Freitag, 31. Dezember 2010

Empanadas

Für die heutige Silvesterparty gibt jede Familie einen Beitrag zum Buffet, damit Bier, Sekt & Co. die Erwachsenen nicht schon vor 24 Uhr in die Knie zwingen und alle eine fundierte Grundlage für eine lange Nacht haben. Unser Beitrag besteht aus Empanadas und Focaccia. Die Empanadas kommen ursprünglich hierher und erfreuen sich großer Beliebtheit, sind allerdings auch eher zeitintensiv in der Vorbereitung. In Klammern stehen die Mengen, die ich heute verwendet habe. Wer Bilder zu den einzelnen Schritten sehen möchte, findet bei Laylita detailliertes Fotomaterial. Es gibt dort auch noch Anregungen für verschiedene Saucen zu den Empanadas.

Zutaten

  • 360 - 450 g Mehl (400)
  • 1 Eigelb
  • 115 g Schmalz
  • 180 - 240 ml warme Milch (200)
  • 1/2 TL Salz
  • 5o0 g Rinderhack
  • 2 weisse Zwiebeln, gewürfelt
  • 20 g Butter oder Schmalz
  • 1-2 EL gemahlene Paprika
  • 1-2 EL Chilipulver oder Cayennepfeffer
  • 1 EL gehackter frischer Oregano
  • 1/2 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
  • 3 hard gekochte Eier, klein geschnitten
  • einige grüne Oliven, klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Ei, getrennt nach Eiklar und Eigelb - jeweils kurz verquirlt

Teig


Mehl und Salz verrühren, Schmalz zugeben und alles gut mischen. Im Originalrezept wird dies mit einem food procesor gemixt. (Da ich so ein Gerät nicht besitze, hab ich einfach alles in der Küchenmaschine gemischt.) Eigelb sowie nach und nach die warme Milch zugeben, bis kleine Teigklumpen entstehen. Einige Kugeln formen und platt drücken. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

















Füllung


Hack, gemahlenen Paprika, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut vermengen. Das Schmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit etwas Salz anschwitzen, bis sie weich sind. Hackmischung zugeben, unter Rühren anbraten und abkühlen lassen.
Die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, den gehackten Oregano sowie die klein geschnittenen Eier und Oliven zugeben. (Da mein Oregano nicht erst seit gestern unter einer geschlossenen Schneedecke begraben ist und ich mich nicht mehr erinnern kann, wo genau im Garten er sich befindet, habe ich einfach getrockneten Oregano genommen).

Die Teigscheiben auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder einem Schälchen Teigkreise ausstechen (ca. 10 cm Durchmesser). Diese Scheiben unmittelbar weiterbearbeiten oder im Kühlschrank oder der Gefriertruhe bis zur endgültigen Weiterverarbeitung parken. Teigscheiben jeweils mit einem Eßlöffel der Hackmasse füllen, dabei den Rand frei lassen und mit dem verquirlten Eiklar bestreichen. Teigkreis fest schließen und ggf. mit einer Gabel andrücken. Die fertigen Empanadas bis zum Backen im Kühlschrank für mind. 30 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 180° C vorheizen. Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und 20 - 25 Minutenbei Ober-/Unterhitze im Ofen backen.


Quelle: Laylita´s recipes

Focaccia

Da ich mich sehr kurzfristig entschlossen hatte auch noch ein paar Focaccia mitzunehmen, mußte ich auf Zutaten zurückgreifen, die immer bei uns vorhanden sind. Gern hätte ich sie auch mit Oliven und Fenchel oder mit Kartoffeln und Ziegenkäse versucht.
















Zutaten
  • 25 g frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 50 ml Olivenöl
  • 2 EL Honig
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 420 - 480 g Weizenmehl Type 550
  • sowie Olivenöl und grobes Meersalz zum Bestreuen und fürs Blech
sowie
  • 3 rote Zwiebel oder
  • 150 g frisch geriebener Parmesan (oder jeweils die Hälfte von beidem)








Hefe zerbröseln und in eine Schüssel geben. Mit Wasser, Olivenöl und Honig verrühren. Dann das Salz und das Mehl zugeben und mindestens 5 Minuten verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine dreiviertel Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Teig vierteln und nochmals gut durchkneten. Dann mit den Finger zu einer Scheibe von ca. 1 cm Dicke formen. Backbleche mit Olivenöl bestreichen und mit etwas Meersalz bestreuen. Teiglinge draufsetzen und abgedeckt nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen.

Backofen auf 220 °C vorheizen. Entweder nun die in dünne Ringe geschnittenen Zwiebeln oder den frisch geriebenen Parmesan darüber streuen. Mit den Fingerkuppen Mulden in die Teigoberfläche drücken, so dass der Belag leicht in den Teig hineingedrückt wird. Mit Olivenöl beträufeln sowie mit etwas Meersalz bestreuen. (Bei Leila steht, dass man die Teigfladen mit reichlich Olivenöl beträufeln soll. Der Begriff "reichlich" ist aber leider sehr subjektiv interpretierbar und nach einem ersten Versuch würde ich hier eher nur "etwas" Olivenöl verwenden.)

Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 10 - 15 Minuten goldbraun backen.


Fazit: die Focaccia schmeckten warm und kalt sehr gut. Mir waren sie jedoch ein wenig zu salzig und die Zwiebelvariante hatte für meinen Geschmack zu viel Olivenöl abbekommen. Das würde ich beim nächsten Mal anpassen!

Quelle: Lindholm, Leila: Backen mit Leila

Dienstag, 28. Dezember 2010

Kartoffel-Weiße Rüben-Gratin

Letzte Woche habe ich vom Markt weiße Rüben mitgenommen - ohne eigentlich zu wissen, was ich dann mit ihnen anfange. Bisher sind die auf unserem Speiseplan nämlich noch nicht wirklich vorgekommen. Das wollte ich ändern! Die Tage vergingen - und die weißen Rüben fristeten ein tristes Dasein im Gemüsefach des Kühlschranks. Um sie nicht auf direktem Wege dem Kompost übergeben zu müssen, habe ich mich dann im Netz umgeschaut und hier bin ich fündig geworden. Ursprünglich ist es wohl ein Rezept von Eckart Witzigmann.

Zutaten
  • 200 g Weiße Rüben
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter
  • 125 g Sahne
  • 125 g Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 40 g Gruyere

Backofen auf 190°C vorheizen. Kartoffeln und Rüben schälen und mit dem Schnitzelwerk der Küchenmaschine in dünne Scheiben hobeln. Knoblauchzehe schälen, halbieren und eine Gratinform mit der Knoblauchzehe ausreiben, dann die Form ausbuttern. Abwechselnd die Kartoffel- und Rübenscheiben dachziegelartig in die Gratinform schichten.

Milch mit Sahne verrühen. Salzen, pfeffern, mit Muskat würzen und über das Gratin geben, so dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Das Gratin für 30 Minuten in den Ofen schieben. Während dessen den Gruyere frisch reiben und nach Ablauf der Backzeit über das Gratin streuen. Erneut für 30 Minuten in den Ofen geben, bis das Gemüse weich und die Oberfläche leicht gebräunt ist.


