Dienstag, 25. Dezember 2012

Pumpernickelkekse

Die einzigen Kekse, die ich in der diesjährigen Vorweihnachtszeit gebacken habe, sind - abgesehen von ein wenig Spritzgebäck - diese Sternchen. Ursprünglich sollten ihnen noch weitere Premieren folgen, doch die hebe ich mir nun fürs nächste Jahr auf...



Zutaten

  • 2 Scheiben Pumpernickel
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g sehr klein gehackte Vollmilchschokolade


Das Pumpernickel klein hacken und in etwas Butter anrösten. Zusammen mit der Butter, dem Zucker, Ei, Mehl, Backpulver und Schokolade zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie ca. 1/2 Stunde kalt stellen. Teig auf wenig Mehl ausrollen und kleine Sterne ausstechen. Im 200°C heißen Ofen bei Ober-/Unterhitze 8 - 10 Minuten backen.



Quelle: "Hilda" via feines-gemuese

Samstag, 22. Dezember 2012

Safran Mandel Suppe mit Chili-Croutons

Falls Ihr kurzfristig noch ein Süppchen für die nächsten Tage sucht, so kann ich dieses hier nur wärmstens empfehlen:


Zutaten
  • 800 ml Hühnerbrühe
  • 1/2 Dose Safranfäden
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Sahne
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 Msp. Mark einer Vanilleschote
  • etwas Kurkuma, gemahlen
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL helles Mandelmus
  • 20 g kalte Butter
  • 2 EL Mandelblättchen
  • 3 Scheiben Weißbrot
  • 2 EL Butter
  • 1/2 TL Chiliflocken
Safranfäden in der Hühnerbrühe erhitzen und etwas ziehen lassen. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und mit der Sahne, dem Ingwer und dem Vanillemark zur Suppe geben. 1 Prise Kurkuma, Salz, Pfeffer und 1 Prise Chilipulver ebenfalls zugeben. Suppe erhitzen und fein pürieren.
Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren und unter die kochende Suppe rühren, bis diese sämig ist. 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, dann das Mandelmus einrühren und die kalte Butter mit dem Pürierstab auflösen und die Suppe mit Salz würzen. Mandelblättchen ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Weißbrot in Würfel schneiden und in der Butter goldbraun rösten, mit Chiliflocken und Salz würzen. Suppe nochmals kurz schaumig aufschlagen und mit Mandelblättchen und Croutons bestreuen.

Quelle: Alfons Schuhbeck, Meine Küche der Gewürze

Dienstag, 4. Dezember 2012

Gefüllte Teigtaschen


Gekauft wurde unser Muffinblech vor langer Zeit, um darin süsse Muffins zu produzieren, heute gibt es die nur noch sehr selten. Das Blech fristete bis vor kurzem ein eher trostloses Dasein - doch nun erlebt es eine Renaissance. Es hat eine neue Bestimmung gefunden: Gefüllte Teigtaschen passen einfach perfekt in die Mulden - und die schmecken........


Zutaten
  • 200 g Filoteig
  • ca. 700 g Kartoffeln
  • eine Hand voll TK-Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Butterschmalz
  • Garam Marsala, Kreuzkümmel, grüner Kardamom, Koriandersamen, (alles gemahlen)
  • Currypulver, Kurkuma, Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 500 g Naturjoghurt
  • frische Minze oder Koriander
  • Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz, Chilipulver
 

Kartoffeln mit der Schale im Salzwasser knapp gar kochen, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und anbraten, bis sie weich sind. Kartoffeln abgießen, etwas abkühlen lassen, schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Kartoffeln mit Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen in eine Schüssel geben und abschmecken.

Filoteig in 20 cm lange Quadrate schneiden und je nach Dicke 3 - 4 Blätter aufeinander legen. Ein Muffinblech mit geschmolzenem Butterschmalz fetten und die Mulden mit den Teigplatten auskleiden. Füllung gleichmäßig verteilen, etwas andrücken und mit dem Teig überlappend schließen - ggf. mit Zahnstochern fixieren. Die Teigtaschen mit geschmolzenem Butterschmalz bepinseln und im 180°C heißen Ofen bei Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Unterdessen den Joghurt mit den gehackten Kräutern und den Gewürzen mischen.

Quelle: paules ki(t)chen

Mittwoch, 21. November 2012

Käsegebäck

Hübsch sind sie nicht - aber wie immer zählen primär die inneren (hier speziell die geschmacklichen) Werte. Wir sind diesen Keksen verfallen, daher leben sie nie besonders lange. Oft schaffen sie es nicht einmal bis zum nächsten Morgen. Das Rezept entspringt einem meiner ältesten Kochbücher - einem Vollkornbackbuch. Und obwohl sich bei diesem Thema die Bekanntschaft in zwei Lager teilt, hat sich dieses Buch über die Jahre gehalten, während manch andere Bücher schon den Weg in die örtliche Bücherei genommen haben/nehmen mußten.

In Erwartung eines Mango-Sorbets am Montag (Kathrin!!!!), widme ich dieses Käsegebäck meinen Kollegen am morgigen ersten Keks-Donnerstag....


