Samstag, 26. Februar 2011

Schnelles Roggenbrot

Ach herrje, ein Blick in den Brottopf verheißt nichts Gutes - gähnende Leere! Das Brot ist mal wieder zur Neige gegangen und ich hab gestern vergessen den Vorteig anzusetzten.
Aber keine Panik - von A. und T. haben wir vor zwei Wochen ein sehr schönes Buch geschenkt bekommen. Was heißt wir, eigentlich ja mein Liebster. Aber ich hab mich auch sehr drüber gefreut...
Also das Buch heißt "Brot" von B. Armsbrust und da drin gibt es ein schnelles Roggenbrot, das nicht nur vielversprechend aussieht, es schmeckt auch ganz wunderbar. Da es ohne Vorteig auskommt, kommt es mir heute wie gerufen:

Zutaten für ein 900 g Brot
  • 20 g frische Hefe
  • 50 g flüssiger Malzextrakt (gibts es im Bioladen)
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 350 g Roggenmehl, 1150
  • 150 Weizenmehl, 550
  • 15 g Salz
  • 150 flüssiger Roggensauerteig
















Malzextrakt und Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen, die Mehlsorten, Salz sowie den Sauerteig zugeben und alles gut mischen. Teig ca. 3 Minuten auf langsamster und nochmals 4 Minuten auf höherer Stufe durchkneten. Auf der bemehlten Fläche abgedeckt ca. 40 Minuten ruhen lassen.
Alle 10 Minuten muß er dabei zusammengefaltet werden. Der Teig ist recht klebrig, darum empfiehlt es sich, mit einem Teigspachtel zu arbeiten.

Am Schluß den gegangenen Teig rund formen und ein wenig flach drücken. Mit Mehl bestäuben und gemäß Foto oder nach Wunsch leicht einschneiden. Teigling auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 240°C (keine Umluft!) vorheizen und an das Gefäß mit Wasser auf dem Ofenboden denken. Brot in den Ofen schieben und 10 Minuten backen. Temperatur auf 220°C reduzieren und kurz die Ofentür öffnen, damit Dampf entweichen kann. In 30 - 35 Minuten fertig backen.


Quelle: Bernd Armbrust, Brot

Freitag, 25. Februar 2011

Kleiner Zitronenguglhupf

Frieren muß man ja nun draussen nicht mehr ganz so arg, dennoch läd das Wetter nicht wirklich zum Verweilen an der frischen Luft ein. Irgendwie ist mir mehr nach einem warmen Tee oder einem Milchkaffee. Leider impliziert so ein Getränk bei mir immer den Wunsch nach etwas Süssem. Der Vorratsraum gibt aber dummerweise nix mehr her. Gut, dass ich letztens auf dieses Rezept gestoßen bin, das ursprünglich hierher kommt. Ein großer Kuchen ist mir aber nun doch zu viel, ich möchte ja nur eine Kleinigkeit für heute Nachmittag. Darum habe ich die Menge halbiert und kleine Gugelhupfformen damit gefüllt. Einen mußte ich direkt probieren, da konnte ich nicht mal bis zum fertigen Kaffee warten. Sehr lecker frisch, fluffig und zitronig.














Zutaten:

  • 4 Eier
  • 140 g Zucker
  • 80 g geschmolzene Butter
  • 120 g Mehl
  • 1 Pack. Backpulver
  • 1 Bio-Zitrone
Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb in einer separaten Schüssel mit dem Zucker so lange verrühren, bis eine helle schaumige Masse entsteht. Von der Zitrone die Schale abreiben und die Zitrone entsaften. Schale und Saft sowie die geschmolzene Butter und das Mehl sowie das Backpulver zugeben und vermischen. Nun das Eiweiß vorsichtig unterheben. In eine Backform oder kleine Förmchen füllen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen 15 - 20 Minuten backen. Mit einer Zitronenglasur oder Puderzucker verzieren.

Quelle: Dolce

Donnerstag, 24. Februar 2011

Heiligkreuztaler Klosterbrot

Zur Abwechslung ;-) gibts heute wieder mal ein Brot - von ihr. Diesmal eins ohne Vorteig und großen Schnickschnack, dafür aber erstaunlich lecker und mit einer sehr knusprigen Kruste.














Zutaten
  • 700 g Weizenmehl, 1050
  • 150 g Roggenmehl, 1150
  • 150 g Dinkelmehl, 630
  • 20 g Salz
  • 500 g lauwarmes Wasser
  • 250 g Buttermilch
  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 20 g frische Hefe
  • 175 g Saatmischung
Alle Zutaten in eine ausreichend große Schüssel geben und 10 Minuten lang kneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen. Dann einmal Falten und erneut 30 Minuten ruhen lassen. Teig teilen und zu ovalen Laiben formen. Mit dem Schluss nach oben in zwei gut bemehlte Gärkörbchen geben und nochmals 10 Minuten gehen lassen. (nicht zu lange!).