Quelle: Chili & Ciabatta

Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachten 2010

Wie bei so vielen Familien, verläuf das diesjährige Weihnachtsfest auch bei uns etwas anders. An Heiligabend hatten wir weniger Gäste zu beköstigen als geplant und am 2. Weihnachtstag werden wir wohl nicht in den Genuß eines anderorts ausgerichteten Festessens kommen. Sehr schade, denn ich hatte mich schon sehr darauf gefreut! Aber netterweise wird dies an einem Tag in "näherer" Zukunft nachgeholt, wenn uns die Schneemassen nicht mehr so im Griff haben.

Ich hoffe, Ihr habt alle dennoch ein
frohes und besinnliches Weihnachtsfest!














































Freitag, 24. Dezember 2010

Kohlrabisuppe mit Erbsen-Cashew-Pesto

Eine geeignete Suppe für die Vorspeise an Heiligabend hatte ich - wie schon so oft - hier entdeckt. Das Erbsen-Cashew-Pesto ist bei mir zwar aufgrund der Tiefe der Suppenschüsseln abgetaucht, aber wenn man ganz genau hinschaut, kann man es in der Suppe durchaus erahnen...sie schmeckte uns zudem sehr sehr gut.

Zutaten
- für die Suppe
  • 800 g Kohlrabi
  • 240 g Schalotten oder Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 200 ml Wermut (z.B. Martini)
  • 1 l Milch
  • 400 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas frischer Zitronensaft (mußte ich weggelassen, da ich sie bereits anderswo verarbeitet hatte)

- für das Pesto

  • 100 g TK- Erbsen
  • 50 g Cashewkerne
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl
















Kohlrabi und Schalotten/Zwiebeln schälen und klein schneiden. Butter erhitzen und die Schalotten glasig andünsten - sie sollten nicht braun werden. Kohlrabi zufügen, ca. 3 Minuten mitdünsten sowie Salz und Zucker zugeben. Mit Wermut ablöschen und diesen fast ganz einkochen lassen. Wasser und Milch einrühren und bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten schwach köcheln lassen. Dann die Sahne zufügen, kurz aufkochen lassen, mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb gießen. Zuerst befürchtete ich schon, dass gar nichts mehr für die Suppe übrig bleiben würde, so viel Substanz blieb im Sieb hängen - aber das Ergebnis war trotzdem überzeugend. Abschmecken nicht vergessen!
Für das Pesto die Erbsen in gesalzenem Wasser 5 Minuten kochen lassen, abschrecken und über einem Sieb abtropfen lassen. Die abgetropften Erbsen mit den Cashewkernen und dem Olivenöl in eine Moulinette geben (meine ist ein ererbtes Altertümchen meiner Oma - funktioniert aber immer noch einwandfrei) und zu einer homogenen Masse "schreddern". Salzen und mit dem gemahlenen Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Suppenschälchen geben und mit etwas Pesto anrichten sowie mit Olivenöl beträufeln.

Quelle: Paules ki(t)chen

Öcher Suurbroedem

Bis vor einigen Jahren kannte ich nur den Rheinischen Sauerbraten, der mit Pumpernickel gemacht wird und mit Rosinen in der Sauce daher kommt. Der Hit ist aber der Aachener Sauerbraten. Hier werden Pumpernickel und Rosinen gegen Graubrot/Schwarzbrot und Kräuterprinten getauscht - das ergibt eine so gut schmeckende Sauce, dass ich persönlich locker auch auf das Fleisch verzichten könnte!

Zutaten
  • 2 kg eingelegten Sauerbraten (kann man bei meinem Metzger bereits mariniert kaufen)
  • 30 g Schmalz
  • 4 Zwiebeln
  • 1 Streifen geräucherten Speck
  • 5 Kräuterprinten
  • 1 - 2 Scheiben Graubrot
  • 150 - 200 g Zuckerrübensirup oder Apfelkraut
Den eingelegten Sauerbraten aus der Marinade nehmen, Marinade aber auffangen und durch ein Sieb geben. Sauerbraten waschen und trockentupfen. Eventuell vorhandene Sehnen entfernen. Schmalz in einem großen Topf oder Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten gut anbraten. Zwiebeln und Speck zugeben und mit anbraten. Dann mit etwas Marinade ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 1,5 Stunden zugedeckt sachte schmoren lassen. Immer wieder Marinade zugießen, so dass er nicht austrocknet. Aber auch nicht zu viel Marinade auf einmal hinzugießen, da das Fleisch sonst zäh werden könnte. Wenn das Fleisch weich ist (Garprobe machen!) Printen und Zuckerrübensirup oder Apfelkraut zugeben sowie das Graubrot. Das ganze über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag das Fleisch quer zur Faser dünn aufschneiden und die Sauce im Mixer (ggf. mit etwas Speck) pürieren. Ich habe die Sauce anschließend noch durch ein Sieb gestrichen, da ich sie feiner lieber mag - muß man aber nicht unbedingt. Fleisch wieder in die Sauce geben und alles erwärmen. Bei uns wird der Sauerbraten traditionell mit Klößen und Rotkohl oder Rosenkohl gegessen. Apfelmus oder Spirelli mögen wir aber auch dazu.

Rosenkohlgemüse

Dieses Jahr gab es zum Sauerbraten Klöße und ein wenig arbeitsintensives Gemüse. Das Rezept für den Rosenkohl habe ich etwas angepasst, da ich mich nicht für etwas dünn geschnittenen Bacon wieder in die Kälte begeben wollte.

Zutaten
  • 100 g durchwachsener Speck
  • 4 Schalotten
  • 10 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • 500 g Rosenkohl
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Den Rosenkohl putzen und in dicke Scheiben schneiden. Meine Rosenkohlröschen waren sehr klein, daher habe ich sie nur halbiert. Den Speck klein würfeln und ohne Fett in einer beschichteten Pfanne auslassen, bis er knusprig ist. Herausnehmen. Die Schalotten in breite Ringe schneiden und mit dem Knoblauch in der Butter und dem Olivenöl leicht anbräunen. Rosenkohl zugeben, mit Pfeffer würzen und in ca. 5 Minuten goldbraun und knusprig braten. Dann die Pfanne zugedeckt bei ausgeschaltetem Herd nochmals 5 Minuten ruhen lassen. Zum Schluss den Speck unter das Gemüse heben.

Quelle: Kitchen, Leanne: Obst & Gemüse

Himbeer-Zitronen-Mousse

Last but not least und bevor wir uns an die Errichtung diverser Lego-Bauten und -strassenzüge machten, gab es noch eine Mousse von Himbeeren und Zitronen. Das ursprüngliche Rezept findet Ihr hier hier.

