Zutaten
  • 140 g Gorgonzola
  • 100 g Butter
  • 100 g Sahne
  • 2 EL Cognac
  • 1 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 240 g Dinkel
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Wasser
Dinkel fein mahlen und mit Gorgonzola, Butter, Sahne, Cognac, Salz und Pfeffer zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig für 1 Stunde abgedeckt in den Kühlschrank geben. Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer ca. 4 cm dicken Rolle formen, in dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Das Eigelb mit Wasser verquirlen, das Gebäck damit bestreichen und mit Kümmel, grob gemahlenem Pfeffer, Paprika oder gehackten Walnüssen bestreuen. In den kalten Backofen geben und bei 180°C ca. 20 Minuten backen.


Quelle: Maren Busdorf-Hirsch, Biologisch backen

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Chocolate Chip Cookies II

Auf der Suche nach den perfekten Cookies bin ich bei Frau Gröner fündig geworden, habe eine Ladung gebacken und verteidige diese nun unter Einsatz meines Lebens gegen das immer hungrige und einnehmende Wesen der restlichen Familienmitglieder. 



Zutaten
  • 180 g brauner Zucker
  • 180 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 200 g sehr weiche oder geschmolzene Butter
  • 500 g Mehl 405
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Schokoladenchips
Braunen und weißen Zucker mit den Eiern und der Butter schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit Salz, Backpulver, Vanillezucker und Schokoladenchips mischen. Inhalte beider Schüsseln inkl. 1 EL Milch oder saurer Sahne zusammenmischen. Mit zwei Teelöffeln oder einem Eisportionierer entsprechende Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten und im 190°C heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.

Quelle: Fool for food über ankegroener

Sonntag, 30. September 2012

Rote Bete Risotto mit Zitronen-Fenchel-Öl, Ziegenfrischkäse und dicken Bohnen

Ich hatte mir ja geschworen, nur noch einmal monatlich (höchstens) bei Valentinas Kochbuch vorbeizuschauen, weil ich genau weiß, was nach einer intensiven Lektüre ihrer Rubrik Rezensionen folgt.... Kaum zu glauben, aber es gibt doch immer wieder/noch Rezensionen, die mir offensichtlich bisher entgangen sind - die mich aber so ansprechen, dass diese Bücher unbedingt noch ein Plätzchen in meiner Sammlung brauchen. Zuletzt zog Herr Cotter bei uns ein. Was ein Glück, sonst hätten wir womöglich nie von diesem wunderbaren Risotto gehört; geschweige denn gekostet.

@Katharina: Bitte schick bald ein neues Regal, sonst kann ich Deine Seite nicht mehr besuchen...!!

Zutaten für Vier
  • 500 g Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • 1,3 l Gemüsebrühe
  • 5 kleine Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 300 g Risottoreis
  • 125 ml Rotwein
  • 60 g Butter
  • 200 g frische dicke Bohnen
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • Salz, Pfeffer
und für das Zitronen-Fenchel-Öl
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 EL fein geschnittenes Fenchelgrün
Für das Zitronen-Fenchel-Öl wird das Olivenöl mit dem Saft und der abgeriebenen Schale der Zitrone sowie dem Fenchelgrün gemischt, gut aufgeschlagen und zur Seite gestellt.

In einem Topf Rote Bete mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen und je nach Größe 20 - 40 Minuten garen, bis sie weich sind. Wasser abgießen und Gemüse mit kaltem Wasser bedecken. Die Schale kann nun unter fließendem Wasser mit den Händen abgezogen werden. Rote Bete in 1 cm große Würfel schneiden und in eine kleine Auflaufform geben. Ca. 15 Minuten im 180°C heißen Ofen backen.

Die Hälfte des Gemüses nun pürieren und mit 400 ml Gemüsebrühe gut verrühren. Durch ein Sieb zur restlichen Gemüsebrühe geben, aufkochen und leicht weiterköcheln lassen. Die andere Hälfte darf noch weitere 10 -15 Minuten im Ofen verbringen, bis sie leicht zu karamelisieren beginnt.

2 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, fein gewürfelte Schalotten und in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch 5 Minuten anschwitzen. Hitze reduzieren, Reis zugeben und unter ständigem Rühren leicht bräunen. Reis mit Rotwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen. 2 Schöpfkellen der nun roten Gemüsebrühe zugeben und unter mehrmaligem Rühren leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Vorgang wiederholen, bis die Gemüsebrühe aufgebraucht und der Reis weich ist (ca. 20 Minuten). Butter und Rote Bete Würfel zugeben sowie salzen und pfeffern.

In der Zwischenzeit (dani: vorher) die dicken Bohnen in etwas Wasser aufkochen und ca. 5 Minuten kochen lassen. Wenn sie weich sind, Bohnen in kaltes Wasser geben und die feinen Häutchen abziehen und die Bohnen halbieren. Bohnen mit 2 EL des Zitronen-Fenchel-Öls mischen.

Fertiges Rote Bete Risotto mit den Bohnen und dem zerpflückten Ziegenfrischkäse dekorieren und mit Zitronen-Fenchel-Öl beträufeln.