Backofen mit einem Backblech auf der untersten Schiene sowie der Schüssel mit Wasser auf dem Ofenboden rechtzeitig auf 240°C vorheizen. Brote auf ein Backpapier stürzen und beliebig einschneiden. Brote in den Ofen geben. Nach 10 Minuten die Ofentemperatur auf 190°C reduzieren und kurz die Tür öffnen, um Dampf entweichen zu lassen. Für weitere 35 - 40 Minuten backen lassen.


Quelle: Schnuppschnüss

Mittwoch, 23. Februar 2011

Zitronencouscous mit Currygemüse

Zu guter Letzt gab es auch noch diesen Couscous, der herrlich zitronig frisch schmeckt. Ideal auch für das hoffentlich bald kommende Sonnenwetter mit lauen Sommerabenden... Ich sehe sie förmlich schon vor mir, die Tage, an denen es zu warm ist, um viel Zeit in der Küche und am Herd/Backofen zu verbringen und man sich auf einen knackigen Salat oder eben diesen frischen Couscous freut. (Wieviel Grad war es letzte Nacht noch? -10!!)


















Zutaten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • 12 Stangen grüner Spargel (weggelassen, es ist ja erst Februar)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 rote Chilischote
  • 2 Bio-Zitronen
  • 300 g Instant-Couscous
  • Meersalz
  • 2 EL Olivenöl + etwas zum Abschmecken
  • 4 EL Pinienkerne
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Currypulver
  • Cayennepfeffer
  • griechischer Joghurt
Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten sowie die Möhre putzen und in feine Würfel schneiden. Vom Spargel die holzigen Enden entfernen und in schräge Scheiben sowie die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Auch die gewaschenen Chili entstielen und in feine Ringe schneiden.

Nachdem die Zitronen heiß gewaschen wurden, kann man die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Couscous mit 350 ml aufgekochtem Wasser übergießen, Zitronenschale und -saft zugeben, salzen, umrühren und 10 Minuten quellen lassen.

In einer großen Pfanne die Zwiebeln im Olivenöl bei mittlerer Hitze rösten, bis sie glasig sind, dann Pinienkerne und restliches Gemüse zugeben und in ca. 10 Minuten unter Rühren bissfest braten. Salzen und pfeffern sowie mit Curry und Cayennepfeffer würzen.

Den Couscous mit einer Gabel mehrmals auflockern und in die Pfanne geben. Mit dem Gemüse mischen und nochmals abschmecken. Mit etwas Olivenöl beträufeln. Er schmeckt warm und kalt sehr gut mit etwas Joghurt.


Quelle: Nicole Stich, delicious days

Dienstag, 22. Februar 2011

Thailändische Hühner-Kokossuppe

Neben den Tarten, Salaten und der Currywurst gab es an jenem Tag als Kontrastprogramm zu diesem Topf noch eine Suppe, die leicht asiatisch angehaucht war. Die Chilischoten sorgten im Nachgang für eine gewisse Schärfe. Für 15 kleine Portionen benötigt man:

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Hähnchen (ungefähr 1,2 kg)
  • 2 Hähnchenbrustfilets (ca. 350 g)
  • 2 EL Butterschmalz
  • Suppengrün
  • 2 EL gekörnte Hühnerbrühe
  • 4 Stangen Zitronengras, ersatzweise 2 kleine Stücke Bio-Zitronenschale
  • 100 g Schalotten
  • 4 rote Chilischoten
  • 60 g Ingwer
  • 2 EL Butter
  • 1 l Kokosmilch
  • helle Sojasauce
  • ggf. Fischsauce
  • Pfeffer
  • 2 Bund Lauchzwiebeln
  • 800 g Champignons
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 Bund Koriander oder glatte Petersilie
Hähnchen waschen und grob zerteilen. Zwiebel halbieren und in einem großen Topf im heißen Schmalz anbraten. Hähnchen, Filets, Suppengrün, Pfefferkörner, 2 - 3 TL Salz, Brühe sowie 2,5 l Wasser zugeben. Einmal aufkochen und dann 60 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, dabei den Schaum abschöpfen. Nach 20 Minuten die Filets herausnehmen und beiseite stellen.

Brühe durch ein Sieb in ein anderes Gefäß gießen und würzen. Das Hähnchenfleisch vom Knochen lösen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Schalotten würfen und die äußeren Blätter des Zitronengrases entfernen, das untere Ende andrücken und in Stücke schneiden oder einfach die Zitronenschale verwenden. Ingwer schälen und würfeln. Chilis flach klopfen. Schalotten, Zitronengras/-schale, Chilis und Ingwer in einem großen Topf in der erhitzten Butter andünsten. Dann die Hühnerbrühe und die Kokosmilch zugeben und 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Sojasauce, Pfeffer und ggf. Fischsauce würzen und erneut durch ein Sieb in einen Topf gießen.

