentag ... oder Eintopftag. Heute aber Pizzatag! Immer nur Standard-Pizza-Margarita, weil sie für die Kinder ohne alles sein muss, ist mir auf die Dauer jedoch zu langweilig. Daher heute unter anderem: Kartoffel-Pizza mit Speck und Rosmarin. "Sieht gut aus", "richt auch sehr gut" - meinte der Liebste beim Anblick der Pizza. Mir schmeckte sie so gut, dass ich die nun häufiger essen werde und schon ein bisschen beleidigt war, dass der Liebste mir die Hälfte weggefuttert hat, obwohl seine Wertung nur "schmeckt interessant" war.


Zutaten:

  • 1 Portion Pizzateig nach diesem Modell
  • ca. 60 g Ricotta
  • etwas Wasser
  • 1 Zweig Rosmarin
  • ca. 2 festkochende Kartoffeln
  • 2 Scheiben Speck
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Für den Belag den Ricotta mit etwas Wasser verrühren sowie kräftig salzen und pfeffern. Rosmarin waschen und grob hacken. Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln. Speck in je 3 Stücke schneiden. Den Teig auf die gewünschte Größe ausrollen, mit Ricotta bestreichen und mit den Kartoffelscheiben belegen. Rosmarin darüberstreuen und Speck darauf verteilen. Im 230°C heißen Ofen (Umluft mit Unterhitze) auf der untersten Schiene ca. 12 Minuten backen.

Quelle: so isst Italien, 02/2013

Samstag, 16. März 2013

Rote Bete-Quiche mit Ziegenbrie und Kapern

Auf den grau-weiß-grauen Einheitsfarbton außerhalb des Hauses habe ich leider keinen Einfluss. Aber auf den Farbton dessen, was auf unsere Teller kommt. Und da wars heute sehr rot. Da nicht ausreichend Dinkelvollkornmehl vorhanden war, habe ich für den Teig eine 1:1-Mischung aus Dinkelvollkornmehl und 630er genommen.


Zutaten
  • 750 g Rote Bete
  • Salz
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 Crème fraiche
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 2 EL Akazienhonig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g Kapern
  • 100 g Schafs- oder Ziegenbrie
  • etwas Thymian
Rote Bete mit Schale in ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 40 Minuten garen. Mehl mit 1/2 TL Salz, Butter und ca. 75 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und eine gefettete Quicheform (28 cm) damit auskleiden. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und für mindestens 30 Minuten kühl stellen. Für den Guss Eier mit Crème fraiche sowie Piment, Honig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren, abgetropfte Kapern einrühren. Rote Bete abgießen, kalt abschrecken, schälen und in Würfel schneiden. Rote Bete-Würfel auf dem Teigboden verteilen, den Guss darüber gießen und für 30 Minuten im 200°C (Umluft 180°C) heißen Ofen backen. Den Brie in dünne Scheiben schneiden, auf der Quiche verteilen und diese weitere 5 - 10 Minuten backen. Ggf. mit frischem Thymian bestreuen.

Quelle: köstlich vegetarisch 1/2013

Sonntag, 10. März 2013

Herzhafte Rugelach

An jedem ersten Sonntag im Monat machen sich ca. 6 Familien mit ca. 16 Kindern auf zu einer 2 - 3stündigen Wanderung mit Picknick. Mal versinken wir bei strömendem Regen in der Moorlandschaft des Venn, mal wird es ein Schneespaziergang rund um Rohren mit Schlitten, mal gehts auf den Spuren der "Morde im Wald" durch den Aachener Wald oder auch auf der Mergellandroute entlang des Flüsschens Geul. Jeden Monat wird die Route von einer Familie ausgearbeitet und den anderen als Überraschung präsentiert. Auf die nächste Wanderung - bei hoffentlich diesmal blauem Himmel - werden uns diese herzhaften Rugelach begleiten:


Zutaten

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Frischkäse
  • 150 g Mehl
  • Salz
  • 4 EL Pesto oder Tapenade
  • 4 EL sehr fein gehackte Haselnüsse
  • 1 Ei

Butter mit Frischkäse zu einer cremigen Masse verrühren. Mehl und 1 Prise Salz zugeben und schnell mit den Händen verkneten. In Folie gewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag den Teig halbieren, jede Portion zu einem Kreis von ca. 26 cm Durchmesser (0,5 cm dick) ausrollen, mit Pesto oder Tapenade bestreichen und mit Haselnüssel bestreuen. Mit einem Teigrädchen in 8 Tortenstücke teilen und von der breiten Seite zur Spitze aufrollen und mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit verquirltem Ei bestreichen und für 25 Minuten im 180°C warmen Ofen backen.