Quelle: Denis Cotter, for the love of food

Donnerstag, 27. September 2012

Rosinenbrötchen

Hach, der Plötz, der backt soooo leckere Sachen - da läuft mir immer das Wasser im Mund zusammen. Dumm nur, dass die Umsetzung dann immer so viel Zeit mindestens einen Tag in Anspruch nimmt und das Gesehene nie ad hoch binnen einer Stunde zur Verfügung steht - man halt die Vorbereitungszeit mit einplanen muss.
Die Rosinenbrötchen gibt es heute ganz speziell nur für Oskar:


Zutaten für den Weizensauerteig
  • 50 g  Mehl, 1050er
  • 50 g Milch
  • 5 g Anstellgut

Zutaten für den Vorteig
  • 50 g Mehl, 550er
  • 50 g Milch
  • 0,1 g frische Hefe (sofern man das so abwiegen kann...)

Zutaten für den Hauptteig
  • Sauerteig
  • Vorteig 
  • 200 g Mehl, 405er
  • 75 g Puderzucker
  • 90 g süße Sahne
  • 75 g Butter
  • 2 g frische Hefe
  • 1 g Salz
  • 140 g Rosinen
  • 1 Ei zum Bestreichen
Die Zutaten für den Weizensauer- und den Vorteig jeweils miteinander vermischen und bei Raumtemperatur 18 - 20 Stunden ruhen lassen. Sauerteig mit Vorteig, Mehl, Sahne, Hefe und Salz 5 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, Butter und Puderzucker zugeben und erneut 5 Minuten kneten. Auf Stufe 3 weitere 10 - 15 Minuten kneten, bis sich ein straffer Teig gebildet hat, der sich vom Schüsselrand löst. Die Rosinen auf niedrigster Stufe vorsichtig untermengen und den Teig für 12 - 15 Stunden in den Kühlschrank geben. Am Backtag dann den Teig eine Stunde bei Raumtemperatur erwärmen lassen und zu einem Quadrat von ca. 12 x 12 cm falten. 4 quadratische Teiglinge abstechen und diese für 1 - 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Mit Ei abstreichen und bei 200°C 20 Minuten backen.

Quelle: Plötzblog

Freitag, 14. September 2012

Pizzaschnecken mit Zucchini oder Oliven

Für meine liebe Nachbarin, der die gestern zur Probe gereichten Schnecken so gut geschmeckt haben:


Zutaten
-für den Teig
  • 400 g Mehl 550er
  • 15 g grober Grieß
  • 10 g Salz
  • 15 g frische Hefe
  • 40 ml Olivenöl
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser

-für den Zucchinibelag

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

-für den Schinkenbelag

  • 6 Scheiben Parmaschinken (d: Ardenner Schinken)
  • 80 g grüne entsteinte Oliven (d: schwarze)
  • 50 g frischer Parmesan
  • 3 TL Basilikumpesto
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig das Mehl mit Grieß und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe darüber zerbröseln und mit Olivenöl sowie soviel lauwarmem Wasser wie nötig ca. 10 Minuten kneten. Abgedeckt für ca 1 h gehen lassen. Teig teilen und jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

Für den Schinkenbelag den Parmesan fein reiben und Oliven in Scheiben schneiden. Das Pesto auf einem Teigrechteck verstreichen. Schinken, Oliven, Parmesan und Thymian darauf verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Salzen und pfeffern nicht vergessen. Das Rechteck nun fest zusammenrollen, die Enden gut andrücken und in ca. 1,5 - 2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und erneut abgedeckt für 15 Minuten ruhen lassen.

Für den Zucchinibelag den gepressten Knoblauch mit dem Olivenöl mischen und auf das zweite Teigrechteck streichen. Von der Zucchini mit dem Sparschäler lange feine Streifen schneiden und auf dem Teig verteilen. Mit etwas Olivenöl bepinseln und mit Parmesan bestreuen. Teig nun gleichfalls fest zusammenrollen, die Enden gut andrücken und in 1,5 - 2 cm dicke Scheiben schneiden. Auch auf einem Backblech abgedeckt für 15 Minuten ruhen lassen.

Schnecken im auf 220°C heißen Ofen bei Umluft ca. 15 Minuten backen.


Quelle: So isst Italien, 04/2012

Dienstag, 11. September 2012

Bulgursalat

Bulgursalat gibt es wohl in 1000 verschiedenen Facetten. Unser Bulgursalat hat eine langjährige Entwicklung hinter sich und wird in dieser Variante nun seit mehreren Jahren unverändert mit gleichbleibender Beliebtheit vor allem in den Sommermonaten zubereitet und gegessen. Der, den Ihr hier vor Euch seht, hat leider etwas wenig Petersilie abbekommen.....



Zutaten

  • 250 g Bulgur
  • 500 g Tomaten
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 6 EL Olivenöl
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • Pfeffer, Salz, Tomatenmark u. Sambal Oelek nach Geschmack

Bulgur mit reichlich Wasser bedecken und am besten über Nacht quellen lassen. Am nächsten Tag Tomaten und Zwiebel würfeln. Knoblauch pressen und Petersilie ohne die groben Stiele fein hacken. Alles in eine große Schüssel geben. Olivenöl mit Zitronensaft und Kreuzkümmel verrühren und über die Zutaten gießen. Bulgur in ein Sieb gießen, gut abtropfen lassen, zu den Tomaten geben und gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark und Sambal Oelek abschmecken und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Samstag, 25. August 2012