Das Hühnchenfleisch würfeln und das Gemüse vorbereiten, wobei die Lauchzwiebel in Ringe, die Champignons in Scheiben und die Paprika in Streifen geschnitten werden. Lauchzwiebel, Champignons und Paprika in 1 EL Butter anbraten. Gemüse und Hähnchen zur wieder erhitzten Suppe geben. Mit gehacktem Koriander oder Petersilie bestreuen.


Quelle: meine Familie & ich, 1/2011

Montag, 21. Februar 2011

Currywurst

So langsam biege ich auf die Zielgerade ein, was das Verbloggen der Rezepte der letzten Party betrifft. Auf vielfachen Wunsch des Gastgebers gab es Currywurst. Ich stand diesem Wunsch anfangs sehr kritisch gegenüber. Currywurst ?!?!? Wirklich? Wir haben dann testweise eine ganz kleine Menge gekocht. Und - das schmeckte doch wirklich richtig nach Currywurst vom Imbiss. Ich hätte es nicht gedacht, aber am Partyabend blieb nicht ein einziges Scheibchen Wurst übrig - war wohl doch ein Renner!!

Die hier angegebenen Werte entsprechen 4 Portionen, für unseren Anlass haben wir 20 Portionen vorbereitet. Im Ergebnis hätten wir jedoch locker nochmals mindestens die Hälfte an Würstchen zusätzlich zugeben können, da die Würstchen schnell weg und relativ gesehen viel Sauce übrig blieb. Wir haben diese dann eingefroren und etwas später mit einer neuen Ration Würstchen gegessen. Dem Geschmack tat dies keinen Abbruch.

Zutaten
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 2 gewürfelte Zwiebeln
  • 1 Glas Heinz-Zigeunersauce
  • 200 ml Curryketchup
  • 1 EL Senf
  • 5 EL Sojasauce
  • 4 EL Worcestersauce
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Currypulver
  • 1/2 EL Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 1 EL Schmalz
  • 4 Grillwürstchen

Öl in einen Topf geben, Paprika und Zwiebeln anbraten. Dann die Tomatenstücke dazugeben. Nach und nach die Dosentomaten, Zigeunersauce, Worcestersauce, Ketchup und die restlichen Zutaten und Gewürze dazugeben und ca. 30 min. köcheln lassen (regelmäßig umrühren).

Währenddessen die Grillwürstchen mit dem Schmalz in einer Pfanne 3 bis 4 min. von jeder Seite braten. In kleine Stücke schneiden und zur Seite stellen. Die Sauce nach 30 min. vom Herd nehmen und durch ein Sieb passieren. Dann wieder in den Topf geben und die Wurststücke dazu geben. Mit Paprika, Salz, Pfeffer, Chilipulver und natürlich viel Curry abschmecken und servieren.

Quelle:chefkoch.de

Sonntag, 20. Februar 2011

Gruyere Tartelettes mit Anchovis

Neben allem Zitronigen esse ich auch sehr gern die meisten Gerichte, in denen Anchovis vorkommen. Ganz besonders angetan war ich von diesen herzhaften Tartelettes, die im übrigen warm und auch kalt sehr gut schmecken.



Zutaten

-Teig

  • 250 g Mehl
  • 125 g weiche Butter in Würfeln
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Wasser



-Belag

  • 300 ml Milch
  • 4 Eier
  • Pfeffer, Salz
  • 300 g Gruyere
  • Anchovis


Mehl, Butter, Eigelb und Wasser zu einem glatten Teig kneten und in Frischhaltefolie für mindesten 2 Stunden in den Kühlschrank geben. 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank holen und auf einer etwas bemehlten Fläche ausrollen. Gefettete Tarteletteförmchen mit dem Teig auskleiden und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Förmchen erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Dann den Teig mit Backpapier bedecken und z.B. mit getrockneten Erbsen beschweren. Im 180°C heißen Ofen 10 Minuten blindbacken. Erbsen und Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Gruyere frisch reiben und auf den Böden verteilen. Die Eier mit der Sahne, Pfeffer und Salz verquirlen und über die Tartelettes geben. Im 180°C heißen Ofen ca. 12 Minuten backen, dann jede Tarte mit Anchovis belegen und weitere 8 Minuten backen.


Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Samstag, 19. Februar 2011

Kichererbsensalat

Kichererbsen habe ich bisher -soweit ich mich erinnere- noch nie verwendet. Voller Begeisterung beschrieb aber kitchencowboy einen Kichererbsensalat, der durch sie den Weg von Berlin ins Rheinland fand. Durch dieses überschwengliche und mitreißende Lob erhielt das Rezept dann Einzug auf meiner Einkaufsliste.

Kaum war der Salat fertig und der erste Löffel zwecks Abschmecken probiert, da hätte ich ihn eigentlich gern direkt beiseite gestellt, um ihn auf der Stelle und am liebsten auch ALLEIN ganz aufzuessen - so gut hat er geschmeckt. Mein absoluter Lieblingssalat seitdem - müßt Ihr unbedingt einmal ausprobieren!



