Mittwoch, 29. Juni 2011

Quinoa-Salat mit Avocado und dicken Bohnen

Am letzten Sonntag gab es einen wunderbar erfrischenden Salat, der durch die Radieschen und die Zitronenfilets sehr gut zu den hohen Temperaturen paßte. Anlaß war eine Tour in das Dörfchen Schmidt in der Eifel. Dort fand ein Fußball-Turnier der Bambini- und F-Jugend statt, an dem der hiesige Fußballverein teilnahm. Bei hohen Temperaturen brüteten wir also einige Stunden am Spielfeldrand und feuerten die heimische Manschaft an, die sich sehr gut geschlagen hat.












Zutaten für 3 Personen
  • 100 g Quinoa
  • 250 g frische gepalte dicke Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Radieschen
  • lila Basilikum
  • 1/2 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 40 ml Olivenöl
  • 1 Prise Chiliflocken
  • Salz, schwarzer Pfeffer
















Den Quinoa mit ausreichend Wasser in einem Topf aufkochen und 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, über ein Sieb gießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
Dicke Bohnen mit kochendem Wasser überbrühen, abgießen, abschrecken, abtropfen lassen und die Bohnenkerne aus den Häutchen pressen.
Zitronen filetieren und dabei so viel Saft auffangen wie möglich. Avocados schälen, in dünne Spalten schneiden und zu den Zitronenfilets in den Zitronensaft legen. Abgetropften Quinoa, Bohnenkerne, zerdrückten Knoblauch, Kreuzkümmel, Olivenöl sowie Chiliflocken zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vorsichtig alles mischen, damit die Avocado nicht die Form verlieren. Mit Basilikumblättchen bestreuen.

Quelle: Yotam Ottolenghi,Genussvoll vegetarisch

Dienstag, 28. Juni 2011

Kichererbsensalat mit Büffel-Mozzarella und Zitronenvinaigrette

Mir ist es bei Temperaturen über 30°C ja definitiv zu warm. Dieser scheinbar völlig unerfahrene Vertreter einer sonst eher nachtaktiven Species dagegen scheint das Bad in der Sonne auf unserer Hauswand anzustreben. Vielleicht ist er aber auch in der Mittagshitze nur auf der Suche nach dem nächsten Pool.
















Um das Blogrepertoire unter dem Label Salate weiter auszubauen und vor allem um bei der Hitze nicht irgendeine Energiequelle anschmeißen zu müssen, gibt es heute einen schnellen Kichererbsensalat, dessen Vinaigrette Erfrischung verspricht.
















Zutaten für 2 Personen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Büffelmozzarella
  • 200 g Kirschtomaten
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Zitrone
  • 1 EL Weißwein-Essig
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2 TL Pesto (aus dem Glas)
  • 3 EL Olivenöl
Kichererbsen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Tomaten halbieren und Mozzarella in Scheiben schneiden. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Kichererbsen, Zwiebel, Tomaten und Schnittlauch mischen. Zitrone pressen und 3 EL davon mit Essig, Pesto, Salz, Pfeffer und 1/2 TL Zucker verrühren, Olivenöl gut unterschlagen. Vinaigrette mit den übrigen Zutaten mischen und Mozzarella vorsichtig unterheben.

Quelle: Lecker 2009/5

Dienstag, 21. Juni 2011

Stachelbeertarte

Aufgrund des Stachelbeerüberangebots in unserem Garten hatte ich einem Interessenten gestattet, am letzten Wochenende Stachelbeeren für die Eigenverwertung zu pflücken. Der ging dann auch sehr gründlich zu Werke und transportierte auch die letzte Stachelbeere ab. Nachdem ich diese Tarte anläßlich seines Besuchs gebacken hatte, bereue ich nun ein wenig alle Beeren weggegeben zu haben. Diesen Kuchen hätte man ruhig noch einige Male backen können. Das Rezept kommt übrigens hierher.
















Zutaten für den Teig
  • 3 Eigelb
  • 125 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Paniermehl
Zutaten für den Belag
  • 500 g Stachelbeeren
  • 3 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
Alle Zutaten für den Teig kurz verkneten (ggf ein wenig kaltes Wasser zugeben). Tarteform von 28 cm Durchmesser fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig ausrollen, die Tarteform damit auskleiden und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Stachelbeeren waschen, putzen, auf dem Boden verteilen und für 20 Minuten backen. Eiweiß steif schlage, Zucker nach und nach einrieseln lassen. Zum Schluß die Mandeln vorsichtig unterheben. Kuchen aus dem Ofen nehmen, Baiser darauf verteilen und erneut für 20 Minuten in den Ofen geben, bis der Baiser eine schöne Bräunung angenommen hat. Im geschlossenen Ofen auskühlen lassen.