Ottolenghis Hähnchen mit Sumach, Za'atar und Zitrone

Ottolenghis Kochbuch habe ich mit so vielen Post-it gespickt, dass ich es der Einfachheit halber eigentlich von vorne nach hinten durchkochen sollte. Da ich aber vor einiger Zeit die Gewürzmischung Za'atar nach diesem Rezept hergestellt habe und für den gestrigen Abend noch eine Idee fürs Essen suchte, habe ich nun doch im ersten Drittel des Buches angefangen. Das Rezept war super - der Knaller wird es aber erst, wenn man die butterweichen Zitronenschalen mit isst. Anfänglich haben fast alle, die am Tisch saßen, die Zitronen "hübsch" am Rande ihrer Teller aussortiert - erst nachdem Herr P. verwundert fragte, ob man die denn nicht mitessen könne, wurden sie wieder in die Mitte der Teller geschoben und zum Schluss haben wir uns fast um die verbliebenen Zitronen gestritten.


Zutaten für 4 Personen
  • 1 großes Bio-Hähnchen, zerlegt (d: 7 Keulen, geteilt)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1,5 TL Piment, gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1 EL Sumach
  • 2 Bio-Zitronen
  • 300 ml Hühnerfond
  • 1,5 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 EL Za'atar
  • 20 g Butter
  • 40 g Pinienkerne
  • 4 EL glatte Petersilie, gehackt

Am Vortag die Hähnchenteile mit den in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln, dem zerdrückten Knoblauch, dem Olivenöl, den Gewürzen, der in dünne Scheiben geschnittenen Zitrone sowie dem Fond, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mischen und im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag die Hähnchenteile inklusive Marinade mit etwas Abstand nebeneinander in eine feuerfeste Form legen, die Hautseite sollte nach oben zeigen. Mit Za'atar bestreuen und für ca. 40 Minuten in den 200°C heißen Ofen schieben, bis das Hähnchen gar und gebräunt ist. Währenddessen Butter erhitzen und die Pinienkerne mit 1 TL Salz zugeben und unter Rühren goldgelb werden lassen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Hähnchen mit Zwiebeln und Zitronen auf eine große Platte geben, mit Pinienkernen, Petersilie, etwas Za'atar und Sumach bestreuen und mit ein wenig Olivenöl beträufeln.

Dazu schmeckt Fladenbrot und ein mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl gewürzter griechischer Sahnejoghurt sehr gut.

Quelle: Yotam Ottolenghi, Das Kochbuch

Montag, 30. Juli 2012

Stachelbeertarte

Für den letzten Stachelbeerkuchen des Jahres wurden die allerletzten Beeren wirklich mühsam am Strauch zusammengesucht. Mit einem Kleks Sahne mochten selbst die Kinder die Tarte.


















Zutaten

  • 100 g Mehl
  • 35 g gemahlene Mandeln
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • Salz
  • 90 g kalte Butter
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1 Eigelb
  • 150 g Sahne
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 10 g Speisestärke
  • 1 EL Amaretto
  • ca. 350 g rote Stachelbeeren

Aus Mehl, Mandeln, Zucker, Ei, Salz und 80 g Butter einen Mürbeteig erstellen und diesen in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Stachelbeeren putzen. Marzipan würfeln und mit Eigelb, Sahne und 1 TL Zitronenschale pürieren. Speisestärke und Amaretto unterrühren. Tarteform mit restlicher Butter fetten und mit dem Teig auskleiden. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und Stachelbeeren auf dem Boden verteilen. Guss über die Beeren gießen und auf 2. Schiene von unten im 180°C heißen Ofen bei Umluft ca. 30 Minuten backen.

Quelle: Living at home, 08/12

Samstag, 28. Juli 2012

Lago Maggiore

...und während ich nun auf den Techniker warte, der hoffentlich eine Lösung für meinen Backofen hat, zeige ich Euch ein paar Fotos von den letzten Wochen. Wie Ihr sicher erkennt, waren wir doch nicht in Dänemark, sondern haben die Taschen über Nacht neu gepackt und sind gen Süden gefahren.






Freitag, 27. Juli 2012

Frühstücksbrötchen

Die perfekten Frühstücksbrötchen - eigentlich!

Gestern hatte ich den Teig angesetzt und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Heute Morgen dann wurde der Teig geteilt, gewirkt und abgedeckt zur Ruhe gestellt. Die Ruhephase nutzte ich, um schnell eine kleine Runde durchs Feld zu laufen. Bei Rückkehr den Backofen vorgeheizt und unter die Dusche gesprungen. Leider kamen mir dann beim Betreten der Küche unangenehme Gerüche und nach Öffnung der Ofentür dicke Schwaden hellen Qualms entgegen. Auch ein zweiter Versuch, den Backofen in Betrieb zu nehmen, brachte keine Besserung. So mußten sich die Brötchen (und wir) noch etwas gedulden, bis der Backofen im Nachbarhaus die gewünschte Temperatur erreicht hatte - ich erwarte derweil am Montag den Techniker......