Und so gehts:

Zutaten
  • 2 Dosen Kichererbsen (je 480 g Abtropfgewicht)
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 120 g (geschälte) Sonnenblumenkerne
  • 1 - 2 Zitronen (ca. 140 g Zitronensaft)
  • Walnussöl (ca. 140 g Walnussöl)
  • 4 EL Honig
  • 1 TL Salz, Pfeffer
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
Die Kichererbsen über ein Sieb gießen und mit fließend kaltem Wasser abspülen. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und zur Seite stellen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie und Koriandergrün z.B. in der Mulinette fein hacken und in einer Schüssel mit Kichererbsen und Frühlingszwiebeln mischen. Zitronen auspressen und mit der selben Menge an Walnusöl verrühren. Honig, gemahlenen Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zugeben und vermischen. Dressing zu den Salatzutaten geben und abschmecken. Der Salat sollte dann noch etwas durchziehen.

Quelle: kitchencowboy

Freitag, 18. Februar 2011

Italienische Lachs-Spinat-Quiche

Weiter gehts mit den Rezepten des letzten Wochenendes, die aus diesem Anlass probiert wurden......und mindestens bis Mitte nächster Woche wird es noch dauern, bis alles verbloggt ist! Bei der Lachs-Spinat-Quiche handelte es sich um keine Primiere, die gab es bereits das ein oder andere Mal. Da sie sich aber bewährt hat, durfte sie an der Feier teilnehmen. Das Rezept stammt übrigens aus der Lecker von Jan/Feb. 2009.

Zutaten
-Teig
  • 150 g Mehl
  • 50 g sowie 2 - 3 EL gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 125 g kalte Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei
-Belag
  • 3 Eier
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 450 g TK-Blattspinat
  • 600 g Lachsfilet ohne Haut
  • 200 g Schmand
  • 25 g italienische Kräuter
  • 50 g Pinienkerne
Aus Mehl, 50 g Mandeln, Butter, 1 EL Salz sowie einem Ei möglichst rasch einen homogenen Teig herstellen und in Folie gewickelt ca. 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die geschälten Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und in einem Topf in etwas Öl andünsten. Den gefrorenen Spinat sowie 100 ml Wasser zugeben, einmal aufkochen lassen und bei geschlossenem Topf und mittlerer Hitze in 15 Minuten auftauen lassen. Danach unter Rühren nochmals 5 Minuten garen, damit die Flüssigkeit verdampfen kann. Salzen und pfeffern.

Den Lachs abspülen und trockentupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Schmand zusammen mit den restlichen Eiern, den Kräutern, Salz und Pfeffer mit dem Schneebesen verschlagen.

Den Teig auf wenig Mehl ausrollen und eine gefettete Tarteform von 26 cm Durchmesser damit auskleiden. Rand nicht vergessen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Boden nun mit 2 - 3 EL Mandeln bestreuen und den Spinat darüber verteilen. Lachswürfel darüberlegen, mit dem Schmandguss begießen und mit Pinienkernen bestreuen. Quiche im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft auf unterster Schiene ca. 50 Minuten backen. Ggf. nach 30 Minuten die Quiche mit Alufolie abdecken.

-> statt des Lachses könnte man auch Fetawürfel verwenden. Dann jedoch die Spinatmenge etwas erhöhen und die Fetaangabe reduzieren, da dieser ja sehr salzig ist.


Quelle: Lecker 01/2009

Donnerstag, 17. Februar 2011

Flangard

Zwischen all die Salate und Tartes muß ich jetzt doch mal etwas Süsses schieben. Auf Wunsch der Kinder gab es heute Nachmittag nämlich den Leonie-Kuchen. Heißt so, weil wir den erstmalig bei einer Bekannten gegessen haben. Den wollten die Kinder dann immer wieder haben. Und damit wir alle wissen, um welchen Kuchen es sich handelt, haben wir ihm den Namen der Freundin gegeben. Geläufig ist der Kuchen wohl unter dem Namen Flangard. Obwohl, ein Kuchen ist er eigentlich auch nicht wirklich, eher ein großer Pfannkuchen, der aber im Backofen gebacken wird. Bei uns wird er in einer Tarteform mit Äpfeln und Birnen gebacken, in Kuchenstücke geteilt und mit Vanillesauce gegessen.

Zutaten

  • je 400 g Äpfel und Birnen
  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 5 EL Öl
  • 150 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 500 ml Vanillesauce

Äpfel und Birnen schälen, entkernen, halbieren und in dünne Spalten schneiden. Dachziegelartig in eine gefettete Auflauf- oder Tarteform schichten.

Eier mit Zucker, Vanillezucker, Öl und Mehl zu einem glatten Teig verschlagen. Nach und nach die Milch zugeben und Teig glatt rühren. Der Teig ist nun sehr flüssig und wird über dem Obst verteilt. Ca. 45 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Ofen backen. Nimmt man Vanillesauce dazu, schmeckt er sogar noch ein bischen besser.