Quelle: mouncel-and-friends

Montag, 20. Juni 2011

Weizenbrot mit Sauerteig und Vollkornanteil

Lutz hat einen neuen Favoriten und da sein Brot zum Reinbeißen lecker aussieht, mußte ich es einfach nachbacken. Beim ersten Versuch ließ der Ofentrieb leider noch zu wünschen übrig. Da der Geschmack aber so gut war, blieb es nicht bei diesem Versuch - es wurde seitdem bereits einige Male gebacken, der Ofentrieb wurde besser und das Brot avancierte auch zu unserem Favoriten.
















Zutaten für den Vorteig

  • 42 g Weizenmehl 550
  • 52 g Wasser
  • 8 g Anstellgut
Zutaten für das Quellstück
  • je 63 g Saaten (Sesam, Sonnenblumenkerne, Weizenflocken und Leinsamen)
  • 75 g Wasser
  • 8 g Salz
Zutaten für den Hauptteig
  • 132 g Weizenmehl, 550
  • 175 g Weizenvollkornmehl
  • 135 g Wasser
  • 4 g frische Hefe
  • 10 g Honig
Am Vorabend die Zutaten für den Vorteig mischen und 16 Stunden abgedeckt ruhen lassen.
Am nächsten Morgen die Zutaten für das Quellstück mischen und mindestens 3 Stunden bei Zimmertemperatur (gern länger, dann aber im Kühlschrank) quellen lassen. Für den Hauptteig alle Zutaten mischen und 5 Minuten auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine und dann 10 - 15 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig vom Rand löst. Abgedeckt bei Raumtemperatur 1,5 Stunden ruhen lassen, allerdings nach der Hälfte der Zeit einmal falten. Dann den Teig zum Oval formen und in ein mit Mehl ausgestäubtes Garkörbchen mit dem Schluß nach oben geben und nochmals 1 Stunde bei 24°C abgedeckt stehen lassen. In den 250°C heißen Ofen geben und 45 Minuten bei auf 220°C fallender Temperatur backen. (Wasserschale nicht vergessen)

Quelle: Plötzblog

Donnerstag, 16. Juni 2011

Weiße Johannisbeer-Tartelettes

Vor einigen Jahren habe ich ein Stachelbeerbäumchen und zwei Johannisbeer-sträucher geerbt. Sie machen sich prächtig und tragen seit Jahren jeden Juni Früchte ohne Ende. Dummerweise hab ich keine Ahnung, was ich mit so vielen Stachel- und weißen Johannisbeeren anfangen soll - pur essen mögen wir sie in diesen Massen nicht ;-(. Schade auch, dass sie uns quasi zeitgleich mit ihren Früchten überhäufen.
















Da die roten Johannisbeeren noch nicht ganz reif sind, habe ich mein Rezept etwas modifiziert und war dann mit der Optik und dem Geschmack sehr zufrieden.

Zutaten für 7 Tarteletteböden
  • 100 g kalte Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 kleines Ei
  • 180 g Mehl
  • 2-3 EL Kakao
  • 3 EL gemahlene Mandeln















Butter, Zucker, Zimt und Salz verkneten. Da Ei zugeben und unterarbeiten. Mehl, Kakao und Mandeln mischen und kurz unter den Teig kneten. Ist der Teig zu brüchig, kann noch 1 EL Milch oder Wasser zugegeben werden. Zu einer Kugel geformt und in Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann ausrollen, gefettete Tarteletteförmchen damit auskleiden und für eine halbe Stunde in den Tiefkühler geben, damit der Rand so bleibt. Im auf 200°C heißen Ofen auf mittlerer Schiene 10 - 12 Minuten blindbacken. Hülsenfrüchte entfernen und weitere 3 - 4 Minuten backen. Erkalten lassen.
