Zutaten für 8 Brötchen
  • 150 g Weizenmehl, 550
  • 100 g Roggenmehl, 1150
  • 75 g Hartweizenmehl
  • 75 g Hartweizengriess
  • 150 g Wasser
  • 150 g Milch
  • 9 g frische Hefe
  • 9 g Salz
  • 8 g Kürbiskernöl
  • Wasser und Sesamsamen
Am Vortag alle Zutaten erst 5 Minuten auf langsamer und 10 Minuten auf zweiter Stufe kneten, bis sich der Teig vom Boden löst. Für 5 Stunden (dani: über Nacht für 8 Std) bei 10 - 12 Grad im Kühlschrank lagern. Am nächsten Morgen Teig achteln, rund wirken, mit dem Nudelholz oval ausrollen und wie ein Hörnchen eng aufwickeln. Mit Wasser bestreichen und in Sesam wälzen. für 45 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Kreuzweise einschneiden und mit Dampf bei 230 °C ca. 20 Minuten backen. 
Meine  Brötchen sehen zwar nicht so perfekt aus, wie die vom Plötz - aber geschmacklich können seine nicht besser sein!


Quelle: Plötzblog

Samstag, 14. Juli 2012

Schoko-Mandel-Kuchen

Während man 10 Stunden entfernt gen Süden scheinbar vor Hitze kaum noch Lust hat, den Backofen anzuwerfen, freue ich mich, wenn dieser etwas Wärme ins Haus bringt, halte Türen geschlossen und bevorzuge warme Getränke - dazu gern ein Stückchen Kuchen



Zutaten

  • 180 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 3 Eier
  • 170 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 50 g Mandelblättchen
  • 75 g dunkle Schokolade
  • 50 ml fettarme Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
Schokolade grob raspeln und Butter im Wasserbad schmelzen. Eier mit Zucker weiß schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Natron mischen und nach und nach mit Salz und geschmolzener Butter unter den Teig rühren. Kakaopulver gut mit der Milch verschlagen, Schokolade zugeben. Den Teig halbieren, eine Hälfte mit den Mandelblättchen und die andere mit der Kakaomilch mischen. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und beide Teige abwechselnd in die Form füllen. Ggf. mit einer Gabel spiralförmig beide Teige mischen und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen. Etwas auskühlen lassen.

Quelle: Ilona Chovancova, Cake & Kuchen

Freitag, 13. Juli 2012

Käsekuchen mit schwarzen Johannisbeeren

Der Schwarze-Johannisbeer-Strauch trägt wieder enorm viele Früchte - wahrscheinlich ahnt er, dass ich (wie jedes Jahr) nicht weiß, was ich mit der Vielzahl an schwarzen sauren Beeren anfangen soll. Mein Vater hat sich dann vor einigen Tagen der Früchte angenommen. Just, als sie (fast) alle weg waren, brachte der Liebste eine Zeitschrift ins Haus mit dem Rezept für einen Käsekuchen mit schwarzen Johannisbeeren. Fast ein bisschen bedauerlich, dass nun nur noch Früchte übrig waren für zwei dieser süß-sauren Kuchen.


Zutaten für den Tarteboden

  • 100 g kalte Butter
  • 250 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • ggf. 2 EL kaltes Wasser

Zutaten für den Belag

  • 350 g schwarze Johannisbeeren
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Quark, 20 %
  • 200 g Schmand
  • 1 Bio-Zitrone

Zutaten für den Boden verkneten und abgedeckt im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen. Ausrollen, eine gefettete Tarteform damit auskleiden, mit einer Gabel mehrmals einstechen und 15 bis 20 Minuten bei 200° C blind backen. Danach die Hitze auf 180° C reduzieren.

Johannisbeeren waschen und von den Rispen lösen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Quark, Schmand und Abrieb der Zitrone zugeben sowie den Eischnee unterheben. Drei Fünftel der Johannisbeeren auf den Boden geben, Quarkmasse darüber verteilen, glatt streichen und die restlichen Beeren über den Kuchen streuen. Tarte bei 180°C in ca. 30 Minuten fertig backen.

Quelle: LandLust, J/A 2012

Mittwoch, 20. Juni 2012

Fenchel-Orangentarte

Käse esse ich wirklich sehr, sehr gerne. Fast jede Sorte. Abgesehen vielleicht von Harzer Roller, den mochte ich noch nie. Und bei Roquefort, da tue ich mich auch etwas schwer. Zu viel kann ich davon nicht essen. In dieser Tarte jedoch, da schmeckt er mir. Fenchel, Orangenfilets und Roquefort passen hier wirklich gut zusammen.



Zutaten

  • 1 Paket Blätterteig
  • 2 Knollen Fenchel
  • 1 große Bio-Orange
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • 2 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 60 g Roquefort
Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Tarteform (20 - 22 cm) mit Backpapier und einer Rolle Blätterteig auskleiden und auf unterster Schiene 10 - 15 Minuten blind backen. Fenchel in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern. Schale der Orange fein abreiben und Filets herauslösen. Eier mit Sahne, etwas Orangenschale, Salz und Pfeffer mischen. Fenchel und Orangenfilets auf dem Blätterteig verteilen. Ebenso den zerkleinerten Roquefort und mit der Eiersahne übergießen. Im Backofen in 20 - 30 Minuten fertig backen.

Quelle: Living at home, 6/12

Sonntag, 10. Juni 2012

Rhabarber Cream Cheese Muffins

Nicht den Puderzucker vergessen....da hat sie vollkommen Recht.

Einfach göttliche Rhabarber-Muffins, die - in einer verschlossenen Blechdose aufbewahrt - nach drei Tagen immer noch lecker, locker und frisch schmeckten.