Mittwoch, 16. Februar 2011

Fenchel-Roquefort-Tarte

Bei der Tarte war ich wirklich überrascht - Roquefort ist ja nicht jedermanns Sache. Aber ruck zuck war sie weg. Nicht mal ein kleines Stück konnte ich noch probieren. Das Foto ist nicht optimal. Es entstand, als die Tarte noch gar nicht auf dem dafür vorgesehenen Teller lag, aber den ersten Gästen wurde bereits die Tür geöffnet. Diese Tarte wird es sicher bald wieder bei uns geben, allein schon um ein schöneres Foto zu erzielen und natürlich die entgangene Probe nachzuholen. Das Originalrezept findet Ihr übrigens im Kleinen Kuriositätenladen, wo es noch ganz viele andere leckere Sachen zu entdecken gibt.

Zutaten
-Teig
  • 250 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 1 Eiweiß zum Blindbacken

-Belag
  • 2 größere Fenchelknollen
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 3 EL saure Sahne
  • 180 g Roquefort
  • Salz, Pfeffer
Für den Teig aus Mehl, in kleine Stücke geschnittener Butter, kaltem Wasser und Eigelb einen homogenen Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen. 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung den Teig wieder aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen. Eine gefettete Tarteform (28 cm Durchmesser) damit auskleiden, mit einer Gabel mehrmals einstechen und wieder für 30 Minuten im Kühlschrank deponieren. Den Backofen rechtzeitig auf 180°C vorheizen und dann die Tarte für 10 Minuten blindbacken (=Backpapier über den Teig legen und mir getrockneten Hülsenfrüchten beschweren). Die Hülsenfrüchte sowie das Backpapier wieder entfernen, Teig mit dem Eiweiß bestreichen und erneut für 10 Minuten in den Ofen geben.

Während der Boden im Ofen schwitzt, den Fenchel gut waschen. Den Fenchel quer in Scheiben schneiden, allerdings den Strunk nicht entfernen, da die Scheiben sonst auseinander fallen. In einer Pfanne die Scheiben in Olivenöl beidseitig schön braun anbraten.

Eier, Milch und Sahne verrühren, salzen, pfeffern und den Roquefort würfeln.
Die Fenchelscheiben im Kreis auf dem Tarteboden anordnen, die unansehnlicheren dabei weiter unten einschichten, damit ganz oben die schönsten liegen. Die Eiermilch über den Fenchel gießen und mit dem Roquefort belegen.

Im 180°C heißen Backofen auf der zweiten Leiste von unten die Tarte ca. 30 Minuten backen.


Quelle: KuLa

Dienstag, 15. Februar 2011

Rotkohlsalat mit Feta und Orangen

Für P. wird heute der Rotkohlsalat verbloggt. Das Geburtstagskind wollte diesen Salat ursprünglich nicht auf seiner Party haben, "Wer bitte schön ißt schon Rotkohlsalat?????" Aber - selbst das Geburtstagskind hat ihn schließlich probiert und war positiv überrascht.

Er kommt aus dem Buch "Delicious days" von Nicole Stich, aber auf meine Partyliste kam er, weil ich ihn hier gesehen hatte und er so farbenfroh daher kam. Vom Rotkohlsalat gibt es leider nur ein "im Vorbeigehen" aufgenommenes Foto, da die Zeit bereits drängte und die Gäste nahten.


Zutaten
  • 1 eher kleiner Rotkohl (ca. 300 g)
  • 1 Fenchelknolle mit Grün
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 3 Orangen (mindestens 1 Bio!)
  • 3 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Rapsöl
  • 100 - 150 g Schafskäse
Die äußeren Blätter vom Rotkohl entfernen. Kohl vierteln, Strunk herausschneiden und in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln. Das Grün des Fenchels abschneiden und für die Deko zur Seite legen, vierteln und auch fein schneiden. Den Apfel schälen, entkernen und grob raspeln. Alles zusammengeben und gut vermischen.

Eine der Orangen heiß waschen und Schale (nur das Gelbe) fein abreiben. Orange auspressen und den Saft mit dem Abrieb, dem Essig, dem Zucker, Salz, Pfeffer und Rapsöl sehr gut verrühren. Über den Rotkohl geben und mindestens 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank marinieren lassen. Zwischendurch ab und zu den Salat durchmischen.

Die beiden anderen Orangen filetieren, den ausgetretenen Saft auffangen und über den durchgezogenen Salat gießen. Fenchelgrün fein hacken. Orangenfilets mit gekrümeltem Schafskäse und Fenchelgrün über den Salat geben.


Quelle: Nicole Stich: deliciousdays; KuLa

Montag, 14. Februar 2011

Insalata di tonno e fagioli

Dieser Salat gehört schon sehr lange zu meinen Standardsalaten, ich weiß schon gar nicht mehr, aus welchem Buch er ursprünglich stammt. Es gibt ihn bei uns zu fast jeder Party- oder Grillgelegenheit - weil ich ihn soooooo furchtbar gerne esse.