Zutaten
  • 500 g Magerquark
  • 300 g Sahne
  • 125 g Puderzucker
  • 6 Blatt Gelatine
  • 125 g TK-Himbeeren für die Mousse (+ ggf. 375 g für die Dekoration)
  • 1 unbehandelte Zitrone
Die tiefgekühlten Himbeeren auftauen lassen, pürieren und durch ein Sieb passieren. Den Anteil für die Mousse mit 50 g gesiebtem Puderzucker verrühren. Sahne steif schlagen und im Kühlschrank bis zur Verwendung parken. 250 g Magerquark mit dem Himbeerpüree glatt rühren. 3,5 Blatt Gelatine in kaltes Wasser legen und 5 Minuten einweichen lassen. Etwas Himbeermark in einem Topf leicht erwärmen, die ausgedrückten Gelatineblätter darin auflösen und unter den Himbeer-Magerquark rühren. Dann die Hälfte der steif geschlagenen Sahne unterheben und in den Kühlschrank stellen.

Nun die Zitrone warm abspülen, trocken reiben und mit dem Zestenreißer die Zitronenschale abschälen. Diese ganz fein hacken und mit dem restlichen Puderzucker unter den verbliebenen Quark heben. Die restliche Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Zitrone auspressen und den Saft in einem Topf erwärmen. Gelatine ausdrücken, im Zitronensaft auflösen und unter die Quarkmasse rühren. Restliche Sahne unterheben und auch diese Masse in den Kühlschrank stellen.

Wenn beide Cremes zu gelieren beginnen, diese zusammen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel in kreisenden Bewegungen leichte Muster ähnlich einem Marmorkuchen entstehen lassen.

Mousse im Kühlschrank für einige Zeit fest werden lassen und dann mit einem Löffel zu Nocken geformt auf einem Teller mit püriertem Himbeermark dekorieren.


Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Schoko-Oliven-Biscotti

Statt der Teufelskicker schallen plötzlich klassische Weihnachtslieder aus der ersten Etage zu mir in die Küche. Schon komisch, dass diese Hintergrundmusik allein auf einmal solch vorweihnachtliche Stimmung im ganzen Haus verbreitet. Vielleicht eine gute Idee noch einmal etwas Zeit in die Keksbäckerei zu investieren. Nicht unbedingt nur weihnachtlich kommen die Schoko-Oliven-Biscotti daher, die ich hier gesehen habe, eher ganzjahrestauglich. Macht nix, die anderen werden trotzdem auf dem Plätzchenteller noch ein bischen Platz machen müssen.

Weihnachtsbäckerei, die V

Zutaten
  • 1 Ei
  • 100 g brauner Zucker
  • 20 g Puderzucker
  • 200 g Weizenmehl (oder wie bei Paule: 130 g Weizenmehl Typ 1050 und 70 g Speisestärke)
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 g schwarze, entsteinte und fein gehackte Oliven
  • 50 g Pinienkerne, gehackt
  • 100 g dunkle Schokolade, gehackt
  • 50 ml Olivenöl
  • 2 EL eiskaltes Wasser
Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei mit Zucker und Puderzucker dick schaumig schlagen, bis der Zucker aufgelöst ist und eine helle schaumige Masse entstanden ist. Mehl, Backpulver und Kakao sieben und mit einem Teigschaber unterheben. Es entsteht ein krümeliger, trockener "Teig". Schokolade, Pinienkerne und Oliven unterheben. Schließlich noch das Olivenöl und das Wasser zugeben und 3 Rollen aus dem Teig formen. ... an dieser Stelle hab ich es ziemlich bereut, dass ich mich nicht mit einem guten Buch auf die Couch gesetzt habe. Der Teig war sehr flüssig, klebte an meinen Händen fest und schien unbedingt die Arbeitsplatte verlassen zu wollen. Er floss jedenfalls zielsicher dem Rand entgegen. Mit der Zugabe von weiterem Kakaopulver, dem Bemühen um GEDULD und einigen Verwünschungen habe ich die Kurve dann noch gekriegt und wieder die Oberhand gewonnen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Teigrollen darauflegen und mit Zucker bestreuen. Ca. 25 Minuten backen. Dann Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden und die Biscotti wieder auf dem Backblech verteilen, um sie für weitere 30 Minuten in den Ofen zu schieben. Dieses Mal aber bei 125 °C.

Fazit: Sehr sehr leckere Biscotti, die bei jedem, der von der ungewöhnlichen Zutatenzusammensetzung erfährt, eine überraschte Reaktion hervorrufen.

Schade, dass war's schon wieder mit der schönen Weihnachtsstimmung. Jetzt tönt Detlef Jöcker von oben - wird Zeit, dass sie ins Bett gehen!!!


Quelle: mal wieder - Paules ki(t)chen

Montag, 20. Dezember 2010

Paules wunderbare Florentiner

Auch ich habe mich in dieser Adventszeit schon einmal an einem Florentinerrezept versucht, das im letzten Jahr ganz gut gelungen ist. Dieses Mal habe ich damit allerdings Schiffbruch erlitten und kann das hier beschriebene Resultat nur bestätigen. Darum habt Ihr es auch nicht zu sehen bekommen. Dann kam Paule hier mit ihrem Rezept für Florentiner und da ich die einfach zu gerne esse, habe ich mich heute nochmals dran gegeben. (Die andere Dose war eh schon fast leer). Aber: Orangeat und Zitronat - das ist einfach nicht meins! Statt dessen fand sich noch ein Rest Belegkirschen in meinem Vorratsschrank, der dran glauben mußte.

Weihnachtsbäckerei, die IV

Zutaten
  • 100 g Schlagsahne
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 2 EL Akazienhonig
  • 100 g Mandelblättchen
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g klein gewürfelte Belegkirschen
  • 3 EL Mehl
  • 100 g dunkle Kuvertüre


Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Sahne, Butter, Zucker und Honig in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis sich die Zutaten verbunden haben. Dann die Hitze reduzieren und die Mandeln, das Mehl sowie die Belegkirschen zugeben und weiter rühren, bis eine Masse entstanden ist, die nicht mehr so flüssig ist. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Masse rechteckig auf das Backpapier streichen. Ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und auf ein Backbrett oder ein weiteres Backblech stürzen und auskühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad erhitzen und auf die gestürzte Masse auftragen. Etwas antrocknen lassen und mit einer Gabel ein wellenförmiges Muster auftragen.
Die Gebäckplatte mit einem Messer in Quadrate schneiden oder irgendeine andere Form bringen.