Zutaten
  • ca. 300 g geputzter Rhabarber
  • 300 g Mehl, 550er
  • 1,5 TL Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse 
  • 100 g sehr weiche Butter
  • 180 g Rohrohrzucker
  • 2 Eier
  • 125 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • Puderzucker zum Bestäuben
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Rhabarber in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Mehl mit Backpulver und Natron mischen und den Backofen auf 175°C vorheizen.

Frischkäse mit Butter und Zucker auf höchster Stufe schaumig rühren, nach und nach Eier auf kleinster Stufe zufügen. Buttermilch und Vanillepulver zugeben und untermischen. Dann nacheinander erst die Mehlmischung, dann den Rhabarber unterheben.

Den Teig gleichmäßig auf die Mulden des Muffinblechs (3/4 gefüllt) verteilen und ca. 25 Minuten backen. 5 Minuten in der Form ruhen lassen, erst dann aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Puderzucker nicht vergessen!

Quelle: Paule

Mittwoch, 6. Juni 2012

Lachs-Madeleines

Diese herzhaften Madeleines solltet Ihr im Auge behalten - z.B. im Hinblick auf kommende Ausflüge bei sicher bald einsetzenden hochsommerlichen Temperaturen. Sie eignen sich perfekt fürs Picknick. Die Mengenangaben kann man allerdings getrost verdoppeln.















Zutaten


  • 100 g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 3 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Olivenöl
  • 20 g geschmolzene Butter
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 4 EL Milch
  • 3 EL geräucherter Lachs 
  • Dill (frisch oder getrocknet)
  • Salz, Pfeffer
Alle Zutaten bis auf Lachs und Dill mit dem Schneebesen verrühren. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Dill unterheben. Salzen, pfeffern und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Backofen auf 220° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Madeleine-Förmchen mit dem Teig befüllen und 4 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180° C reduzieren und in weiteren 8 Minuten fertig backen.

Quelle: Paule

Freitag, 1. Juni 2012

Pfingsten - Zitronenbutter

Vor genau einer Woche sind wir zu einem verlängerten Campingwochenende ins niederländische Breskens aufgebrochen. Es war ein wunderschönes und entspanntes Wochenende in überaus netter Gesellschaft. Nicht nur das Wetter war vom Feinsten, auch die Verpflegung war überaus köstlich. Andre und Hardy sorgten für 10 Erwachsene und 13 Kinder am Grill für wirklich außergewöhnlich Leckeres.


Nicht nur Fisch, Filet, Lamm oder Kartoffeln gab es - sogar Pizza zauberten die beiden vom Grill.


Und für alle die, die nicht bis zum nächsten Jahr auf die Zitronenbutter warten möchten, folgt hier das Rezept.

Zutaten
  • 1 kleine grüne Chilischote
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein kleines Bund Schnittlauch
  • 125 g weiche Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bio-Limette
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben
  • Meersalz und Pfeffer, frisch gemahlen
Chilischote, Schalotte, Knoblauchzehe und Schnittlauch sehr fein hacken und mit der weichen Butter sowie dem Olivenöl mit Hilfe einer Gabel gut vermischen. Zitrone und Limette heiß abwaschen, die Schale ohne das Weiße fein abreiben und mit dem Parmesan unter die Butter rühren. Sparsam salzen und pfeffern. Am besten in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.


Quelle: delicious days

Mittwoch, 23. Mai 2012

Zweifach gebackene Kartoffeln mit Cheddar

Kartoffeln sind schon eine feine Sache. Wir essen sie als Püree, Reibekuchen, Schupfnudel, Wedges, Salat, Rösti, Gratin, Bratkartoffel, Suppe, Pommes frites, Chips oder auch nur einfach in Wasser gekocht. Doch nichts, aber auch gar nichts, geht über zweifach gebackene Kartoffeln mit Cheddar. Der Cheddar vom Käsehändler meines Vertrauens ist ein Cheddar mit Malt Whisky - hach, der schmeckt schon pur ganz wunderbar.

Weil Geduld nicht zu meinen Stärken gehört, esse diese Kartoffeln gern direkt aus dem Ofen, obwohl sie da noch so heiß sind, dass ich mir die Zunge daran verbrenne. Warm schmecken sie am besten, aber auch kalt kann ich ihnen einfach nicht widerstehen - und wenn zu viel Füllung für zu wenig Kartoffelschalen da ist, dann esse ich diese auch solo, während meine Kartoffeln ein zweites Mal im Ofen verschwinden....



Zutaten

  • 4 große Kartoffeln oder entsprechend viele kleinere
  • 40 g Butter
  • 150 ml saure Sahne
  • 120 g Cheddar
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen. Kartoffeln waschen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Je nach Größe der Kartoffeln ca. 1 Stunde im Ofen backen, bis sie gar sind. Etwas abkühlen lassen, mittig teilen, mit einem Teelöffel aushöhlen und einen ca. 5 mm dicken Rand stehen lassen. Die ausgehöhlten Kartoffelschalen für max. 10 Minuten wieder in den Backofen geben. In der Zwischenzeit das Innere der Kartoffeln mit Butter, saurer Sahne, klein geschnittenen Frühlingszwiebeln und zerbröseltem Cheddar mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (aber nicht schon alles aufessen). Die Masse dann zurück in die Kartoffelschalen füllen und für weitere 10 bis 15 Minuten bei gleicher Hitze backen.