Quelle: foto e fornelli

Mittwoch, 6. März 2013

Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln

Tja, der Öcher (Schlammdackel) weiß was schmeckt! Der leckerste Salat, den ich seit langem gegessen habe - vorausgesetzt, man mag Linsen. Wenn Ihr es süss-sauer-fruchtig mögt, solltet Ihr ihn bald ausprobieren. Lauwarm macht er schnell süchtig. Ob er kalt genauso gut schmeckt, kann ich auch heute bei der Wiederholungstat nicht sagen. Wieder direkt alles weg!


Zutaten für zwei
  • 300 g Kirschtomaten
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 200 g grüne oder schwarze Linsen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g Datteln, entkernt
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 1 TL Harissa
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Backofen auf 180°C (Umluft) erhitzen. Kirschtomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander in eine Auflaufform setzen sowie salzen und pfeffern. Thymian mit Olivenöl und Honig verrühren und über die Tomaten geben. Die Form für ca. 30 Minuten in den Ofen geben.
Linsen verlesen, in einem Sieb kalt abspülen, mit der Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze weich kochen (35 - 40 Minuten) lassen. Linsen abgießen und Lorbeerblätter entfernen.
Zitronensaft mit Harissa und Salz verrühren und das Olivenöl nach und nach unterschlagen. Linsen mit fein geschnittenen Datteln und fein gehacktem Basilikum mischen. Sauce unterrühren, Tomaten zugeben und abschmecken.

Quelle: Schlammdackel

Freitag, 22. Februar 2013

Kritharaki-Nudeln mit Aubergine und Feta

Nach einem anstrengenden Mittwoch war mir heute nach Soulfood, für die ich dennoch nicht ewig in der Küche stehen wollte. Diese nudelige Anlehnung an ein Risotto kam da gerade recht - auch als kleiner Lichtblick, auf dass die kalte Witterung und dieser ewige Schnee irgendwann mal ein Ende finden.


Zutaten für 2 Personen
  • 250 g Auberginen
  • 2 EL Olivenöl
  • 60 g rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Thymian
  • 1 Bio-Zitrone
  • 170 g Kritharaki-Nudeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 g Feta
  • Pfeffer, Salz, Muskat
Aubergine waschen, in 1 cm große Würfel schneiden und in einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl mischen. Auf ein Backpapier geben und im 180°C warmen Ofen 15 Minuten weich garen. Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln, die Tomaten in 0,5 cm breite Streifen schneiden. Zitrone heiß waschen, trockentupfen, fein abreiben und Saft auspressen.

Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen und warm halten. 1 EL Olivenöl in einem anderen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Kritharaki und Lorbeerblatt zu geben und kurz mit anschwitzen. Dann so viel Gemüsebrühe zugeben, dass die Nudeln gerade so bedeckt sind und unter Rühren bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ist die Gemüsebrühe fast eingekocht, erneut Gemüsebrühe zugeben, nach ca. 8 Minuten auch die Tomatenstreifen, Auberginen und den Thymian unterrühren. Den Vorgang mit der Gemüsebrühe so lange wiederholen, bis diese ganz aufgebraucht ist. Mit schwarzem Pfeffer, Salz, Muskat und Zitronensaft abschmecken, zerkrümelten Feta unterheben und abgedeckt für 5 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit Zitronenabrieb bestreuen.

Quelle: Köstlich vegetarisch, 2/2013

Sonntag, 10. Februar 2013

Kastanien-Schoko-Muffins

Lange dauerte meine Suche nach Kastanienmehl - fündig wurde ich schließlich im letzten Sommerurlaub in Italien. Dann, als ich es den langen Weg von den norditalienischen Seen mit ins Rheinland gebracht hatte, bin ich auch im Online-Shop einer süddeutschen Mühle fündig geworden. Die Umsetzung eines Rezepts hat allerdings noch einmal ein halbes Jahr gedauert:

Zutaten
  • 200 g Butter
  • 150 g Kastanienmehl
  • 50 g Weizenmehl
  • 150 g Puderzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 200 ml Milch
  • 80 g Schokolade, 70 %


Butter in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen. Kastanien- und Weizenmehl mit Puderzucker, Backpulver und Salz mischen. Eier trennen. Eigelb und Butter zum Mehlgemisch geben und gut verrühren. Milch zugeben - die Mischung ist zuerst sehr dünnflüssig, wird aber nach kurzer Zeit dickflüssig. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben. Schokolade mit einem Messer zu Splittern hacken und unterheben. Teig in kleine Guglhupfformen oder Muffinförmchen füllen und im 180 °C heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.

Quelle: Saveur, 1/12