Zutaten für die Füllung
  • 2 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver
  • 60 g Zucker
  • 375 l Milch
  • 100 g Crème fraîche
  • weiße Johannisbeeren















Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Puddingpulver mit Zucker und einigen EL Milch verrühren. Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen, von der Flamme nehmen, Puddingpulver einrühren und erneut aufkochen lassen. Gelatine ausdrücken und in den warmen Pudding rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Crème fraîche einrühren und etwas abkühlen lassen. Auf die Tarteletteböden geben, glatt streichen und mit den gewaschenen und gut abgetropften Johannisbeeren belegen.

Quelle: Wecker/Schubeck, Rafinierte Tartes; Dr. Oetker, Tartes

Mittwoch, 15. Juni 2011

Minziger Bulgursalat mit Aubergine und Schafskäse

Weil die Minze in meinem kleinen Kräuterbeet explodiert, war ich auf der Suche nach einem Rezept für deren Verwendung. Gefunden hab ich es hier.

Ich sag's Euch gleich vorweg: den Salat MÜSST Ihr auf jeden Fall probieren. Bei uns wanderte er sofort unter die TopTen und eine Aubergine erneut auf den morgigen Einkaufszettel, damit ich mich am Freitag auf die Mittagspause freuen kann - keine Kantine der Welt kann damit konkurrieren!!!! Er schmeckt frisch und fruchtig, cremig durch den Schafskäse und je nach Chilizugabe auch richtig schön scharf!!!


Zutaten für 2 Personen
  • 100 g Bulgur
  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Schafskäse (Feta)
  • 8 getrocknete Aprikosen
  • 15 frische Minzeblätter
  • 2 EL Pinienkerne
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • getrocknete Chili nach Geschmack
















Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und zur Seite stellen. Die Aubergine in Würfel schneiden und in Olivenöl von allen Seiten scharf anbraten, ebenfalls zur Seite stellen.

Bulgur in einem Sieb kurz abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel fein würfeln und mit den getrockneten Chili in Olivenöl andünsten, die Zwiebel sollten nur glasig, nicht braun werden. Bulgur sowie 250 ml Wasser zugeben, gut salzen und bei kleinster Flamme 20 Minuten ausquellen lassen. Ggf. etwas Wasser nachgießen. Bulgur dann etwas abkühlen lassen und mit den Aubergine mischen.

Aprikosen und Minze in feine Streifen schneiden und zum Bulgur geben. Salzen, pfeffern und vielleicht mit Chili nachwürzen. Mit zerbröseltem Schafskäse und Pinienkernen bestreuen.

Quelle: Fool for food

Dienstag, 14. Juni 2011

Kitchen Sink Cookies

Als ich in der letzten Woche den Vorratsschrank mal ein wenig um- und aufgeräumt habe, fanden sich einige Zutaten, die nur noch in kleineren Restmengen vorhanden waren, bzw. die ich für Rezepte gekauft hatte, an die ich mich dann nicht mehr erinnern konnte. In der Lecker 5/2010 gab es aber ein Cookies-Rezept von Cynthia Barcomi, das sich hervorragend für die Verwertung der Zutaten eignet. Dem Grundteig können nach Geschmack bis zu 6 verschiedene Zutaten beigemischt werden: Haferflocken, Weizenvollkornmehl, Kokosraspel, Müsli, Walnüsse, Pekannüsse, Rosinen, Cranberries, Datteln, getrocknete Feigen oder jede Art von Schokolade.

Zutaten für den Grundteig
  • 280 g Mehl
  • 1 EL Natron
  • 1 TL Salz
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL dunkler Zuckerrübensirup
  • 2 Eier














sowie (bei mir)
  • 100 g Haferflocken
  • 70 g Weizenvollkornmehl
  • 75 g gehackte Macadamia-Nüsse
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade (75%)
Mehl, Salz und Natron mischen. Zucker, Butter und Sirup mit der Küchenmaschine so lange rühren, dass die Masse leicht und fluffig wird (ca. 3 Minuten). Die Eier nacheinander unter- und 3 Minuten weiterschlagen. Dann das Mehlgemisch zugeben und mit einem Holzlöffel nur so lange unterrühren, bis Zutaten feucht sind. Übrige Zutaten mit dem Holzlöffel unterheben.

Mit zwei Teelöffeln Teighäufchen mit ausreichend Platz zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwas flach drücken. Sie sollten in etwa gleich groß sein. Im auf 165°C (Umluft) vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen und 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen. ....dann gut wegschließen, damit man sie nicht alle auf einmal ißt!!