Zutaten
  • 200 g weiße Bohnen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 rote Zwiebel
  • 6 - 8 EL Olivenöl
  • 2 - 4 EL Weißweinessig
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 200 g Thunfisch in Öl
















Bohnen waschen und 12 Stunden in Wasser einweichen. Dann im Einweichwasser aufkochen und bei schwacher Hitze gar kochen (kann 45 - 90 Minuten dauern). Vereinfacht kann man natürlich auch einfach Dosenbohnen verwenden. Ich nehme dann immer weiße Riesenbohnen.


Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, 30 Minuten in kaltes Wasser legen, abgießen und ausdrücken. Die Bohnen auf ein Sieb geben, gut abtropfen lassen in eine Schüssel füllen. Aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer eine Sauce rühren und mit den Bohnen mischen. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken. Zwiebeln, Petersilie und zerpflückten Thunfisch gut mit den Bohnen mischen. Der Salat sollte mindestens 1 Stunde, aber gern auch über Nacht durchziehe
n.

Sonntag, 13. Februar 2011

Artischockentarte mit Oliven

Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass es Anfang Februar einen Geburtstag zu feiern gab. Das Geburtstagskind wünschte sich aus diesem Anlass eine klitzekleine Feier mit lieben Freunden und bat um die Vorbereitung von ETWAS KLEINEM für das leibliche Wohl. Ja ok, kein Problem. Da bin ich mittlerweile geübt. Als Termin war der gestrige Samstag schnell gefunden und als es dann an die konkrete Planung der Feier ging, wollte ich gern die Anzahl der geladenen Personen wissen...... da kam das Geburtstagskind doch auf schlappe 45 Gäste! Huch!!!!!!

Daher werdet Ihr hier in den nächsten Tagen so einige Rezepte und Fotos von Tartes, Suppen und Salaten finden, die allesamt von den Testessern für gut befunden wurden und sehr zu empfehlen sind. Den Anfang macht die Artischockentarte von *zuckersüss*, da I. bereits auf das Rezept wartet.

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g kalte Butter, in kleinen Stücken
  • 4 Eier
  • 1 Dose Artischockenherzen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 100 ml Milch
  • 100 g Schmand
  • Pfeffer, Salz
  • 75 g schwarze und grüne Oliven
  • Rucola (auf den ich verzichtet habe)
Aus Mehl, Salz, Butter und einem Ei einen glatten Teig kneten, in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Währenddessen die Artischocken über einem Sieb abtropfen lassen und vierteln. Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Eine Tarteform fetten und mehlen und den Ofen auf 150°C (Umluft mit Unterhitze) vorheizen.

Den Teig mit wenig Mehl ausrollen und die Form damit auskleiden. Milch, Schmand und restliche Eier verrühren, salzen und pfeffern. Die Artischocken, Zwiebeln und die halbierten Oliven in der Form verteilen und die Eiermasse darübergießen. Im Backofen auf unterster Schiene ca. 40 Minuten backen. Falls man ihn beim Einkauf nicht vergessen hat, kann man dann noch den gewaschenen und trocken geschüttelten Rucola auf der Tarte verteilen.


Quelle: *zuckersüss*

Montag, 7. Februar 2011

Tarte aux amandes et au citron

Gestern haben wir einen Spontan-Überraschungsbesuch auf der anderen Rheinseite gemacht. Um die spontan überrascht Besuchten nicht um ihren "ruhigen" Sonntagnachmittag zu bringen, haben wir den Kuchen direkt selbst mitgebracht. Was wirds wohl gewesen sein????? Ja klar - etwas Zitroniges, eine Mandel-Zitronen-Tarte aus dem "Sonnenküche"-Buch von Virginie Besancon. Wärmstens zu empfehlen:

















Zutaten für den Teig
  • 200 g Mehl
  • 100 weiche Butter
  • je 1 Prise Zimt und Salz
Zutaten für den Belag
  • 3 unbehandelte Zitronen
  • 80 g weiche Butter
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • ggf. Orangenblütenwasser (das ich leider nicht besitze)
  • Puderzucker















Alle Teigzutaten zu großen Krümeln verarbeiten. Dann 1 - 3 EL Wasser zufügen und kneten, bis man den Teig zu einer Kugel formen kann. (beim nächsten Mal würde ich mehr als 1 EL verwenden). Er sollte nun nicht krümelig und nicht klebrig sein. In Klarsichtfolie gewickelt für eine halbe Stunde kühl stellen.

Backofen rechtzeitig auf 200°C vorheizen. Schale der drei Zitronen ohne das Weiße abraspeln und den Saft der Früchte auspressen. Butter auf kleiner Flamme auflösen und mit den gemahlenen Mandeln, dem Zucker, der Zitronenschale und dem Zitronensaft gut vermischen. Eigelb vom Eiklar trennen und die Eigelbe unter die Masse geben und gut durchrühren. Das Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Ggf. mit einigen Tropfen Orangenblütenwasser aromatisieren. Eine Backform fetten und mehlen, den ausgerollten Teig hineingeben - Rand nicht vergessen - und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Mandel-Zitronen-Masse auf den Boden geben und die Tarte in 30 - 35 Minuten goldgelb backen. Abgekühlte Tarte mit Puderzucker überziehen.


