Sonntag, 31. Juli 2011

Jostabeeren-Tarte

Vor einigen Jahren hat der Liebste neben einer Vielzahl an Obstbäumen auch einige Obststräucher angeschafft. Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und auch einen Strauch mit Jostabeeren. Letzterer trägt seitdem Jahr für Jahr eine steigende Anzahl von Früchten. Und Jahr für Jahr weiß ich einfach nicht, was ich damit anfangen soll. Pur essen scheidet ziemlich schnell aus, sobald man eine probiert hat. Bisher war ich immer froh, dass sie zumindest den Vögeln zu schmecken schienen. Dank Lotta weiß ich nun endlich, was ich mit diesen Beeren ab der nächsten Ernte machen werde.
















Allerdings waren die Testesser durchaus geteilter Meinung. Der Liebste hat nach 2 Bissen die Flinte ins Korn Gabel auf den Teller geworfen und sich ein paar Kekse geschnappt. Sein Kommentar: viel zu sauer!!!. Ich hingegen fand die Mischung aus dem süssen Mürbeteig und den sauren Beeren, die Dir wirklich alles im Mund zusammenziehen, einfach nur göttlich und hätte locker noch ein paar Stückchen mehr essen können. Und damit ist sie mein Beitrag zur



Zutaten für eine 24er Tarteform
  • 180 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • ein paar EL Wasser
  • 300 g Jostabeeren
Aus Mehl, zimmerwarmer Butter, Zucker, Eigelb, Salz und ggf. Wasser einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Jostebeeren waschen und von den Stielen und Enden befreien. Eine Tarteform fetten, mit dem Teig auskleiden und bei 180 C° ein paar Minuten blindbacken. Dann die Beeren auf dem Tarteboden verteilen und für weitere 20 - 25 Minuten fertigbacken und direkt mit Zucker nach Geschmack bestreuen.

Quelle: Lotta

Sommer, wir warten....

Ausnahmsweise regnete es heute mal nicht wie aus Eimern, aber kalt war's trotzdem. Das Motto lautet derzeit ja auch eher "Ofen an", statt "Rein in den Pool". Wasser wurde den ganz Tag dennoch ausgiebig genutzt - wir malen uns den Sommer jetzt einfach herbei.
















Währenddessen habe ich ein wenig aus "Lippels Traum" vorgelesen. Unglaublich, aber das erste Kapitel beginnt mit den Worten: Was war das nur für ein Wetter! Im Kalender stand Juni Juli, aber das Wetter benahm sich so hinterhältig, als wäre erst April - dort also auch!!!!!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Aprikosenmarmelade

Lange warten wir schon darauf, dass es endlich wieder französische Aprikosen auf dem Markt zu kaufen gibt. Nicht nur, weil wir die gerne pur essen, sondern auch, weil der Vorrat an Aprikosenmarmelade vom letzten Jahr schon lange aufgegessen ist. Diese Marmelade ist nämlich die einzige, die sich uneingeschränkter Beliebtheit bei allen Familienmitgliedern erfreut. Dummerweise gehören Aprikosen aber auch zu den Früchten, die NICHT in unserem Garten wachsen.
















Zutaten für ca. 8 Gläser à 200 ml
  • 1,5 kg Aprikosen
  • 3 Orangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 500 g Gelierzucker (3:1)
Aprikosen kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden (ca. 1,4 kg). Orangen entsaften und 100 ml Saft mit dem Aprikosenfruchtfleisch und dem Mark der Vanilleschote sowie der Schote selbst in einem großen Topf mischen und 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Dann die Mischung unter Rühren langsam aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Schote entfernen, Mischung pürieren und in vorbereitete Gläser abfüllen.

Quelle: Véronique Witzigmann, Meine Marmeladen, Chutneys & Co.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Risonisalat mit Petersilien-Bratwurstdressing

...nicht nur ein Männernudelsalat, wie HighFoodality meint. Durchaus auch für weibliche Geschmacksrezeptoren geeignet. Gehört in die Kategorie Salat, aber mit herzhafter Komponente, da sich im Dressing eine Bratwurst versteckt. Eigentlich hätt's eine fränkische sein sollen. Da ich die auf die Schnelle aber nicht auftreiben konnte, mußte eine normale gröbere rheinische Bratwurst dran glauben.
















Zutaten für 2 Personen
  • 150 g Risoni
  • 1 rohe, grobe Bratwurst
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto Balsamico Bianco
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Sauerampfer
Die Risoni nach Packungsanweisung al dente kochen und abgießen. Die Bratwurst aus der Haut lösen, zerteilen, in etwas Olivenöl anbraten, mit dem Essig ablöschen und zur Seite stellen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Petersilie mit Senf und restlichem Olivenöl pürieren. Die Bratwurst samt Essig zugeben, salzen und pfeffern. Risoni mit gewaschenem Sauerampfer und Dressing mischen und ggf. nachwürzen.

Quelle: HighFoodality

Donnerstag, 21. Juli 2011

Schoko-Granola

Heute Morgen habe ich den letzten Krümel dieses leckeren Schokomüslis mit Joghurt und Johannisbeeren aus dem Garten gefrühstückt - vorher aber noch schnell ein Foto fürs Archiv geschossen. Bei der Herstellung hatte ich mich weitestgehend an Stephs adaptierte Version gehalten. Auch an die angegebene Backzeit sollte man einhalten, selbst dann, wenn die dickeren Einheiten noch ein wenig feucht erscheinen - sie werden nachtrocknen. Eine zu lange Backzeit kann nämlich den Schokoladengeschmack negativ beeinträchtigen.