Quelle: Lecker 5/2010

Montag, 13. Juni 2011

Marokkanischer Couscous mit Aubergine

Nachdem ich mich nun gleich packungsweise mit Couscous, Bulgur, Kichererbsen und Konsorten eingedeckt habe, muß das ganze Zeugs auch auf die Teller gebracht werden. Viele Bücher wurden mit zusätzlichen Post-its versehen und Links listenweise gespeichert. Kurz und knapp: Hier gabs gestern mal wieder Couscous. Für mich hätten wesentlich mehr Zwiebeln enthalten sein können; diese Menge werde ich beim nächsten Mal - das es auf jeden Fall bald geben wird - sicherlich erhöhen.








Zutaten
  • 175 g Couscous
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Aubergine
  • 3 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 1/2 TL Knoblauchsalz
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 1 TL edelsüsses Paprikapulver
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 1/2 TL Meersalz
  • 50 g Butter
  • 1 Handvoll Petersilie
Den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten und nach der Quellzeit mit einer Gabel auflockern. Zwiebel halbieren, in Ringe schneiden, in 2 EL Olivenöl anbräunen und aus der Pfanne nehmen. Die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und jeweils vierteln. Die Gewürze mischen und mit der Aubergine gut verrühren. Die Aubergine in Olivenöl bei mittlerer Hitze 15 Minuten von allen Seiten gut bräunen, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Die Butter in der Pfanne zerlassen und den Couscous darin in 2 - 3 Minuten unter Rühren erhitzen. Zwiebel, Aubergine und grob gehackte Petersilie untermischen und lauwarm servieren.

Quelle: Leanne Kitchen, Obst & Gemüse

Donnerstag, 9. Juni 2011

Milchhörnchen

Endlich versprach der Vormittag mal wieder Temperaturen, die den Einsatz des Backofens erlaubten. Das traf sich gut, denn der Brotvorrat ging zur Neige. Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Ich mag das schöne Wetter, aber ab und an mag ich auch mal wieder etwas backen. Und süsse Hörnchen essen nicht nur die Kinder gern. Die Herstellung war zwar ein wenig zeitintensiv, aber dafür wurden wir mit sehr wohlschmeckenden, richtig perfekten Hörnchen belohnt.
Sie schmeckten so gut, dass ich Euch lieber nicht sage, wieviele ich gerade mal eben im Vorbeigehen gegessen habe. So, nun muß ich sie aber wegpacken, sonst habe ich sie gleich alle aufgegessen und Morgen ein dickes Problem mit meinen Kindern.

Zutaten für Pâte fermentée
  • 160 g Mehl, 550er
  • 90 g Wasser
  • 1 g frische Hefe
  • 2 g Salz
Zutaten für Water roux
  • 30 g Mehl, 550er
  • 150 g Wasser
Zutaten für den endgültigen Teig
  • Water roux
  • Pâte fermentée
  • 500 g Mehl, 550er
  • 100 ml Milch
  • 125 g Eier
  • 60 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 10 g Hefe
  • 8 g Salz
sowie ein verquirltes Ei zum Bestreichen














Die Zutaten für den Pâte fermentée verkneten und für eine Stunde bei Raumtemperatur abgedeckt ruhen lassen, danach mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank geben.

Dann für den Water roux das Mehl mit dem Wasser so verrühren, dass alle Mehlklümpchen aufgelöst sind. Unter Rühren in einem Topf erwärmen, bis die Temperatur 65°C erreicht hat und sich die Konsistenz merklich verändert hat. In eine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit die Masse nicht trocken wird. Hefe in der Milch auflösen und zusammen mit den Eier, dem Salz, dem Mehl, dem Pâte fermentée sowie dem Water roux auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine 5 Minuten kneten lassen.

Auf mittlere Geschwindigkeit erhöhen und weitere 7 Minuten kneten lassen. Erst dann den Zucker in kleinen Mengen nach und nach zum Teig geben und jeweils eine Minute unterkneten lassen. Zum Schluß die Butter zugeben und sehr gut unterarbeiten lassen, sie muß vollständig aufgelöst sein. Dann den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Den Teig in kleine Stücke à 80 g teilen und jeweils grob rund formen, weitere 15 Minuten ruhen lassen. Dann die einzelnen Kugeln ausrollen, so dass immer ein Oval von ca. 18 cm Länge und ca. 12 cm Breite entsteht, von der Längsseite her aufrollen und zu Hörnchen formen. Auf einem Backblech erneut 1 Stunde gehen lassen.