Quelle: Virginie Besancon, Meine Sonnenküche

Freitag, 4. Februar 2011

Reis- und Apfelfladen

Eine kulinarische Besonderheit im deutsch-belgischen Grenzgebiet sind kleine Kuchen, die in einer Fladenform (22 cm Durchmesser, 3 - 5 cm hoch) gebacken werden - hat man diese nicht zur Hand, tuts aber auch eine kleine Tarte- oder Springform. Es ist ein Hefeteig mit einer Füllung aus Milchreis, er kann aber auch mit verschiedenen Früchten belegt werden. Eine besondere Variante der Fläden ist die vornehmlich im Kölner Raum verbreitete Apfelmusfüllung mit einem Gitter aus Teigriemchen und Hagelzucker.

Hier im Grenzgebiet bieten die Bäcker gleich zwei Varianten des Reisfladens an, den belgischen Reisfladen (franz.: Tarte au riz), der ursprünglich aus der Gegend um Verviers stammen soll sowie die Aachener Version, die sich vom belgischen Exemplar dadurch unterscheidet, dass die Reisfüllung durch das geschlagene Eiweiß besonders luftig ist.

Dieses Rezept hier stammt von meiner Oma
(die kam allerdings aus Trier). Sie füllte die Fläden wahlweise mit Reis, Äpfeln mit Streuseln oder der oben erwähnten Kölner Variante.

Zutaten für den Teig (für 1 Backofenblech oder zwei runde Bleche oder 4 kleine runde Fladenformen)

  • 500 g Mehl
  • 20 g frische Hefe
  • 150 g Milch
  • 75 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz
  • abgeriebene Schaler einer Bio-Zitrone
  • ggf. etwas Muskatblüte











Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die zerbröselte Hefe mit 1 EL Zucker hineingeben. Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch übergießen und mit etwas Mehl verrühren, so dass dort ein flüssiger Vorteig entsteht. Zugedeckt für ca. 20 Minuten warm stellen. Dann nach und nach die restliche Milch, die erwärmte (nicht flüssige) Butter, Zucker, Ei und Gewürze zufügen, kräftig durchkneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüssel löst. Den Teig zu einem Ballen formen und mit etwas Mehl bestäubt zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

Teig auf eine bemehlte Oberfläche legen und - wie gewünscht - ggf. in 2 oder 4 große Teiglinge trennen. Teiglinge ausrollen und in die gefetteten Bleche inklusive eines Randes legen. Der Teig schmeckt übrigens auch sehr gut mit frischen Pflaumen belegt.

Zutaten für die Reisfüllung (Angaben für 2 große Bleche) - für eine kleine Fladenform die Angaben vierteln -
  • 1,5 l Milch
  • 300 g Milchreis
  • Salz, etwas Butter
  • 5 Eier
  • 5 EL Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker (ich nahm das Mark einer Vanilleschote und erhöhte die Zuckerangaben ein wenig)
  • etwas Puderzucker
Den Milchreis in kaltem Wasser aufsetzen und bis zum Kochen kommen lassen, dann über einem Sieb abgießen. Die Milch zum Kochen bringen und den Reis in die kochende Milch geben. Auf kleiner Flamme und ohne Deckel in 15 - 20 Minutenganz leicht gar köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit eine Prise Salz und einen Stich Butter zugeben und unterrühren.

Backofen auf 190°C vorheizen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und die Eigelbe mit dem Zucker und dem Vanillinzucker schamig rühren. Den Reis langsam unterheben und das geschlagene Eiweiß unterheben. In die vorbereiteten Bleche füllen und ca. 20 - 30 Minuten bei 190°C backen. Die kleinen Formen brauchen nur ca. 15 Minuten. Abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Zutaten für 1 kleine Fladenform
der Apfel-Streusel-Variante
  • 4 säuerliche Äpfel
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 100 g Mehl















Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten dachziegelartig überlappend in die mit dem Teig ausgekleidete Form schichten. Aus Butter, Zucker und Mehl Streusel formen und über die Äpfel verteilen. Backen wie oben beschrieben.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Brot mit Hartweizengrieß

Nachdem das letzte Brot schneller verzehrt war, als ich gucken konnte, habe ich gestern einen weiteren Vorteig angesetzt. Dieses Mal wurde es ein helles Brot mit Hartweizengriess von 1 x umrühren. Das stand schon seit längerem auf meiner Liste. Was soll ich sagen? Auch wieder sehr sehr lecker - fand auch der Besuch!
