Quelle: Paules ki(t)chen

Sonntag, 19. Dezember 2010

Adventskranz, die Zweite

Nachdem Daniela mit ihrem Plätzchenmarathon auf der Zielgeraden ist, habe ich mich nochmal um den Adventskranz gekümmert. Mir tat der arme Schneemann leid - so ganz ohne Weihnachtsbaum. Leider gibt es für 1:87 Tannenbäume keine Lichterketten im "Bibermarkt". Kurze Recherche im Internet und die Lösung war gefunden. Das Forum des Miniatureisenbahn Wunderlandes in Hamburg hat ausreichend Informationen zum Thema LED. Schnell noch im Internet bei Reichelt bestellt. Zuletzt habe ich vor 25 Jahre LEDs gelötet - damals aber in der Größe 5 mm. Ich hatte SMD LEDs bestellt. Die LEDs haben die Größe eines Flohs. Stellt euch einfach vor, ihr müßtet an einen Floh einen Kupferdraht von der Dicke eines Haares anlöten. Nachdem die ersten LEDs das Löten nicht überlebt haben, fand ich auf youtube die Lösung. Nicht der Lötkolben bewegt sich zur LED, sondern die LED streift mal eben den Lötkolben, der vorher fixiert wurde. Wenn man jetzt noch im richtigen Moment den Kupferdraht an die LED hält, ist der Draht angelötet. Eigentlich ganz einfach. Trotzdem bin ich mir immer noch nicht sicher, ob das nun Können oder Zittern im richtigen Augenblick war.

Zutaten
  • Kupferdraht 0,1 mm
  • 5 SMD LED 0603-360 rot
  • 5 SMD LED 003-370 weiß
  • 3 AAA Eneloop Akkus von Sanyo
  • 1 Punktstreifenrasterplatine 50 mm x 100 mm
  • 1 Batteriehalter für 3 Micro AAA, geschlossen

Samstag, 18. Dezember 2010

Spritzgebäck - fremd gebacken, selbst verzehrt

Das beste Spritzgebäck macht in unserer Familie die Oma. Warum also selbst backen, wo wir ja netterweise immer mit mehr als einer großen Keksdose bedacht werden. Selbst die unterschiedlichen Vorlieben werden berücksichtigt - der eine bekommt die etwas helleren, der andere die dunkleren. Für die eine Fraktion werden sie zur Hälfte mit Vollmilch-, für die andere Fraktion mit Zartbitterschokolade verfeinert. Und auch die, die sie am liebsten natur essen, erhalten ihre Lieferung. Richtig lecker knusprig sind sie aber alle!













Eigentlich darf ich das Rezept hier auch gar nicht weitergeben, weil: Die Oma machte eine Großplätzchenproduktion unter fleißiger Mithilfe von 4 Enkelinnen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Das Rezept hatte sie für mich schon notiert. Am Ende des Abends fand sich der Zettel nicht mehr. Auf Nachfrage erfuhr sie von der 11jährigen Enkelin unter Tränen, dass sie den Zettel weggeschmissen habe. Sie wolle nicht, dass es weitergegeben werde, da es doch ein altes Familienrezept noch von der Uroma sei und man da mal endlich etwas habe, dass nur der Familie gehöre. Also: ich baue auf Eure Verschwiegenheit!!!!

Zutaten
  • 1 Pfund gute (!) Butter
  • 4 Eier
  • 1 Pfund Zucker
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Pfund Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • optional 400 g gemahlene Haselnüsse (dann noch 1 Tasse Zucker mehr zugeben)

Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel geformt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Bei der Oma wird der Teig dann durch einen sehr robusten Fleischwolf mit Spritzgebäckvorsatz ge"jagd". Die Plätzchen werden für ca 15 Minuten gebacken und - wenn sie abgekühlt sind - teilweise in Schokolade getaucht.

Freitag, 17. Dezember 2010

Zitronen-Mohn-Muffins

Habe ich schon erwähnt, dass ich Zitroniges in allen Varianten mag? Tarte au citron, Zitronenhähnchen, Zitroneneis, Zitronenkuchen, Lemon Curd, Zitronensouffle, Pasta al Lemone, Zitronenquark, usw. Außerdem soll Zitrone ja auch gut gegen Erkältung sein! Seit ein paar Stunden habe ich einen "dicken Kopf" und könnte den Ofen umarmen, so kalt ist mir. Appetit auf etwas Süsses zum (Erkältungs-)Tee habe ich trotzdem. Wie gut, dass ich vor einiger Zeit hier über diese Zitronen-Mohn-Muffins gestolpert bin, die ich meinem Vorratsschrank angepaßt habe:
















Zutaten
  • 115 g weiche Butter
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 2 Eier
  • 250 g Vollmilchjoghurt
  • 1 TL Vanille
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 260 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Esslöffel Mohn (ganz oder gemahlen)
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
Glasur
  • 60 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft
Den Backofen vorheizen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) und die Butter schaumig rühren. Zucker hinzufügen und solange weiterrühren, bis er sich ganz gelöst hat und die Masse sehr luftig geworden ist. Mehl, Backpulver und Salz sieben und mit dem Mohn und dem Abrieb der Zitrone mischen.

Die Eier verquirlen und nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben. Joghurt sowie Vanille und Zitronensaft unterrühren. Zum Schluß die Mehlmischung zufügen und nur kurz unterrühren, bis alle Zutaten feucht sind. Das Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Teig einfüllen. Im Backofen ca. 20 Minuten backen, herausnehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Puderzucker sieben und mit so viel Zitronensaft verrühren, dass eine zähe Glasur entsteht. Die Glasur mit einem Pinsel auf die Muffins auftragen. Wie Paule schreibt, wird die Glasur schöner, wenn man sie in 2 Schichten aufträgt, wobei man die erste kurz antrocknen lassen sollte, bevor man die zweite aufträgt.

Vielen Dank Paule fürs Rezept - mir gehts schon viel besser ;-)

Dienstag, 14. Dezember 2010

Rote-Bete-Suppe

...zur Abwechslung schneit es heute mal wieder und die ganze Landschaft liegt unter einer dicken weißen Schneedecke. Da muß etwas Kontrastreiches auf den Tisch. Auf dem Markt gabs weiße Rübchen, Steckrüben und Rote Bete. Letztere habe ich mit nach Hause genommen. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich das Rezept für die Rote-Bete-Suppe wiedergefunden hatte, aber -Gott sei Dank- waren alle anderen Zutaten vorrätig. Die Suppe war fix zubereitet und schmeckte sehr gut - der Meerrettich sorgt für den Extra-Kick.

Zutaten
  • ca. 600 g Rote Bete
  • 2 mittlere Möhren
  • 2 mittlere Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 3 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 20 g frischer Meerrettich (alternativ 1 - 2 TL Meerrettich aus dem Glas)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 g Crème fraiche
  • Salz, Pfeffer
Rote Bete, Möhren und Kartoffeln schälen und würfeln. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einem großen Topf die Butter erhitzen und Rote Bete, Möhren, Kartoffeln und Zwiebel in der Butter andünsten. 1 Liter Wasser zugeben und aufkochen. Die Gemüsebrühe unterrühren und bei geschlossenem Deckel 20 Minuten köcheln lassen. Ist das Gemüse weich, alles mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Meerrettich mit dem Zitronensaft und der Crème fraiche verrühren sowie salzen und pfeffern. (Besser noch: den frischen Meerrettich schälen und fein reiben. Damit er sich nicht verfärbt, direkt mit dem Zitronensaft verrühren und mit der Crème fraiche mischen). Suppe in Suppenschalen füllen und mit Meerrettich-Crème fraiche servieren.