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall, veg everyday!

Montag, 19. März 2012

Franzbrötchen

Franzbrötchen sind seit einiger Zeit wochentags in der anderen Domstadt erhältlich. Aber was tun, wenn das Verlangen nach diesem zimtigen Gebäck am Wochenende unendlich groß wird?

Nachdem Rike vor einigen Tagen ein wirklich einfaches Rezept mit Hefe- statt mit Plunderteig gepostet hat, spielt der Wochentag nun keine Rolle mehr. Einer Überlieferung nach sind die Franzbrötchen übrigens eine Anlehnung an die Croissants, die in Hamburg durch die französische Besatzungszeit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt wurden.
















Zutaten
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl
  • 120 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Zimt
Hefe zerbröseln und mit Butter, Zucker, Ei und Salz in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl nach und nach zufügen und zu einem weichen Teig verkneten. Abgedeckt für 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Die weiche Butter mit Zucker und Zimt cremig rühren. Den Teig zu einem Rechteck von ca. 1 cm Dicke ausrollen und mit der Zimt-Zucker-Creme bestreichen. Von der Längsseite her aufrollen und in Stücke von 3 - 4 cm Breite schneiden. Mit dem Stiel eines Holzlöffels die Teiglinge mittig fest eindrücken, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Im auf 190 °C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Quelle: Lykkelig

Montag, 5. März 2012

Oreo-Cantuccini

Mögt Ihr diese fast schwarzen Kekse der Marke Oreo auch so gern wie ich? Aber sind sie Euch vielleicht auch ein kleines bisschen zu süß? Dann solltet Ihr unbedingt diese Cantuccini ausprobieren. Praktischerweise halten die sich ja auch einige Zeit in einer Blechdose, so dass man (theoretisch) für einige Tage Kekse zum Kaffee hat. Mir jedenfalls schmecken die Oreos in Form dieser Cantuccini viel besser als das Original.

















Zutaten
  • 200 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • Mark einer Vanilleschote
  • 360 g Dinkelmehl, 1050
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 16 Oreos
Backofen vorheizen (180°C Ober-/Unterhitze). Mehl, Salz und Backpulver mischen. Butter mit Zucker schaumig schlagen und nacheinander die Eier zufügen. Mehl zugeben und zu einem homogenen Teig kneten. Oreos grob hacken und unterheben. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, zu einem länglichen Laib formen und 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Den Teig dann in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die Cantuccini nebeneinander auf das Blech stellen und erneut für ca. 8 Minuten in den Ofen geben.

Quelle: Rock the kitchen

Sonntag, 4. März 2012

Risotto mit Radicchio und Orangen

Da war doch noch was....

Radicchio schmeckt nämlich auch ganz wunderbar als Risotto - für mich ganz klar ein Risotto mit Suchtpotential. Wusstest Ihr übrigens, dass Radicchio vornehmlich aus der Provinz Treviso stammt und bis Ende der 1980er Jahre nur sehr selten nördlich der Alpen angebaut wurde.
















Zutaten für 4 Personen
  • 180 g Schalotten, fein gewürfelt
  • 2 Bio-Orangen
  • event. 200 ml Orangensaft
  • 2 EL Butter
  • 350 g Risottoreis
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Msp gemahlene Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 g Radicchio
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas glatte Petersilie, fein gehackt
  • 100 g Sahne
  • 1 Msp Vanille und Muskat
  • 75 g Parmesan, fein gerieben
Eine Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Beide Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und ggf. mit Orangensaft zu 200 ml ergänzen.

In einem Topf die Butter zerlassen, Schalotten und Reis zugeben und glasig anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und unter Rühren einkochen lassen. So viel Orangensaft und Brühe zugeben, dass der Reis knapp bedeckt ist. 1 TL Orangenabrieb, Nelkenpulver und Lorbeerblatt zugeben und unter Rühren bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Immer wieder etwas Flüssigkeit zugeben, bis die gesamte Brühe aufgesogen und der Reis bissfest ist.

In der Zwischenzeit Radicchio vierteln, Strunk entfernen, in ca. 1 cm breite Streifen schneiden und in Olivenöl in einer Pfanne kurz anbraten. 3 EL Wasser zugießen und 5 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Sahne und Radicchio unter das Risotto ziehen, mit Vanille, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und die in mundgerechte Stücke geschnittenen Orangenfilets vorsichtig unterheben. Risotto noch für ca. 5 Minuten im geschlossenen Topf ziehen lassen und mit Petersilie, Orangenabrieb und Parmesan bestreuen.

Quelle: köstlich vegetarisch, Nr. 2012/1

Sonntag, 19. Februar 2012

Salat mit Radicchio, Blutorangen und Croûtons

Radicchio gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingssalatsorten - hat er noch nie und wird er womöglich auch nie. Zugegebenermaßen sieht er aber sehr hübsch aus. Und in diesem Salat kann ich auch nicht genug von ihm bekommen.
