Die Hörnchen mit einem verquirlten Ei bestreichen und im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

Quelle: Hefe und mehr

Montag, 6. Juni 2011

Dunkles Pain Paillasse II

Längst ist auch das Pain Paillasse nach diesem Rezept gegessen. Auf den ersten Blick ähnelt es diesem Rezept sehr, man muß aber etwas mehr Zeit für die Zubereitung einplanen - also nix für Kurzentschlossene. Es scheint etwas grobporiger zu sein und vielleicht hat es mir auch ein klitzekleines bischen besser geschmeckt. Frisch sind sie aber beide sowas von knusprig, dass sie bisher nie wirklich bis zum nächsten Tag überlebt haben. An die Angaben von Lutz konnte ich mich nur grob halten, weil meine Waage 0,25 g nicht zu wiegen vermag!

Zutaten für den 1. Vorteig
  • 30 g Weizenmehl, Type 550
  • 17 g lauwarmes Wasser
  • 1 g frische Hefe
  • 1 g Salz
Zutaten für den 2. Vorteig
  • 1. Vorteig
  • 50 g Weizenmehl, Type 550
  • 10 g Weizenvollkornmehl
  • 30 g lauwarmes Wasser
Zutaten für den Hauptteig
  • 2. Vorteig
  • 300 g Weizenmehl, Type 550
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 5 g Backmalz
  • 295 g lauwarmes Wasser
  • 3 g frische Hefe
  • 9 g Salz















Die Zutaten für den 1. Vorteig miteinander verkneten und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dann die Zutaten des 2. Vorteiges verkneten wieder für 9-15 Stunden gehen lassen. Den 2. Vorteig mit den Mehlen und 270 g des Wassers für 5 Minuten auf niedrigster Stufe von der Küchenmaschine kneten lassen und erneut 30 Minuten ruhen lassen. Die Hefe in den restlichen 25 g Wasser auflösen, zusammen mit den restlichen Zutaten nach der Ruhephase in den Teig geben und 10 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen. Den Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und wie ein vorsichtig auszuwringendes Handtuch verdrehen. Sofort in den auf 250°C vorgeheizten Backofen geben (Wasserschale nicht vergessen) und 30 Minuten backen.

Quelle: Plötzblog

Samstag, 4. Juni 2011

Zitroniger Couscoussalat mit Ziegenfrischkäse, Cranberries und Rucola

Es ist viel viel zu warm, um den Herd - geschweige denn den Backofen - anzuschmeißen. Hunger regt sich aber irgendwann dann doch. Ein Blick in den Garten der Nachbarin läßt mich Rucola in rauen Mengen erblicken und da wir sehr sehr nette Nachbarn haben, dürfen wir uns dort auch bedienen ;-)

Vor einiger Zeit schon habe ich bei Schöner Tag noch! und we eat fine einen zitronigen Couscoussalat entdeckt, der bei uns heute auf den Tisch kommt. Leider hat der Liebste eine Allergie gegen Walnüsse, daher werden die bei uns strickt gemieden. Der Salat schmeckt aber auch so ganz ganz wunderbar.

Zutaten für 4 Portionen
  • 200 g Couscous
  • 150 g Sauerampfer oder frischer Blattspinat
  • 4 EL getrocknete Cranberries
  • 100 g Rucola
  • 1-2 Bio-Zitronen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Walnusskerne
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g körniger Frischkäse
  • 1 frische rote Chilischote
  • Salz und Pfeffer











Den Couscous mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit 270 ml kochendem Wasser übergießen. Abgedeckt 10 Minuten quellen lassen, danach mit einer Gabel etwas auflockern und abkühlen lassen.

Den Rucola und den Sauerampfer oder Spinat gut waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke teilen. Die Chilischote waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Je nach Größe und Geschmack den Abrieb und den Saft von einer oder beiden Zitronen mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer und dem Chili zu einem homogenen Dressing verrühren (oder -schütteln).

Walnüsse und Kürbiskerne grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne etwas anrösten und abkühlen lassen.

Dann den Couscous mit dem Rucola, dem Sauerampfer oder Spinat, den Cranberries, dem in Stücke geschnittenen Ziegenfrischkäse, dem körnigen Frischkäse sowie dem Dressing mischen und erneut abschmecken. Mit Walnüssen und Kürbiskernen bestreuen. Super, super lecker!

Quelle: Schöner Tag noch!, we eat fine