Zutaten Vorteig

  • 100 g Weizenmehl (je zur Hälfte 550 + 1050)
  • 50 g Hartweizengriess
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 2 g Trockenhefe
  • 2 g Speisesalz
Zutaten Hauptteig
  • 300 g Weizenmehl (je zur Hälfte 550 + 1050)
  • 50 g Hartweizengriess
  • 200 g lauwarmes Wasser
  • 3 g Trockenhefe
  • 8 g Salz
  • Vorteig












Für den Vorteig am Vortag alle Zutaten gut miteinander verkneten und für eine Stunde mit einem feuchten Tuch bedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Dann über Nacht, maximal aber für 24 Stunden, in den Kühlschrank stellen.

Am Folgetag das lauwarme Wasser zum Vorteig geben und diesen so etwas auflösen. Alle Zutaten bis auf das Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, dann das Salz zugeben und weitere 6 Minuten auf der zweiten Stufe weiter kneten lassen. Den Teig dann zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen. Teig einmal falten und weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig zu einem Oval formen und im Gärkörbchen zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen inklusive Backblech auf der untersten Schiene (und der obligatorischen Form mit dem Wasser auf dem Ofenboden) auf 230°C vorheizen. Brot auf ein Backpapier stürzen und einschneiden. In den Ofen geben und 15 Minuten backen. Dann die Ofentür kurz öffnen, damit Dampf entweichen kann und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Nochmals ca. 15 Minuten backen lassen.


Quelle: 1 x umrühren

Mittwoch, 2. Februar 2011

Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen

Hier werden regelmäßig Rezensionen über Kochbücher veröffentlicht. Aufgrund einer dieser Buchbesprechungen bin ich zu meiner neuesten Errungenschaft gekommen: Suppenglück von Sonja Riker. Das erste Rezept, dass wir daraus ausprobiert haben, ist die Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen. Selbst die Kinder haben sie mit Begeisterung gegessen....und es wird sicher nicht die letzte Suppe sein.

Ihr werdet hoffentlich verzeihen, dass ich schon mal ins Brot gebissen habe!!


Zutaten
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 400 g speckige Kartoffeln
  • 1/2 Bund Staudensellerie
  • 4 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 4 Paar Wiener Würstchen
  • 1/2 Bund frische Petersilie oder Majoran
  • Salz, Pfeffer, Piment nach Geschmack
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL geriebene Bio-Zitronenschale
  • Öl zum Andünsten















Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln. Staudensellerie in Stücke von ca. 1 cm Länge schneiden. Zwiebeln fein würfeln und im Öl andünsten. Möhren, Kartoffeln, Staudensellerie und Lorbeerblätter zugeben und kurz mit andünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Suppe so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit wenig Salz, Pfeffer, im Mörser zerstoßenem Piment und der Zitronenschale abschmecken. 2 - 3 Schöpfkellen der Suppe abnehmen und mit dem Mixer pürieren und wieder der Suppe zugeben. Die Würstchen in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Suppe auf Tellern verteilen. Mit Petersilie oder Majoran bestreuen.


Quelle: Sonja Rieker, Suppenglück

Dienstag, 1. Februar 2011

Himbeer-Geburtstagskuchen

Heute hat mein Liebster Geburtstag. Welchen? - bis zum nächsten runden ist es jedenfalls noch was hin. Aufgrund der herrschenden Grippewelle, die in unserem Haushalt 75 % der Bewohner erwischt hat, gibts nur ein "Törtchen". Besuch wird sich heute sicher nicht hierher verirren.

Bei diesem Kuchen wird nur der Boden gebacken, die Füllung wird im Kühlschrank fest. Die Angaben beziehen sich auf eine Springform mit 26 cm Durchmesser (für den kleinen Kuchen also einfach die Hälfte verwenden):

















Zutaten für den Teig
  • 175 g Mehl
  • 1 Ei
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
Zutaten für die Füllung
  • 500 g Magerquark
  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 4 EL heiße Milch
  • 80 g Zucker
  • ggf. 2 EL Himbeergeist
  • 250 g Sahne
  • 500 - 750 g frische Himbeeren
  • 40 g Zucker
Für den Teig aus Mehl, Ei, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und der gut gekühlten Butter einen Teig kneten. Zugedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in Springformgröße ausrollen. Den Boden der gefetteten Springform damit belegen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 20 Minuten bei 200° C backen. Boden in der Form auskühlen lassen.

Für die Füllung den Quark durch ein Sieb in eine Schüssel streichen. Gelatine 5 Minuten in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der heißen Milch unter Rühren auflösen. Zusammen mit dem Zucker (und dem Himbeergeist) in den Quark rühren, bis er ganz geschmeidig ist.

Sahne in einer Schüssel steif schlagen und mit dem Quark mischen. Den Springformrand innen mit Backpapier auskleiden. Quarkmasse in die Form füllen und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank erstarren lassen.

Himbeeren verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Torte dicht damit belegen. Abgedeckt weitere 60 Minuten im Kühlschrank erstarren lassen. Herausnehmen und mit Zucker bestreuen.

Und in den himbeerlosen Wintermonaten: TK-Himbeeren in gefrorenem Zustand auf dem Kuchen verteilen und mit klarem roten oder weißen Tortenguss (nach Packungsanleitung) überziehen.