Quelle: Lecker 12/10

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Spekulatius

Nun geht es aber Schlag auf Schlag mit der Keksproduktion. In Ermangelung eines alten Holzmodels, habe ich die Spekulatius einfach mit einem Rädchen in Rechtecke geradelt. Liebes Christkind, Du brauchst mir aber keines dieser aufwendig geschnitzten Models zu bringen, die Radelvariante funktioniert einfach prima. Statt dessen könntest Du Dich aber mal nach einem Blitz für meine Kamera umschauen, damit ich nicht immer aufs gute Licht warten muß. Das Spekulatius-Rezept ist auch aus der bereits erwähnten Brigitte-Sonderausgabe. Insgesamt finden sich dort über 120 Rezepte - bis ich die alle ausprobiert habe, bin ich sicher in Rente oder das Heft ist total zerfleddert!

Weihnachtsbäckerei, die III.

Teig
  • 125 g Butter
  • 125 g zucker
  • 1 Ei
  • abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 1 Msp. gemahlener Kardamom
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2-3 Tropfen Bittermandelöl (wer will)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1/4 Päckchen Backpulver
Dekor
  • 1 Eigelb
  • 50 g Mandelblättchen
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, in kleine Portionen teilen und in Folie gewickelt ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Kurz vor Ende der Kühlzeit den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Jede Portion zwischen Folie messerrückendick und möglichst rechteckig ausrollen. Mit einem Teigrädchen Rechtecke von ca. 3 cm x 2 cm ausradeln.

Eigelb mit einem EL Wasser verquirlen. Die Teigrechtecke damit bestreichen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Mandelblättchen etwas andrücken und Teigrechtecke vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ostfriesische Orangenkekse

Nachdem sich alle Hausbewohner nun wieder bester Gesundheit erfreuen, kann endlich auch die vorweihnachtliche Backaktion weiter fortgeführt werden. Langsam muß ich mich sputen, wenn ich auch nur annähernd die Hälfte meiner Plätzchenliste umsetzen will.... sind ja nur noch zwei Wochen. In einem der letzen Jahre gab es von der Zeitschrift Brigitte mal eine Ausgabe "Plätzchen-Special", daraus habe ich mir heute die Ostfriesischen Orangenkekse vorgenommen. Geschmacklich sind sie gut, allerdings hätte der Orangengeschmack für mich ruhig noch intensiver sein dürfen. Leider muß man sagen, dass sie auch mit einem relativ hohen Arbeitsaufwand verbunden sind.

Weihnachsbäckerei, die II.

Teig
  • 200 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vannillezucker
  • 1 Ei
  • 150 g Butter
Füllung
  • 1 Bio-Orange
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Zucker
Glasur
  • 100 g Puderzucker
  • 1 - 2 EL Orangensaft
  • 1 - 2 EL Zitronensaft












Die Teigzutaten möglichst rasch zu einmn glatten Teig verarbeiten und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden kühl stellen. Während dessen die Orange heiß abwaschen, Schale fein abreiben und Saft auspressen. Orangenschale mit Mandeln und Zucker vermischen und so viel Orangensaft zugeben, dass eine streichfähige Masse entsteht. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Den gekühlten Teig dünn ausrollen und mit einem Ausstecher oder Glas (Durchmesser ca. 5 cm) Kreise ausstechen. Jeweils etwas von der Füllung in die Mitte setzen und wie bei gefüllter Pasta die Hälften aufeinanderklappen, fest zusammendrücken und mit einer Gabel die Ränder fixieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Auf der mittleren Schiene 15 - 20 Minuten backen. Die noch warmen Plätzchen mit der Glasur (Puderzucker mit Zitronen- und Orangensaft zu einem glatten Gus verrühren) bestreichen.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Adventskranz

Am 2. Advent wird ausnahmsweise nicht gekocht - umso schöner brennt die 2. Kerze.
Der erste Versuch, einen Adventskranz zu bauen, endete dank eines nicht arretierten Kreissägenmotors in der Notaufnahme. Der hat jedenfalls dafür gesorgt, dass sich ein Holzklotz mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit in Richtung meines unbeteiligt herumhängenden Armes bewegte. Und das einen Tag vor dem ersten Advent. Glücklicherweise war nichts gebrochen und dank schneller Kühlung und Arnika war die Hand zwei Tage später wieder zu gebrauchen. Da die Kerzen aber dringend einen Kranz benötigten wurde aus der Not das Modell "Baumscheibe" kreiert. Am Wochenende wurden dann noch im Teamwork Schnee, Bäum und Schneemann hinzugefügt.

Samstag, 4. Dezember 2010

Schweizer Baseler Brünsli

Für die Adventszeit 2010 habe ich mir einiges vorgenommen - erstmalig werden die Resultate ja fotografisch für künftige weihnachtliche Backaktionen festgehalten. Nun versuche ich, den Plan nach und nach abzuarbeiten - hier also:

Weihnachtsbäckerei, die I.

Zutaten
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 100 g geriebene Zarbitter-Schokolade
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • 2 Eiweiß
  • 1 EL Wasser
  • 50 g Zucker
  • grober Zucker
Mandeln, Zucker, Schokolade und Zimt in einer Schüssel mischen. Eiweiß mit Wasser halb fest schlagen und unter die anderen Zutaten arbeiten. Unterlage mit grobem Zucker bestreuen und den Teig darauf ca. 1 cm dick ausrollen. Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Herzen über Nacht auf dem Backblech trocknen lassen. Am nächsten Morgen im auf 160°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Freitag, 3. Dezember 2010

Frühstücksbrötchen


Es ist einfach viel zu kalt, als dass morgens einer von uns freiwillig den Weg zum Bäcker antritt. Wir haben uns daher all unserer Mehl- bzw. Körnervorräte erinnert und mal wieder selbst Brötchen gebacken:

Zutaten
  • 65 g Vollkorn-Roggenmehl
  • 400 g Weizenmehl Type 550
  • 35 g getrockneten Sauerteig (Bezug bei hobbybäckerversand)
  • 10 g Salz
  • 4 g Trockenhefe
  • ca. 330 ml lauwarmes Wasser
Alle Zutaten (bis auf das Wasser) in eine Schüssel geben und auf leichter Stufe alles einmal gut vermengen. Nach und nach das Wasser zufügen, aber und nur so viel, wie nötig. Gut verkneten (mind. 8 Minuten) und erst einmal 1 Stunde ruhen lassen. Teig nochmals kurz kneten und zu einer langen, ca. 5 cm dicken Rolle formen. Davon Scheiben abschneiden und mit der hohlen Hand eigroße Kugeln formen. Auf ein Backblech legen und kreuzweise einschneiden. Blech über Nacht im Ofen ruhen lassen - um Austrocknung zu verhindern, jedoch eine Tasse Wasser mit hineinstellen. Am nächsten Morgen eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen und (ohne das Blech) auf 250°C Umluft vorheizen. Brötchen kurz feucht bepinseln. Temperatur nicht verändern und Brötchen 15 Minuten backen. Herausholen und nochmals mit einem Pinsel befeuchten. Auskühlen lassen und Tisch decken!