Zutaten
  • 250 g zarte Haferflocken
  • 250 g 3-Korn-Flockenmischung
  • 50 g gepuffter Amaranth
  • 50 g gepuffter Dinkel
  • 100 g Cornflakes
  • 3 EL Kakaopulver
  • 125 g brauner Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 50 ml neutrales Öl
  • 100 g Schokolade, 70%
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz















Flocken, Amaranth,Dinkelpuffs und Cornflakes in eine große Schüssel geben, Kakao drübersieben und alles sehr gut vermischen. Wasser mit Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen, bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Vom Herd nehmen und Schokolade, Ahornsirup, Vanille und Salz unter Rühren darin auflösen. Die Mischung dann zum Getreide geben und sehr gut vermischen, bis die Schokolade gut verteilt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, Mischung darauf geben, gut verteilten und im auf 160°C heißen Ofen 30 - 40 Minuten backen. Alle 10 Minuten sollten die Cerealien gewendet/neu gemischt werden, damit sie gut von allen Seiten trocknen können. Wenn das Granola knusprig ist, auskühlen lassen und in einem geeigneten Gefäß aufbewahren.

Quelle: KuLa; deliciousdays

Sonntag, 10. Juli 2011

Kleine Blaubeerkuchen

Gestern habe ich ein großes Schälchen Blaubeeren auf dem Markt erstanden. Der Rest wurde heute zu diesen leckeren kleinen Blaubeerkuchen verarbeitet, um die vom Zeltwochenende heimkehrenden Familienmitglieder zu Hause zu empfangen.















Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 125 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 200 g Joghurt
  • 2 Eier
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 250 g frische Blaubeeren
Mehl mit Backpulver, Natron und Zucker mischen. Butter in Flocken hinzugeben und verrühren, bis Krümel entstehen. Joghurt cremig rühren, Eier und Vanille zugeben und weiterrühren. Mehlgemisch kurz untermischen und Blaubeeren vorsichtig unterheben. Gefettete Förmchen (man kann natürlich auch ein Muffinblech nehmen) mit dem Teig füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen. 10 Minuten in den Förmchen auskühlen lassen und stürzen.

Quelle: KuLa

Samstag, 9. Juli 2011

Avocadopesto

Dieses Wochenende sind nur Fritz und ich zu Hause, der Liebste ist mit den Kindern, weiteren 11 Vätern und 23 Kindern für ein Väterwochenende an die holländische Küste zum Zelten gefahren. Dummerweise hat er auch die Camera mitgenommen. Daher gibts heute vom schnellen Mittagessen auch nur ein Foto via iphone. Eine Avocado mußte dringend weg und bei Frau Gröner gabs vor einiger Zeit ein Rezept für ein Avocadopesto. Nicht sehr zeitintensiv und genau richtig für 1 Person. Frau Gröner hat Walnüsse verwendet. Da die noch unreif auf dem Baum hängen, habe ich sie durch Mandeln ersetzt - passte auch.

Zutaten
  • 1 Handvoll Mezzi rigatoni oder andere Pasta
  • 1 reife Avocado
  • 1 Handvoll Mandeln
  • einige Thymianblättchen
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
Die Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen. Avocado von Schale und Kern befreien, würfeln und in einen Pürierbecher geben. Mandeln grob hacken, Knoblauch fein hacken. Beides mit den Thymianblättchen und etwas Rapsöl sowie Salz und Pfeffer zugeben und pürieren. Avocadopesto über die Pasta geben. Fertisch!













Quelle: Anke Gröner

Sonntag, 3. Juli 2011

Beeriger Blechkuchen

Kühl, wolkig und windig ist es; nicht gerade das, was ich mir unter einem Sommersonntag vorstelle. Dunkle Wolken hängen über der Region und das Windspiel hat viel zu tun, denn der Wind kommt aus der Himmelsrichtung, die nicht unbedingt Besserung verspricht.
















Wie schön, dass zumindest der Kuchen für heute Nachmittag den Sommer auf den Teller bringt. Mit bollerndem Ofen, einer Tasse heißem Tee oder Milchkaffee und einem guten Buch für mich doch ein gelungener Sonntagnachmittag.

Zutaten für ein Backblech
  • 1,2 kg Beerenfrüchte (z.B. 150 g Stachelbeeren, 250 g Himbeeren, 800 g rote Johannisbeeren)
  • 250 g Sahne
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 g Butter
  • 3 EL Mandelblättchen
  • Fett, Paniermehl, Puderzucker















Beeren vorbereiten und Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Sahne, Eier, 250 g Zucker, Salz und Vanillinzucker gut verrühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Mehl und Backpulver kurz unterrühren. Ein tiefes Backblech fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig hineingeben und glatt streichen. Für 10 Minuten im Ofen backen. In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf schmelzen. Früchte auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen, Butter darübergießen, mit 75 g Zucker und Mandelblättchen betreuen und in 30 Minuten fertig backen. Der ausgekühlte Kuchen kann noch mit Puderzucker bestäubt werden.

Quelle: Lecker, 2011/7