Zutaten für 4 Personen
  • 3 dicke Scheiben Sauerteigbrot
  • 75 ml Olivenöl + etwas fürs Brot
  • 3 Blutorangen
  • 2 EL Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 mittlerer Radicchio
  • 1 Bund Rucola
  • 4 Scheiben Ziegenfrischkäse
  • 4 Scheiben Bacon

Backofen auf 180°C vorheizen, Brot in grobe Stücke schneiden oder reißen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und für 15 Minuten in den Ofen geben. Nach der Hälfte der Zeit die Brotwürfel wenden.In der Zwischenzeit die Orangen filetieren oder mit einem scharfen Messer schälen und in Scheiben schneiden. 4 Esslöffel des Saftes mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer verquirlen. Radicchio in Stücke reißen und mit Rucola, Orangen und Croûtons mischen. Ziegenkäse mit Bacon umwickeln und kurz unter dem vorgeheizten Grill ca. 4 Minuten backen lassen, bis er leicht zu schmelzen beginnt. Salat vorsichtig mit dem Dressing mischen und mit dem Ziegenkäse belegen.

Quelle: Alice Hart, Gemüse satt!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Brotaufstrich - Forellencreme mit grünem Pfeffer

....und heute gibt's nun etwas für auf das Brot von gestern.

Eine Alternative zur Forellencreme von hier - das neue Modell schmeckt mir persönlich etwas besser. Was meint Ihr?















Zutaten
  • 250 g geräucherte Forellenfilet
  • 100 g Mascarpone
  • 2 EL saure Sahne
  • 2 TL eingelegter grüner Pfeffer
  • 2 EL gehackter Dill
  • Salz, Zitronensaft
Forellenfilets zerpflücken und mit Mascarpone und saurer Sahne verrühren. Den abgetropften Pfeffer hacken und mit dem Dill unter die Creme heben. Salzen und mit Zitronensaft würzen.

Quelle: Karen Schulz & Maren Jahnke, Drunter & Drüber

Dienstag, 7. Februar 2012

Griebenschmalzbrot

Seit dem Jahreswechsel backen wir unser Brot wieder selber. Mittlerweile wohnt auch ein selbst gezogener Sauerteig unter unserem Dach - das macht die Brotbackgeschichte noch ein wenig interessanter. Neben diesem Lieblingsbrot ist das Griebenschmalzbrot aus dem Plötzblog mein absoluter Favorit. Ein Brot mit einer knusprigen Kruste und einer locker-weichen Krume.



















Zutaten für den Sauerteig
  • 55 g Roggenmehl, 1150
  • 45 g Wasser
  • 5 g Anstellgut
Zutaten für den Hauptteig
  • Sauerteig
  • 40 g Roggenmehl, 1150
  • 375 g Weizenmehl 550
  • 8 g Hefe
  • 8 g Salz
  • 30 g Griebenschmalz
  • 235 g Wasser
Die Zutaten für den Sauerteig am Vortag verrühren und 14 - 18 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Am Backtag alle Zutaten außer Salz und Schmalz 5 Minuten auf kleinster Stufe und 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Salz und Schmalz zugeben und erneut 5 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Nun 45 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Teig zu einer Kugel wirken und erneut 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann den Teig zu einem Oval wirken und mit dem Schluss nach oben im bemehlten Bäckerleinen noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Brot umdrehen und dieses Mal auf Backpapier abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Senkrecht der Länge nach ca. 1 cm tief einschneiden und bei 250°C fallend auf 220°C 50 Minuten mit Dampf backen.

Quelle: Plötzblog

Montag, 6. Februar 2012

Blutorangentrifle

Um die längere Pause des blogs zu beenden und der Übernahme durch den Liebsten zuvorzukommen (ja, der Liebste arbeitet an einem eigenen post - Ihr werdet's sehen, er hat ein neues "Hobby"), wurden heute die Fotos und Entwürfe gesichtet und dieses Rezept für den ersten post des Jahres ausgewählt.

Am Wochenende benötigte ich ein Dessert für mehr als vier Personen. Dieses zählt nicht unbedingt zu den Desserts der "schlanken Sorte", aber die Zutaten passen einfach wunderbar zusammen und zudem ist es gut vorzubereiten. Auch war mir nicht bewusst, dass Kokosmakronen eher zu den Weihnachtsartikeln zählen, denn ich musste diverse Bäckereien der Umgebung abklappern, bis ich endlich fündig wurde.

Zutaten
  • 8 - 10 Blutorangen (netto ca. 700 g Fruchtfleisch)
  • 250 g 3 : 1 Gelierzucker
  • 2 Kokosmakronen (ca. 200 g)
  • 100 g Amarettini
  • 150 g Cantuccini
  • 300 g Mascarpone
  • 300 g Schlagsahne
  • 50 ml Orangenlikör

















Blutorangen filitieren und den Saft auffangen. Beides mit dem Gelierzucker in einem Topf aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen. Ggf. abschäumen und auskühlen lassen.

Mascarpone mit Sahne cremig schlagen. Cantuccini, Kokosmakronen und Amarettini hacken. Das Gebäck mischen und in eine längliche Form mit ca. 5 cm Randhöhe geben und mit dem Orangenlikör beträufeln. Die Mascarponecreme darüber verteilen und mit der Blutorangenmarmelade bedecken. Den Trifle über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Man kann die Mengen auch halbieren und in zwei Lagen schichten, mir gefiel der Trifle aber so besser.

Quelle: Rock the kitchen