Sonntag, 28. November 2010

Aprikosen-Streuselkuchen

Nach einem Schneespaziergang am frühen Nachmittag freuten sich vier große und fünf kleine Gemüse auf eine Tasse Kaffee oder Kakao und ein Stück Kuchen mit Sahne. Aufgrund des erwarteten großen Kuchenappetits mußte daher ein Blechkuchen her. Und hier bin ich fündig geworden:

Teig

  • 200 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 400 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 2 Eigelb

Belag

  • 10-12 Aprikosen (da ja Ende November ist und wir im westlichen Rheinlandes wohnen, blieb mir nur eine große Dose ungezuckerte Aprikosen übrig)
  • 50 g weiche Butter
  • 30 g Puderzucker
  • 50 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 90 g Mehl
  • Mandelstifte oder -blättchen
  • ggf. Hagelzucker zum Bestreuen

Im Rezept stand, daß man für den Hefeteig die Milch mit der Butter leicht erwärmen sollte. Die Hefe sollte in den Zucker gebröckelt und gut mit diesem bedecket werden und sich so auflösen. Dann sollte man die Hefe-Zuckermischung mit Mehl, Salz, Milch, Butter und Eigelben zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Häh - hab ich irgendwie trotz Hochschulabschluß nicht kapiert!!! Nur Zucker mit Hefe mischen - so auflösen?????? OK, Rezept kommt ja aus einem sehr umfangreichen Blog - wird schon stimmen. Also hab ich mich Wort für Wort vorgetastet und: Tatsächlich, die Hefe löst sich wirklich auf, wenn man sie nur mit dem Zucker mischt!!! (Mir war zwar klar, dass sie den Zucker als Nahrung braucht, aber daß das auch so geht..... wieder was gelernt.) Wo war ich? Ach ja, Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Dann den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche nochmals durchkneten und ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Aprikosen waschen, entkernen und in Spalten schneiden oder -wie heute- Dose öffnen, auf ein Sieb geben und in Spalten schneiden.

Für die Creme mit dem Mixer die Butter mit dem Puderzucker sehr cremig rühren, in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden. Für die Streusel Butter mit Zucker und Mehl mischen und zu Streuseln reiben.

Mit den Fingern in den Teig kleine Mulden drücken. Einen Teil der Buttercreme in die Mulden spritzen. Die Aprikosen auf dem Teig verteilen und die restliche Creme in die Zwischenräume spritzen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen. Ggf etwas Hagelzucker darüber verteilen. Zum Schluss die Mandelstifte oder -plättchen über den Kuchen streuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

Quelle: FoolforFood

Samstag, 27. November 2010

Ein großer Topf Erbsensuppe

Heute Morgen war Basteln in der Schule angesagt. Damit wir dennoch nicht verhungern, hatte ich gestern einen großen Topf Erbsensuppe gekocht, der ja bekanntlich am zweiten Tag noch besser schmeckt - mir sowieso, weil dann mehr Tageszeit für mich bleibt. Man muß lediglich bedenken, dass die Erbsen ja noch einen Tag eher über Nacht eingeweicht werden müssen!

Zutaten
  • 1 kg Kartoffeln
  • 500 g Erbsen - grüne oder gelbe. (Ich mag - warum auch immer - die grünen lieber. Es können auch Schälerbsen verwendet werden, die müssen dann auch nicht mehr eingeweicht werden)
  • 1 Zwiebel
  • Suppengrün
  • 40 g Butter
  • 1 - 2 EL Mehl
  • Salz
  • 4 Brühwürstchen (werden zum Schluß in die fertige Suppe gegeben)
  • 2 geräucherte Bratwürste
  • 1 - 2 Streifen geräucherter Bauchspeck
  • 1 Eisbein, wer mag (ich mag nicht, darum wirds auch nie in unsere Suppe kommen)

Am Vortag Erbsen waschen und über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Erbsen im Einweichwasser mit dem Bauchspeck, den geräucherten Bratwürsten und ggf. dem Eisbein (dann aber später ACHTUNG wegen Knochensplittern) zum Kochen bringen und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Dann die geschälten und gewürfelten Kartoffeln zugeben sowie das gewürfelte Suppengrün und weitere 15 Minuten kochen, bis die Kartoffeln gar sind.

In einem anderen Topf die Butter auslassen und die gewürfelte Zwiebel darin glasig anbraten. 1 - 2 EL Mehl zugeben, anschwitzen und mit der Brühe von der Erbsensuppe ablöschen. Zu der Suppe geben und alles noch einmal aufkochen und abschmecken.

Bauchspeck und geräucherte Würstchen in mundgerechte Stücke schneiden. Auch die klein geschnittenen Brühwürstchen zur Suppe geben und kurz mit erwärmen lassen. Mit Brot servieren.

Sonntag, 21. November 2010

Lachstarte

Da das Wetter heute so schön sonnig war, wollte ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen. Da wir nach einem Spaziergang mit dem Vierbeiner aber sehr hungrig waren, sollte etwas "schnelles" auf den Tisch. Darum gab es bei uns heute eine Lachstarte mit Salat. Der Salat hatte sich zum Zeitpunkt des Fotoshootings allerdings schon atomisiert, daher konnte auf dem Foto lediglich ein Stück Tarte abgelichtet werden.

Zutaten
  • 250 g Mehl Typ 550
  • 125 g weiche gesalzene Butter
  • 1 Eigelb
  • ca 50 ml Wasser
  • 200 g Räucherlachs
  • 200 g Lachsfilet ohne Gräten
  • etwas Schnittlauch
  • 3 Eier
  • 300 g Sahne
  • Pfeffer, Salz
Aus dem Mehl, der Butter, dem Eigelb und dem Wasser möglichst rasch einen Mürbeteig herstellen. In Folie gewickelt mindestens 2 Stunden kühl stellen. Anschließend auf leicht bemehlter Fläche ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden (Durchmesser 28 cm), mit einer Gabel mehrmals einstechen und in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 160°C Umluft mit Unterhitze vorheizen.

Den Räucherlachs in Streifen, den Lachsfilet in Würfel und den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden. Die Eier in einer Schüssel gut mit der Sahne verquirlen. Lachs und Schnittlauch zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch auf dem Tarteboden verteilen und die Tarte ca. 40 Minuten backen.


Quelle: Dudemaine, Sophie: Tartes, Quiches und Salate - leicht abgewandelt.

Samstag, 20. November 2010

Tarte Tatin mit Schalotten

Wer Zwiebeln in allen Varianten mag, wird diese Tarte lieben. Wir hätten uns reinlegen können in diesen säuerlich-süßen Geschmack. Aber Obacht - es ist eine Tarte mit nachhaltiger Wirkung ;-). Vielleicht sollte man am nächsten Tag kein Langzeitseminar oder eine mehrstündige Besprechung anberaumen.


Teig
  • 125 g Mehl
  • 1 Prise Meersalz
  • 60 g kalte Butter
  • 2 TL grobkörniger Senf
  • 1 Eigelb
Belag
  • 750 g große braune Schalotten
  • 50 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL feiner Rohzucker
  • 3 EL Balsamico-Essig
Mehl mit Meersalz in eine Schüssel sieben. Butter und Senf kurz unterkneten, bis eine krümelige Masse entsteht. Das verquirlte Eigelb zugeben und so schnell wie möglich zu einem Teig verarbeiten. Zu einer Scheibe formen und in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Schalotten schälen, dabei die Wurzelansätze nicht beschädigen. (Dies geht recht gut, wenn man die Schalotten für 5 Minuten in kochendes Wasser legt, gut abtropfen und etwas abkühlen läßt). Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Schalotten darin unter ständigem Wenden 15 Minuten anschwitzen. Wenn die Schalotten weich zu werden beginnen den Zucker, den Essig und 3 EL Wasser hinzugeben und so lange weiterrühren, bis sich der Zucker auflöst. Weitere 15 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen. Die Flüssigkeit sollte dann eine sirupartige Konsistenz haben.















Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Tarteform von 20 cm Durchmesser einfetten und die Schalotten dicht nebeneinander einsortieren. Schalotten mit der Garflüssigkeit begießen. Teig auf einem Stück Backpapier oder zwischen Klarsichtfolie 1 cm dick und etwas größer als die Form ausrollen. Auf die Schalotten stürzen und an den Seiten gut nach unten drücken. Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten auskühlen lassen, vorsichtig stürzen und noch warm essen.
















Quelle: Kitchen, Leanne: Obst & Gemüse

Mittwoch, 17. November 2010

Schoko-Cookies mit Pistazien und Rosa Pfefferbeeren


Diese Cookies sollte ich auf KEINEN Fall jemals wieder backen, denn.... ich kann einfach nicht aufhören sie zu essen. Jedes Mal, wenn ich an der Keksdose vorbeikomme MUSS ich einfach einen oder zwei mitnehmen... vielleicht sollte ich die Dose mal in den Keller bringen..;-)



Zutaten für ca. 50 Stück
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 60 g Pistazien
  • 170 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Rosa Pfefferbeeren
  • 120 g weiche Butter
  • 60 g brauner Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 TL abgeriebene unbehandelte Orangenschale
  • Salz
  • 1 Ei
  • Mehl für die Arbeitsfläche und Backpapier für die Bleche
Die Schokolade und die Pistazien klein hacken. Dann das Mehl mit dem Natron mischen und in eine Schüssel sieben. Die Schokolade und die Pistazien mit den Pfefferbeerenmischen. Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark, der Orangeschale und 1 Prise Salz schaumig schlagen. Das Ei trennen und zuerst das Eigelb, dann das Eiweiß unterrühren. Die Mehlmischung zugeben und alles kurz zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche Rollen mit einem Durchmesser von ca. 2 cm formen und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Backbleche vorbereiten. Von den Teigrollen 1 cm dicke Scheiben abschneiden und auf die Bleche setzen. Die Cookies im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 12 Miuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen Fazit: .......ich muß unbedingt für Nachschub sorgen!!!

Quelle: Schubeck, Alfons: Meine Küche der Gewürze

Sonntag, 14. November 2010

Rote Bete Gratin

Mögt Ihr Rote Bete? Das kleine Gemüse hat dafür in jedem Fall rein gar nichts übrig. Ich hingegen esse sie sehr sehr gern - am liebsten in Form eines Gratins, z. B. mit Gorgonzola. Alle Jubeljahre (man mag es sich mit dem kleinen Gemüse ja nicht ganz verscherzen) gibt es daher (eine gaaaaanz große Form) von diesem Gratin. Optisch nicht so ganz ansprechen - geschmacklich aber "zum Reinsetzen":













Zutaten
  • 500 g Kartoffeln
  • 300 g Rote Bete
  • 2 Zwiebeln
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer
  • 125 g Gorgonzola oder Roquefort
  • 1/8 l Sahne
  • 1/4 l Milch
Kartoffeln, Rote Bete und Zwiebeln schälen und mit der Küchenmaschine in gleich starke Scheiben hobeln. Abwechselnd in eine gut ausgebutterte und ausreichend große Auflaufform schichten, dabei jeweils salzen, pfeffern, mit Muskat, Cayennepfeffer und Würfeln vom Gorgonzola bzw. Roquefort bestreuen. Sahne mit Milch kurz aufkochen und über das Gemüse gießen.

Weil die Sahne-Milch-Mischung zum Schluß brodelnd kocht, ist es sehr wichtig eine Form mit einem ausreichend hohen Rand zu wählen. Dann noch Butterflöckchen über das Gratin geben und das Gratin bei 200°C Umluft ca. 50 - 60 Minuten backen, bis das Gemüse schön weich ist.

Mittwoch, 10. November 2010

Quittengelee


Auf dem Markt habe ich heute noch ein paar ortsansässige Quitten erstanden, denn an Quittengelee wollte ich mich seit Jahren mal wieder versuchen:

Zutaten
  • 1 kg Quitten
  • 750 ml Wasser
  • 2 - 3 Stängel Zitronenmelisse
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone
Quitten waschen bzw. putzen, Stiel und Blütenansatz herausschneiden und die Quitten würfeln. In einen Topf geben und mit 750 ml Wasser begießen. Zum Kochen bringen und ca 45 Minuten zugedeckt garen. Dann ein Sieb mit einem Mulltuch auslegen und auf eine Schüssel stellen. Alles hineingießen und abtropfen lassen, zum Schluss leicht ausdrücken. Es ergibt ca. 800 ml Quittensaft.

Den Saft mit der Zitronenmelisse, dem Gelierzucker und dem Zitronensaft verrühren und langsam aufkochen lassen. Mindestens 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Melisse herausnehmen und in Gläser abfüllen. Ergab 4 Gläser à 250 ml.
Nachtrag: Variante mit kandiertem Ingwer
Bei einer Gesamtsaftmenge von 2/3 Quittensaft und 1/3 Apfelsaft im entsprechenden Verhältnis Gelierzucker 1:3 zufügen. Klein geschnittenen kandierten Ingwer zugeben (es sollte später je Gläschen 1/2 bis 1 EL Ingwer enthalten sein) sowie gemahlene Vanille nach Geschmack. Alles im Topf verrühren und zum Kochen bringen. 5 Minuten unter Rühren kochen lassen und in Gläser abfüllen.
Mir persönlich schmeckt diese Ingwer-Variante sogar noch besser als die einfache Version.

Montag, 1. November 2010

Obst-Mandelcreme-Tartelettes

...hier in der Apfel-Version:

Teig
  • 210 g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 75 ml sehr kaltes Wasser
  • 100 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
  • 60 g Schmalz
Frangipane
  • 65 g weiche Butter
  • 65 g Zucker
  • 1 großes Ei
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 3 EL Milch oder Sahne
  • 2 TL Mehl
und
  • 1 Apfel, Birne oder anderes Obst der Saison
  • etwas Aprikosenmarmelade zum Bestreichen der Tartelettes
Mehl, Zucker, Salz abmessen und in eine Rührschüssel geben. Das Wasser abmessen, dabei darauf achten, dass es sehr kalt ist.

Die Butter und das Schmalz mit den Fingerspitzen grob ins Mehlgemisch einarbeiten. Das kalte Wasser - bis auf einen Esslöffel - mit einer Gabel in den Teig mischen, bis alles so eben vermengt ist. Das restliche Waser nach Bedarf verwenden. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und schnell - damit die Butter nicht weich wird - zu einer 2 cm dicken Scheibe formen. In Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Der Teig muss gut durchgekühlt sein, damit er sich gut ausrollen lässt.

Für die Mandelcreme die Butter und den Zucker cremig schlagen. Das Ei hinzufügen und gut durchschlagen, dann erst die gemahlenen Mandeln und anschließend die Sahne zugeben. Wenn alles gut vermischt ist, vorsichtig das Mehl unterheben.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.

Einzelne Kreise für die Tarteförmchen "ausschneiden" (dabei den 1 cm Rand einrechnen). Teigkreise in die gefetteten Förmchen geben. Mandelcreme einfüllen und mit Apfel- oder Birnenspalten belegen.

25 - 30 Minuten backen. Wenn die Kruste oder die Füllung zu dunkel werden, die Tartelettes zwischendurch mit Alufolie abdecken. Nachdem sie etwas abgekühlt sind, mit ein wenig Aprikosenmarmelade betreichen.

...schmecken auch noch sehr gut aufgebacken nach einem Tiefkühlaufenthalt!













Quelle: Schwartau

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Kürbisbrot


Wieder mal bei paules habe ich ein Kürbisbrot gesehen - und da der Brottopf leer und alle Zutaten im Haus waren (sogar noch ein Rest Kürbis!), habe ich es gleich ausprobiert. Fazit: ich muß unbedingt noch mehr Kürbisse einlagern...

Zutaten
  • 50 g Kürbiskerne
  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Vollkornweizenmehl
  • 50 g Maismehl
  • 250 g Kürbispüree (dafür den Hokkaido mit der Schale vierteln, entkernen, die Spalten in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 60-75 Minuten backen, bis sie weich sind. Anschliessend mit der Schale pürieren und abkühlen lassen. Nicht benötigtes Püree kann eingefroren werden)
  • 1 Teelöffel Brotgewürz
  • 130 g Wasser
  • 20 g frische Hefe
  • 12 g Salz
  • 2 Teelöffel Kürbiskernöl
Die Kürbiskerne bei mittlerer Hitze ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Die Weizenmehle, das Maismehl, Kürbiskerne und Kürbispüree in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe im Wasser auflösen und hinzufügen. 5 Minuten leicht kneten lassen, bis sich alle Zutaten vermischt haben. Anschliessend höher schalten, Salz und Kürbiskernöl hinzugeben und weiter kneten lassen bis ein geschmeidig glatter Teig entsteht. Zu einer Kugel formen und zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig durch einmal falten entgasen, zu einem runden Laib formen und auf ein Blatt Backpapier legen. Mit 2 Fingern ein tiefes Loch in die Mitte drücken und abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen. Den Backofen mit einem Backblech rechtzeitig auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot rundum sternförmig einschneiden und mit dem Backpapier auf das heisse Backblech schieben. In den Ofen geben, Temperatur sofort auf 220°C reduzieren und 10 Minuten anbacken. Dann bei 200°C während 25-30 Minuten fertig backen, bis der Boden beim Draufklopfen hohl klingt.

Quelle: Paules

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Weltbester gedeckter Apfelkuchen

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle der Reihe nach die mir bekannten Apfelkuchenrezepte umsetzen und verbloggen - doch dieses Exemplar hier schmeckt uns so gut, dass wir in der letzten Zeit nur noch diesen verzehrt haben:
Teig
  • 300 Mehl
  • 250 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Füllung
  • 750 g Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1/2 TL gemahlenen Zimt
  • je 50 g Korinthen, Mandelblättchen und gemahlene Haselnüsse
zudem
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 4 EL Puderzucker
  • 2 Schnapsgläser Kirschwasser
Gesiebtes Mehl mit 150 g Zucker, der Butter, dem Ei und dem Salz verkneten und den Teig zugedeckt 2 Stunden kühl stellen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann 2/3 des Teigs dünn ausrollen und den Boden und den Rand einer gefetteten Springform (26 cm) auskleiden. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten auf zweiter Schiene von unten backen. Äpfel schälen, entkernen, vierteln und mit den Korinthen, dem Zitronensaft, den Haselnüssen, den Mandeln, dem Zimt, dem restlichen Zucker und wenig Wasser 10 Minuten dünsten. Restlichen Teig rund ausrollen. Den Kuchenboden mit der Apfelmasse füllen und die Teigplatte darüberlegen. 30 Minuten backen und in der Form erkalten lassen. Mit erhitzter Marmelade bestreichen und trocknen lassen. Dann Puderzucker mit Kirschwasser verrühren und den Kuchen glasieren.

Quelle: meine Nachbarin

Sonntag, 17. Oktober 2010

Orangenhähnchen mit Ingwerreis


Jeweils für 2 Personen

Ingwerreis mit Cashewkernen
  • 30 g frischer Ingwer
  • 2 EL Öl
  • 150 g gewaschener Langkornreis
  • EL gesalzene, geröstete Cashewkerne

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und den Ingwer 2 min. dünsten. Den Reis zugeben und kurz mitdünsten. Mit 350 ml Wasser aufgießen. Salzen und aufkochen. 1 min. bei starker Hitze kochen, dann bei milder Hitze zugedeckt 20 min. quellen lassen. Cashewkerne grob hacken und über den Reis streuen. Während der Reis ausquellt, kümmere ich mich um das Hähnchen:

Orangenhähnchen
  • 3 Bio-Orangen
  • 2 Schalotten
  • 2 Hähnchenbrustfilets (à 200 g)
  • Salz, Cayennepfeffer
  • 3 EL Öl
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • heller Saucenbinder
  • ggf. 2 Stiele Basilikum
Von 1 Orange 1 TL Schale dünn abreiben. Den Rest der Schale mit einem scharfen Messer so abschälen, dass die weiße Haut entfernt wird. Das Fruchtfleisch in halbe Scheiben schneiden. Von den restlichen Orangen 200 ml Saft auspressen. Schalotten würfen.

Hähnchenbrustfilets mit Salz und Cayennepfeffer rundherum würzen. Im heißen Öl von beiden Seiten anbraten. Schalotten zugeben und 1 min. mitbraten. Mit Orangensaft und Brühe ablöschen. Zugedeckt bei milder Hitze 15 min. garen.

Die Sauce mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken und mit Saucenbinder binden. Orangenschale und -scheiben zugeben und kurz erwärmen. Ggf. mit Basilikumblättchen bestreuen. Der letzte Punkt entfiel in Ermangelung des Basilikums.


Quelle: Für jeden Tag 11/08